Leistungsschutz per Klingelbeutel?

Kommentar der anderen | Rüdiger Wischenbart, 27. April 2012, 19:06
  • Ich bin's, dein Gebühren-Kontrollor. - Die Suche nach dem richtigen Wertschöpfungssytem ist ebenso heikel wie kontrovers.
    montage: friesenbichler

    Ich bin's, dein Gebühren-Kontrollor. - Die Suche nach dem richtigen Wertschöpfungssytem ist ebenso heikel wie kontrovers.

Warum die von Kulturministerin Claudia Schmied anvisierte Urheberrechtsnovelle zwar in die richtige Richtung geht, aber zu kurz greift, wenn es bei einem bloßen Zusatzgebührenmodell bliebe

Schriftsteller, Musiker, Künstler und andere Urheber von geistigem Eigentum sollen für ihre Werke angemessen entlohnt werden. Das leuchtet ein. Mehrheitsfähig ist wohl auch, dass es nicht angehen kann, an den Urhebern vorbei ihre Werke illegal zum Gratisdownload ins Netz zu stellen, um dann mit dem Verkauf von Download-Abos und Werbung auf ihre Kosten Geld zu verdienen.

Deshalb ist es logisch und vernünftig, wenn die Kulturministerin ankündigt, mit pragmatischen Maßnahmen zumindest im unmittelbaren Kernbereich kultureller Wertschöpfung für einen angemessenen Ausgleich sorgen zu wollen: Wenn auf Computerfestplatten und vielleicht auch auf Internet-Zugangsgebühren ein vergleichsweise geringfügiger Betrag eingehoben wird, kann diesen Autoren daraus eine realistische finanzielle Kompensation ausbezahlt werden, im Gegenzug für private Nutzungen ihrer Werke durch Downloads oder den Tausch unter Freunden und Bekannten.

So würde ein Ausgleich geschaffen für Abgeltungen, die den Urhebern sonst entgehen. Die Verteilung erfolgt über ein seit Jahrzehnten gut eingeführtes System von Verwertungsgesellschaften, die schon heute entsprechende Gebühren auf Leerkassetten, Kopiergeräte oder DVD-Rohlinge verteilen - die diese dann aber auch in den Grundzügen öffentlich transparent umsetzen.

Bloß, so einfach wird es vermutlich nicht werden. Es wird nicht ausreichen zu sagen: Die Einnahmen aus den bestehenden Gebühren gehen zurück (von 17,6 Millionen Euro 2005 auf gerade einmal 7,9 Millionen heute), also weiten wir einfach das Anwendungsfeld aus. Aus Kundensicht - also aus der Perspektive von Konsumenten und Kulturpublikum - ist zu fragen, was dann tatsächlich abgetauscht wird durch die Einhebung der neuen Gebühren! Die von der Ministerin selbst vorgegebene Überschrift lautet auch entsprechend, man müsse "das Urheberrecht novellieren" und nicht nur die Einhebung von Gebühren. Eine solche Novelle aber müsste dann wohl zum Ausgleich auch die Privatnutzung urheberrechtlich geschützter Inhalte entsprechend betrachten. Und das ist ebenso heikel wie kontrovers.

In den vergangenen rund zwei Jahrzehnten hat sich hier eine Kampfzone entwickelt, in der auf der einen Seite Musik- und Filmdownloads von illegalen Plattformen, Streaming-Seiten wie Kino.to oder die Anwendung kleiner Programme zur Umgehung des Kopierschutzes zum Mainstream geworden sind (und dies inkludiert nicht nur jugendliche Copyright-Piraten, sondern gerade auch weite Bereiche des Kulturpublikums, also die stärksten Leser und Buchkäufer, Musikfans und Konzertabonnenten wie auch regelmäßige Kinogeher).

