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Wien - Weil Verteidigungsminister Norbert Darabos (SPÖ) die Panzerflotte des Bundesheeres um zwei Drittel reduzieren und im kommenden Jahr auch die Ausbildung für Unteroffiziere an den schweren Geräten aussetzen will, haben die Freiheitlichen Freitagnachmittag den Nationalen Sicherheitsrat zusammengetrommelt.
FPÖ-Wehrsprecher Peter Fichtenbauer befürchtet nämlich, dass Darabos damit das Ende der militärischen Kernfähigkeiten einleitet und dass womöglich entstehende Konfliktfelder nicht mehr bewältigt werden können.
Der Verteidigungsminister selbst beruhigt, dass es für die verbleibenden gepanzerten Fahrzeuge derzeit genug ausgebildetes Personal gäbe. Nach 2013 werde das Bundesheer evaluieren, wie es weitergeht. Dies sei "ein logischer Schritt", so Darabos, wo doch konventionelle militärische Bedrohungen in den nächsten Jahren ziemlich unwahrscheinlich seien. Für den Fall, dass sich Österreichs Sicherheitslage verschlechtern sollte, sei die Fähigkeit "zum Wiederaufwuchs" sichergestellt.
Bis 2014 sollen die rund 1150 Panzer um 750 reduziert werden, zur Gänze im Bestand bleiben die Schützenpanzer Ulan, der Radpanzer Pandur sowie die Berge- und Pionierpanzer.
Grünen-Sicherheitssprecher Peter Pilz hielt die Sitzung am Freitag jedenfalls für verzichtbar. "Die FPÖ handelt bloß nach dem Prinzip: ,Alles, was schießt, ist gut und muss bleiben!'" Darabos setze mit der Panzerreduktion "einen vernünftigen Schritt", dazu bräuchte es jedoch eine umfassende Bundesheer-Reform. (nw, DER STANDARD, 28./29.4.2012)
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Wir leben in Frieden und brauchen keine "Macho-Fahrzeuge" mehr.
Ein Panzer ist nur dafür gut, Leute in Angst und Schrecken zu versetzen, militärisch ist es ein leichtes Ziel (aus der Luft), kostet unmengen an Unterhalt und hat in der heutigen Zeit nichts verloren.
Zwar macht ein Pandur (oder Dingo) keinen so großen "Wumms" oder so guten Eindruck, wenn es durch die Straßen fährt. Aber für die Einsätze, wo es gebraucht werden könnte (Straßensperren, Personentransport, Zugang zu unwegsamen Gelände) reichen die allemal.
Und die Reduktion der Alt(schrott)bestände ist ein notwenidger und guter Schritt in Richtung eines effektiven und flexiblen Militärs.
Denke dran das unter einem schwarzen Verteidigungminister 1995 Schrottpanzer der Marke Jaguar mit Munition um 74 Millionen Euro gekaufft wurden. Diese Panzer wurden nie genutzt und rosteten vor sich hin und wurden irgendwann um ein paar hundertausend Euro verscherbelt.
Da hätten alle aufschrein müssen.
Dies sei "ein logischer Schritt", so Darabos, wo doch konventionelle militärische Bedrohungen in den nächsten Jahren ziemlich unwahrscheinlich seien.
Und wenn doch was passiert ? Wer übernimmt dann die Verantwortung der nicht vorhandenen Wehrfähigkeit unseres Landes ? Der Zivi Norbert bestimmt nicht.
Die Reduktion der Panzer macht schon Sinn aber nur, wenn man dafür tragbare Panzer Abwehrraketen wie die schon derzeit vorhandene PAL 2000 beschafft um die Wehrfähigkeit zu erhalten - ja sogar zu verbessern.
Bis 2000 Meter Reichweite und über 15 Jahre wartungsfrei lagerfähig.
http://www.youtube.com/watch?v=zX9kLWPjRsQ
http://www.doppeladler.com/oebh/infa... /rbs56.htm
Darabos ist der einzige Minister, der sachlich entscheidet (personalpolitisch weniger glücklich und juristisch schlecht beraten - wie andere Minister auch, man denke nur an die ÖVP-boys im BMI). Natürlich brauchen wir keine teure Panzerarmee mehr, wenn wir sie denn je brauchten, meine Güte, die UdSSR ist bereits 1991 zerfallen, so lange brauchte es, bis nun mal jemand handelt. Was soll der FPÖ-Quatsch!?
Und seine zigfache Herumrechnerei, um das Berufsheer zu forcieren war natürolich auch ganz sachlich, ebenso der Rauswurf Entachers.
Vom Assistenzeinsatz im Burgenland ("komischerweise" kurz vor der Landtagswahl) brauchen wir wohl auch kaum reden, der ja eh nur angeblich schlappe 30 Millionen pro Jahr gekostet hat, dafür, dass GWD ohne Befugnis spazieren gegangen sind.
