Niedermeyer und Cyberport arbeiten enger zusammen

  • Cyberport und Niedermeyer gehen weiter gemeinsame Wege.
    foto: accedo austria gmbh /apa

    Cyberport und Niedermeyer gehen weiter gemeinsame Wege.

"trend": Onlineportal und angeschlagener Elektronikhändler kooperieren bei 49 Filialen

Statt der geplanten neun Test-Filialen im ersten Jahr umfasst die Kooperation zwischen Niedermeyer und dem deutschen Onlineportal Cyberport nun ab sofort 49 Filialen. Im Jahresverlauf soll dann das gesamte Niedermeyer-Netz dazukommen, berichtet das Wirtschaftsmagazin "trend" in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe.

Neuausrichtung

Als Abhollager für via Internet bei Cyberport eingekaufte Artikel will die traditionsreiche, aber angeschlagene Elektrohandelskette eine Neupositionierung erreichen. Denn bislang dürften die Restrukturierungsbemühungen eher zäh verlaufen. Niedermeyer-Miteigentümer und Geschäftsführer Werner Weber: "Wir haben uns wacker geschlagen. Aber der Turnaround muss noch warten." Im eben abgelaufenen Geschäftsjahr konnte der Umsatzrückgang noch nicht ganz gestoppt werden, schreibt der "trend".

Internationalisierungsstrategie

Die Kooperation ist Teil einer Internationalisierungsstrategie, die der zweite Haupteigentümer von Niedermeyer, die finanzierende Beteiligungsgesellschaft Hypo Unternehmensbeteiligungs AG (Hubag) dem Elektronikhändler verordnet hat. Die Hubag ihrerseits ist auch an den Handelsdiskontern Libro, Pagro, sowie in Deutschland an MäcGeiz und Pfennigpfeiffer beteiligt. (red, derStandard.at, 29.4.2012)

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