Zum anderen haben sich Musik- und Filmindustrie über die Jahre einen Grabenkrieg mit den eigenen Publikumszielgruppen geliefert, mit Massenabmahnungen und immer lautstärkeren Forderungen nach immer drastischeren Verschärfungen zur Verfolgung illegaler Nutzungen, und in der Folge mit einem kontinuierlichen Niedergang ihrer Branche. Auch die Entwicklung und Verbreitung attraktiver legaler Angebote wurde darüber nachhaltig gebremst. Es waren zähe, jahrelange Streitereien mit den Verwertungsgesellschaften nötig, bevor ein Musikdienst wie Spotify in Österreich oder Deutschland ans Netz gehen konnte. Für Video ist die Konfrontation weiterhin im vollen Gange.

Spannendes Experiment

Das Urheberrecht als Rechtsnorm hat darüber, auch aus Sicht vieler Juristen, nachhaltig Schaden im Rechtsempfinden der Menschen genommen, " auf dessen Grundlage unsere Rechtsordnung basiert, auf die wir als Rechtswissenschaftler achten müssen", so der deutsche Jurist Karl-Nikolaus Pfeifer mit Blick auf das Urheberrecht. Konsumenten werden unter eine Art Generalverdacht gestellt, notorisch das Urheberrecht zu brechen, und Internetprovider finden sich in einer immer groteskeren Situation, was die Speicherung und Herausgabe von Nutzungsdaten ihrer Kunden anlangt. Die neue Praxis der Verfolgung von (möglichen) Vergehen dreht zunehmend die Beweislast um, sodass erst einmal die Voraussetzungen für Fahndung und Ahndung eingerichtet werden und dann erst nach Verhältnismäßigkeit und rechtsstaatlichen Normen gefragt wird.

Hier tut eine generelle Abrüstung not, und wenn die von der Kulturministerin angekündigte Reform hier erste Schritte setzt, wäre dies tatsächlich ein Meilenstein - in Österreich und im weiteren europäischen Kontext. Aber es darf nicht eine schlichte Ausweitung der Gebührenzone sein.

Die Einhebung von Beiträgen auf jene Medien und Dienstleistungen, über die urheberrechtlich geschützte Werke ausgetauscht werden, sollte ein intelligentes Signal in Richtung einer Vergütung kultureller Inhalte aussenden, also eine Art Flatrate auf kulturelle Güter initiieren, die deutliche Alternativen zur herrschenden Zuspitzung zwischen 'Abmahnung kontra Piraterie' eröffnet. Dies würde auch die Vergütung künstlerischer Wertschöpfung abgrenzen gegenüber anderen wesentlich komplexeren Beständen des Schutzes "geistigen Eigentums" und erlauben, dort viel gezielter gegen gewerbsmäßige Piraterie zu fahnden und vorzugehen und dies nicht auf unsinnige Weise mit dem privaten Konsum zu vermengen.

Wahrscheinlich ist es überaus sinnvoll, so konkret wie möglich zu beginnen, also den Hebel erst einmal bei einer Abgeltung auf bestimmte Zugänge zu den Tausch- und Speicherplattformen anzusetzen, statt gleich den ganz großen Entwurf der fundamentalen Reform des Urheberrechtes auszuprobieren, was sich absehbar im transnationalen legistischen Gestrüpp auf europäischer und globaler Ebene verheddern würde. Die Grundsatzdebatte zum Copyright wird auf europäischer und auf globaler Ebene ausgetragen, wo allerdings im vergangenen Jahrzehnt eine geradezu unüberwindliche Steilwand entstanden ist, auf der nunmehr die ganz Skala der geistigen Eigentumsrechte vom unmittelbaren (beispielsweise literarischen) Autorenrecht bis zum industriellen Patentrecht aufgetürmt ist. Schwierig genug.

Ein konkreter Entwurf, um erst einmal in einem Teilbereich mit der Abgeltung in Sachen künstlerischer Wertschöpfung auf nationalstaatlicher Ebene zu experimentieren und hier umsichtig Interessen abzugleichen, das wäre wohl politisch realisierbar und auch europäisch ein lohnender Vorstoß.

