Vogelkopf und Kofferfisch: Fossile Schätze aus Dänemark

Ansichtssache | Solveig & Karsten Witteck
5. Mai 2012, 12:45

Vom allerersten Danekrae bis zu Vogelfedern mit Farberhaltung: Funde der Autoren mit Danekrae-Status

Bild 1 von 8»
foto: karsten & solveig witteck

Die Fossiliensammler Karsten und Solveig Witteck berichten über die spektakulärsten Funde ihrer Exkursionen am dänischen Limfjord:

In unserem Bericht über das Danekrae-Verfahren und unsere persönlichen Erlebnisse damit möchten wir natürlich auch unsere Funde ansprechen. Sie stellen einen verschwindend kleinen Teil der bisher abgegebenen spektakulären und wirklich sehenswerten Funde dar, die es zu zeigen lohnte. Aber wir haben uns - nicht zuletzt im Hinblick auf das Copyright - entschlossen, in diesem Bericht ausschließlich eigene Funde zu zeigen. 

Seit 1986 verbringen wir unseren Urlaub immer wieder auf Fur. Dort haben wir unsere Funde stets dem Museum zur Bestimmung vorgelegt. Soweit ein besonderer Fund dabei war, haben wir ihn immer dem Museum geschenkt. Das fiel uns auch nicht so schwer, weil die Fossilien im Moler fast immer aus Druck und Gegendruck bestehen. So teilten wir die Funde: eine Hälfte blieb bei uns, und die andere Hälfte bekam das Museum und wurde dort auch tatsächlich ausgestellt.

Als wir im Sommer 1990 dem Fur-Museum einen kleinen Fisch vorlegten, der so ganz anders aussah als die bisher gefundenen Fische, war der Leiter plötzlich ganz aufgeregt. Das sollte ein sehr seltener Fisch sein. Also schenkten wir dem Museum wieder eine der Hälften.

weiter ›
Share if you care
1 Posting

feine Ansichtssache, auch der Artikel dazu ist interessant. Danke!

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.