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Wien - Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle (ÖVP) kann sich vorstellen, überhaupt keine neue Regelung mehr für Studiengebühren in Angriff zu nehmen. Denn: Geht das Begehr einzelner Unis, auf eigene Faust Gebühren einzuheben, beim Verfassungsgerichtshof (VfGH) durch, sei eventuell gar kein Gesetz mehr nötig, sagte er laut Vorabmeldung zur Tageszeitung "Österreich" (Sonntag-Ausgabe). Und auch die soziale Abfederung könnte Uni-Sache werden.
Die zuvor geltende Studiengebührenregelung war mit 1. März durch den VfGH aufgehoben worden, SPÖ und ÖVP hatten sich in der Folge nicht auf eine Gesetzesänderung einigen können. Töchterle vertritt die Ansicht, dass die Universitäten autonom Studiengebühren einheben könnten; als erste hatte dies zuletzt die Uni Wien beschlossen, und zwar analog zur früheren Regelung, nämlich für Studierende über der Mindeststudiendauer (plus Toleranzzeit) sowie für Drittstaatsangehörige. Die Rechtslage ist allerdings unklar, und mit Klagen beim VfGH ist zu rechnen.
Darauf möchte es Töchterle offenbar ankommen lassen und hofft naturgemäß auf einen Sanktus der Höchstrichter. Dann müsste er vielleicht gar nicht mehr tätig werden, meint er: "Möglicherweise bräuchte man dann keine neue Regelung." Und was die soziale Abfederung angeht, habe er in seinem Gesetzesentwurf zwar Maßnahmen vorgegelt, die man sehr wohl legislativ umsetzen könne. Aber auch dies könnte den Universitäten überlassen werden: "Ich traue den Unis aber ein ausreichend soziales Gewissen durchaus auch selbst zu." (APA, 28.4.2012)
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1.) Man kann nicht alles haben was man will, ohne dafür zu zahlen (natürlich, manche Dinge gibt es gratis, die sind aber meistens auch umsonst)
2.) Wenn man zuwenig Geld hat, muß man weniger ausgeben oder:
3.) Mehr Geld einnehmen, um sich Dinge wieder leisten zu können
4.) Trotzreaktionen sind keine Lösungsvorschläge
Diese Wissensvermittlung sollte eigentlich schon im Elternhaus stattgefunden haben.
Die öffentliche Hand kann sich die Finanzierung der Schulen kaum leisten, Schulden an allen Ecken und Enden und Bildung kostet eben. Schulbildung ist aber letztlich auch nur eine Investition in das Anfangsgehalt der Kinder und hat keinerlei Wert an sich – daher 10.000 EUR Schulgeld pro Kind und Semester JETZT! Ab der Volksschule!
wünscht sich eine Studiengebühr nicht für Langzeitstudenten und für Nicht-EU-Bürgern sondern für alle Studenten.
Eine Steigerung der Absolventenzahlen kriegen wir auch nicht mit der derzeitigen Bologna-Umsetzung. Es bleibt nämlich Dank der (Adjektiv nach Wunsch einsetzen) Verschulung der Universitäten kaum Zeit, die Studiengebühren und das andere nötige Geld nebenbei zu verdienen, es sei denn, man arbeitet nachts und lernt den Rest der Zeit, anstatt zu schlafen.
Bin ich froh, dass ich noch nach altem System studieren konnte.
denn alle akademiker, die keine gebühren bezahlt haben, sind doch dann schmarotzer!
also sollten alle noch lebenden, sofern sie ein ausreichendes einkommen beziehen, ihr studium nachträglich bezahlen, in der höhe der einzuführenden gebühren!
da wär er schnell weg, dieses töchterle, denn da würde seine partei schnell laut aufheulen...
Wann gibt es endlich mal einen nicht schwarzen Wissenschaftsminister. Dieses kranke konservative pseudoprogressive Herumgezappel vom Herrn Töchterle zerstört den letzten Rest unseres Bildungssystems.
Naja wir können ja immerhin noch Erdöl exportieren. Wer braucht da schon qualifizierte Arbeitskräfte!
Blödsinn. Da zuviele Stammwähler und so schlecht gehts den meisten auch wieder nicht, dass sie alles ändern wollen. Sollte sich überraschenderweise Rot-Schwarz nicht ausgehen, dann gibts halt Schwarz-Blau oder Schwarz-Grün-Rot um die FPÖ zu verhindern. Die ÖVP hat solange die SPÖ eine Koalition mit der FPÖ ausschließt immer noch alle Trümpfe in der Hand.
https://www.help.gv.at/Portal.No... 60104.html
Ein Fachidiot halt !
http://de.wikipedia.org/wiki/Karl... %B6chterle
Das letzte Aufgebot der ÖVP ("Volkssturm").
was dort passiert, ist eine bankrotterklärung der politik.
die einführung von studienbeiträgen ist eine politische entscheidung und muss von dieser getroffen und verantwortet werden. den schwarzen peter an eine verwaltungseinheit abzuschieben, ist letztklassig.
endlich ein konstruktiver Deregulierungsvorschlag im überregulierten Universitätsbereich.
Und eine Universität ist kein Verwaltungsbereich sondern ein eigenständiges Unternehmen im Lehr- und Wissenschaftsbereich, das Entscheidungskompetenz haben sollte.
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