Für die Vertreter in Österreich, aufseiten von Autoren, Verlagen, Internetwirtschaft und Handel wäre es eine erhebliche Herausforderung, um Augenmaß im Interessenabgleich und in der Innovationsbereitschaft zu beweisen - und ein Aufbruch zur Zukunftssicherung ihrer Rechte! Ein spannendes Experiment. (Rüdiger Wischenbart, DER STANDARD, 28./29.4.2012)

Rüdiger Wischenbart ist Berater mit Schwerpunkt Buch und Verlagswesen sowie internationale kulturelle Märkte.

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booklab.info

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Wer ist dann Künstler und wer nicht?

Jeder mit einem fb Account oder anderen Spuren im Internet könnte für sein geistiges Eigentum somit kassieren

Leistungslose Abgaben auf

(meist) in Fernost produzierte Festplatten sind nichts anderes als eine euphemistische Bezeichnung für protektionistische Schutzzölle.

Ablaßhandel bei der Medien-Mafia? Nein Danke!

Warum soll ich für etwas extra bezahlen, was ich nicht konsumiere? Ich zahle, für das was ich haben will, und was ich nicht haben will, lasse ich links liegen.

Diese Augenwischerei, von wegen Geld für Künstler, und das unmoralische - wenn nicht gar illegale Tun mancher, kann sich die Frau Kulturministerin sparen.

Es entsteht mir durch die Gebühr kein Mehrwert, und ich arbeite auch nicht dafür, dass eine Austro-Mechana, oder sonstige mafiöse Vereinigungen, davon leben können.

Falls es doch eingeführt werden soll, dann verlange ich auch für meine selbst erstellten Werke einen Anteil von dieser Gebühr, und bewahre wenn sich diese Gestalten weigern - mich für meine Kunst nicht zu entschädigen.

Sie werden sich weigern. Es ist ja so, dass man erst mal als Künstler anerkannt sein muss und mit der AKM einen Vertrag abgeschlossen haben muss. Dann fliesst Geld, theoretisch. Nur im Verhältnis der Marktanteile. Ich hab da mal zu diesem Thema mit einem der Herren von Austro-Mechana gesprochen. Intransparent bis zum Abwinken, schon recht das Geld wird nach Gutdünken oder Wichtigkeit der Empfänger verteilt. 'Geholfen' wird den Grossen, die Kleinen können sehen, wo sie bleiben. Wer seine eigenen Werke auf am Markt gekauften DVDs verteilt, der hat schon mal Mühe, dafür die bezahlte Abgabe zurückzubekommen, wenn die erst mal Geld in den Fingern haben ..

Natürlich landet das Geld bei den großen. Die Wissen ja auch, wie sie leicht an die ganzen Förderungen heran kommen. Diese Organisationen können auch im Fall des Falles jemanden kennen, der jemanden an entsprechenden Stellen kennt, und schon fließt das Geld.

Wenn die Künstler jemals zu etwas kommen wollen, dann müssten diese seltsamen Verwertungsgesellschaften verschwinden. Vor allem wenn Sie auf das böse Internet setzen.

Frage:

Mir ist beim Blutwurschtmachen das Schaffl mit dem Saublut ausgekommen. Die volle Sauerei!

Muss ich jetzt Urheberrechtsabgabe an den Nitsch zahlen?

Ich würd pauschal eine 20€ Leerschafflvergütung vorschlagen. Nur so kann der ständige Diebstahl von geistigem Eigentum im Zaum gehalten werden.

Standpunkt

Mag sein, dass es irgendwann bessere Lösungen geben wird als Urheberrechtsabgaben. Oder "die eine" ideale Lösung. Bislang gibt es nur viele Ideen, kaum konkrete Ansätze. Ich finde es jedenfalls sehr, sehr positiv, dass eine Diskussion aufgebrochen ist (auch wenn sie oft auf beschämend niedrigem Niveau geführt wird). Jetzt geht es einmal ganz pragmatisch darum, die Rechte von KünstlerInnen und ihre bestehenden Einkommensquellen zu stärken, bevor man ev. auf radikal andere Modelle umschwenkt. Insofern ist die klare Ansage von Frau Schmied - die sich eben nicht drum herumdrückt wie viele "Alt-Politiker" - zu begrüssen... http://groebchen.wordpress.com/2012/04/2... klichkeit/

Ja, guter Plan.
Ich bin Hobbyfotograf, also auch Künstler im eriweiterten Sinne und freue mich jetzt einfach darüber, dass ich in Zukunft für meine Bilder Geld bekomme.