Und diese Standfestigkeit ist natürlich auch nicht von schlechten Eltern:
http://www.youtube.com/watch?v=rF4qWeMgh_w
kammerhofer konterkariert seine entscheidungen, siehe zb bunkermuseum. kammerhofer lässt sowohl darabos selbst gegen dessen willen als auch andere bespitzeln und überwachen - es gibt zur republik österreich loyales, also darabos, dem minister dienendes abwehramt und österreich verratendes, kammerhofer dienendes abwehramt, das vor nichts zurückschreckt, um menschen zu schaden. und aus sicht von faymann und co. sind kabinettschefs dazu da, menschen zu schaden, da haben weder darabos noch andere hilfe zu erwarten.
Bringt nicht der Standard fast jeden Tag "Horrostories" über das Zerbrechen von Regierungen und Machtübernahmen durch populistische Bewegungen? Und wie ist dass mit den ungarischen Garden welche immer stärker werden - haben die ihr Ehrenwort gegeben flüchtende Roma nicht nach Österreich zu verfolgen oder ein paar Grenzstreifen wieder "Großungarn" einzuverleiben?
Halte ich eine konventionelle Bedrohung für wahrscheinlich? Nein. Kann man dies ausschließen? Wenn man nur ein bißchen Selbsterhaltungstrieb hat, sollte man das nicht tun.
Die veralteten Panzer kann man übrigens ruhig aussortieren. Man sollte halt zumindest ein paar als Ersatz nachkaufen.
militärischen Konflikt in den vergangenen 20 Jahren, in dem schwere Kampfpanzer nachweislich eine entscheidende Rolle gespielt haben.
Wir rüsten unsere GWD ja auch nicht mit blechernen Brustharnischen aus, nur weil es irgednwo noch funktionierende Bogen und Pfeile, Hellebarden etc. gibt.
wie kommt ihr experten eigentlich immer auf die idee das der Kpz ausgedient hat? schutz,mobilität und feuerkraft sind universelle militärische atribute und es gibt bis heute kein einziges system das diese so gut miteinander vereint wie der kampfpanzer.
man muss sich einfach von der vorstellung lösen das afghanistan oder irak die blaupausen für alle zukünftigen konflikte sind.
die möglichkeit zum raumgreifenden gefecht der verbundenen waffen (wenn auch nicht mehr im ganz großen maßstab) sind die absolute kernfähigkeit einer modernen armee und der kampfpanzer das unersätzliche rückgrat.
Es geht auch nicht darum irgendetwas entscheiden zu wollen oder ein Panzerfan zu sein.
Diese Wartungsmonster werden von keinem so gehasst wie von den Leuten die sie reinigen müssen.
Bis zum Zeitpunkt wo man ein Fahrzeug braucht dass wenigstens gewissen Schutz gegen Gewehrfeuer oder Minenbedrohung bietet.
Übrigens sind Schutzwesten mit Panzerplatten in internationalen Einsätzen groß in Mode....
btw: ofizielle Statistik (Panzer verloren: Irak 4000 von 4230 USA 4 von 3360 ) , und damals hatten wir noch M60 als Hauptwaffe.
"Fahrzeug braucht dass wenigstens gewissen Schutz gegen Gewehrfeuer oder Minenbedrohung bietet" dazu braucht es aber keine schweren Kampfpanzer wie den Leo, und daß die kleineren Einheiten wie Schützen- und Radpanzer behalten werden steht im Artikel.
Schutzwesten: ja für ein paar Hanseln im UN Einsatz, aber ansonsten immer noch textiler Kampfanzug: kein Hindernis für Robin Hood mit einem anständigen Langbogen.
http://upload.wikimedia.org/wikipedia... ction).svg
Vielleicht fällt ihnen auf der Karte ja etwas auf. Selbst die uns umgebenden NATO Mitglieder sind übrigens alle am abrüsten und verkleinern ihrer Panzerbestände. Die Balkanstaaten sind gerade dabei in die EU einzutreten. Russlands Streitkräfte sind seit dem Fall des eisernen Vorhangs auf ein Drittel geschrumpft und wegen chronischer Unterfinanzierung kaum einsatzfähig.
Wo soll also irgendein Konflikt herkommen?
Der zweite Grund warum diese Länder abrüsten ist der Spruch "niemand kann seine Verteidigung alleine organisieren". Der wird nur immer verwechselt mit "niemand sollte mehr etwas für Verteidigung ausgeben, macht eh wer anderer".
Die EU wirkt zur Zeit nicht gerade wie DAS Zukunftsprojekt. Und Russland hat gerade ein Aufrüstungsprogramm um ein paar 100 Mrd. Dollar beschlossen.
Ich kann Ihnen nicht sagen woher ein Konflikt kommen sollte. Ich kann nur sagen dass mit Blick auf die Menschheitsgeschichte ziemlich unwahrscheinlich ist dass wir keinen mehr erleben werden.
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