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Wien - In den Kollektivvertragsverhandlungen für die rund 43.000 Beschäftigten der Chemischen Industrie gibt es weiter keine Bewegung. Die dritte Runde am Samstag wurde laut den ÖGB-Teilgewerkschaften PRO-GE und GPA-djp ergebnislos abgebrochen. Vorerst gebe es auch keinen weiteren Verhandlungstermin, hieß es in einer Aussendung. Fix ist dafür offenbar der Protestfahrplan.
Eine erste Protestkundgebung wurde für 3. Mai angekündigt, am 11. Mai soll es "Warnstreiks" geben. Die Chemie-Beschäftigten fordern 5,8 Prozent mehr Lohn, das Arbeitgeberangebot beziffert die Gewerkschaft mit 3,8 Prozent. Deswegen will man nun "den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen": Mit der ersten Kundgebung am kommenden Donnerstag in Schwechat, außerdem mit Betriebsversammlungen am 9. Mai. Am 11. Mai würden die ersten Warnstreiks stattfinden, so die Gewerkschaft. (APA, 28.4.2012)
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... sollen die Arbeitgeber mal wieder was drauflegen. Der Branche gehts gut, das Wachstum ist deutlich über dem Durchschnitt. Da sollen die Leute, die die Arbeit leisten, auch was davon haben.
Hier ein bischen Druck auf die Arbeitgeber mit Streikdrohungen anzulegen ist da schon in Ordnung.
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