Die bestehenden Einkommensquellen auf Kosten der Allgemeinheit zu stärken? So weit kommts noch, die Urhbererrechtsabgabe hat im 21. Jahrhundert nichts mehr verloren. Oder darf ich in Zukunft für meine eigene Software auch vom Rest Österreichs Geld verlangen ohne Gegenleistung?

Das Kulturschaffen ist in den vielen anderen Ländern ohne vergleichbare Abgabe auch nicht zusammengebrochen, und Kunstförderung existiert unabhängig von der Kopierabgabe.

Jedenfalls ist eine extrem hohe Pauschalabgabe auf nicht mit der Privatkopie direkt in Zusammenhang stehenden Speichermedien ein Wahnsinn.

vorab eine kriminalisierung der verbraucher einzuführen...

... das ist wohl nicht gar so konstruktiv, oder?

Ok, zur Abwechslung mal ein konstruktiver Vorschlag:

Falls die hier genannten Zahlen stimmen sollten ("von 17,6 Millionen Euro 2005 auf gerade einmal 7,9 Millionen heute"), dann nehmen wir doch einfach den höheren Betrag (17,6 Mio), runden ihn zur Sicherheit recht großzügig auf 40 Mio auf und kassieren von den geschätzten 5 Mio Steuerzahlern pro Jahr pauschal je 10 Euro pro Jahr im Zuge der jährlichen Steuerabrechnung (8,00 Vergütung + 25% Verwaltungspauschale). Im Gegenzug werden die bisherigen "Verwertungsagenturen" per Gesetz aufgelöst, die Verteilung der Gebühren durch nicht mehr benötigte Beamte erledigt, private Urheberrechtsverletzungen nicht mehr verfolgt und die VDS zurückgenommen. Dann sollten doch alle zufrieden sein, oder?

ich hau mich ab...

...5 Mio Steuerzahler... hahaha. in welchem Staat lebst Du?

Was heisst da Leistung?

Wenn jemand 300x am Tag onaniert, ist das bestimmt auch eine Leistung. Vielleicht sogar Kunst... Aber dennoch nichts, dass ich mit Zwangs- u. Pauschlabgagben (Leer*wasauchimmer*-Vergütung) finanzieren möchte. Andererseits wenn ich mir Rundfunk und die von der Verwertungsmafia vertretenen "Künstler" so anschau, vielleicht sich ein paar Euro im Jahr für den Onanisten doch nicht so schlecht angelegtes Geld...

na geh..

machts halt wieder eine kampagne dafür-irgendeine bedürftige agentur wird sich sicherlich zur siebenstelligen zusammenarbeit bereiterklären. und die ausführenden nicht bezahlen. bei bands nennt man das pay to play. sehr in mode jetzt.

Es heißt, dass Angebot und Nachfrage den Markt bestimmen ...

... doch in der Popmusik-Industrie ist dem nicht so. Stattdessen wird von der Industrie diktiert was man zu hören hat. Das führte einerseits zu einem geschmacklich bescheidenem Publikum, welches aber andererseits auch verstanden hat, dass ihre Musik eigentlich nichts wert ist. Oder glaubt auch nur irgendjemand, dass "We are Young" tatsächlich der beste Pop-Song der Woche (weltweit?) ist?
Vorschlag: Wir zahlen einen fairen Preis für gute Musik und die Industrie entschädigt uns für den Dreck, den sie uns tagtäglich reinwürgt.

