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Rangun - Die Europäische Union ist seit Samstag in Burma diplomatisch vertreten. EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton eröffnete mit Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi und Regionalminister Nyint Swe die neue Vertretung in der Hafenstadt Rangun, mit der nach ihren Worten der demokratische Prozess in Burma beobachtet und unterstützt werden soll. "Die Eröffnung dieser Vertretung wird die Beziehungen zwischen der EU und Burma verbessern", fügte Aung San Suu Kyi hinzu.
Die Europäische Union hatte erst am vergangenen Montag die ersten demokratischen Schritte Burmas gewürdigt und die Sanktionen gegen das Land nach über zwei Jahrzehnten ausgesetzt. Suu Kyi, die lange Jahre in Haft oder im Hausarrest verbracht hat, war im April zusammen mit 42 Mitgliedern ihrer Partei bei Nachwahlen in das neue Parlament eingezogen. (APA, 28.4.2012)
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