Frage der Vollständigkeit halber

Es geht hier um Einnahmen, die den Künstlern sonst zugeflossen wären. Geistiges Eigentum, Eigentum überhaupt, gehört geschützt, sonst hat der Machthaber, also der Staat, früher der Fürst, jegliche Existenzgrundlage verloren und eine Revolution ist erlaubt. Im vorliegenden Fall muß man leider in Kauf nehmen, daß Künstler, die für ihren Schmarrn sonst keinen Pfnetsch sähen, trittbrettfahrerisch mitkassieren.

nein, es geht um einnahmen, die der contentindustrie zugeflossen wären und von denen die künstler mit glück ein paar prozente abbekommen hätten.

es ist sinnlos was versuchen zu verbieten, wenn es (technisch) möglich ist. man (alle) wird es trotzdem tun. und mit dem wort 'illegal' sollte ganz vorsicht umgegangen werden. oder sind wir jetzt alle verbrecher und sollten eingesperrt werden? das geht so nicht mehr wie bisher mit GIS usw.; abschaffen, neue vermarktungswege suchen. es ist wirklich grotesk.

Sinn des Urheberrechts hinterfragen...

.. das Urheberrecht dient dazu dem Künstler eine gewisse Zeitspanne seinen kreativen Erguss vor anderen zu schützen. Dagegen ist nichts einzuwenden, aber warum ab dem Zeitpunkt des Todes+70Jahre ? Das bedeutet, dass 2 Generationen vergehen müssen bis diese Musik zugänglich ist für alle. Hätte es so ein schwachsinniges Konzept bereits zu Zeiten Bachs/Beethovens oder Mozarts gegeben gäbe es die Hälfte der hochgelobten Klassik nicht, da diese Herren freudig voneinander abgeschrieben haben und das modifiziert haben.

Weiters ist das potentielle Publikum dramatisch gewachsen zu jener Zeit 1,5Mrd weltweit zu heute 6Mrd. Das Problem liegt darin, dass das Mäzentum und Auftragskunst weggefallen ist und man den Mittelstand ausnimmt.

Lösungen wären definitiv das lossagen der Künstler von Plattenfirmen zurück zum Mäzentum+Konzerte und Geld für die erbrachte Leistung( Lieder ) in Form von freiwilligen Spenden.

Es funktionierte schon damals und erschuf die prachtvollsten Kunstwerke, die schönsten Klavierstücke, also warum sollte es heutzutage nicht auch so funktionieren. Das Problem ist der Rattenschwanz "Industrie" als Zusatz zu Musik... Künster zu industralisieren ist der größte Fehler des 19. und 20. Jhd und man kann nur hoffen dass das 21.Jhd in dem wir leben es beser macht

Mäzenatentum

sollte das wohl heissen?

Dinosaurier müssen nun einmal aussterben

das ist der Lauf der Evolution. Dies macht dann Platz für Neues. Firmen die massiv Nutzer rechtlich verfolgen, werden feststellen, dass es ähnlich dem Goodwill auch einen Badwill gibt, und langfristig kann sogar der Untergang die Folge sein (Sony?). Die Alternative sieht so aus wie auch im TV: Gratis mit Werbeeinschaltungen (Die Verhandlungen mit den Gratisdownloadprovidern laufen ja schon) und Kostenpflichtig mit premiumcontent, ohne Werbung, evtl. schneller. Es bleibt dann dem Endverbraucher überlassen, und so soll es sein. Der digitale Klingelbeutel sind die Werbebanner...und Links....

Ein angenehm unaufgeregter Kommentar,

dem zu hundert Prozent zuzustimmen ist.

Was die Urheberrechteinhaber nicht gerne hören:

Fakt ist: was digital vorliegt lässt sich verlustlos unbeschränkt kopieren.
Fakt ist: illegales kopieren lässt sich nur durch massive Überwachung und Einschränkung persönlicher Freiheiten realisieren.
Verschlafen wird: Eine neue Form der Abgeltung die Urheber entlohnt und Konsumenten entkriminalisiert.
Die Fragestellung: Wieso wird ein Filmstar für eine 'Leistung' Multimillionär ein Theaterschauspieler für die selbe mehrmalige Leistung nicht ....

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