UEFA betont Vertrauen in die Ukraine

27. April 2012, 17:04

Präsident Platini steht weiter hinter der EM-Vergabe an das Land

Nyon - Nach den Bombenanschlägen in der ukrainischen Stadt Dnjepropetrowsk sieht die UEFA keine unmittelbare Veranlassung zu neuen Sicherheitsmaßnahmen für die am 8. Juni beginnende Europameisterschaft. "Diese Ereignisse beeinträchtigen in keiner Weise das Vertrauen der UEFA in die von den ukrainischen Behörden geplanten Sicherheitsmaßnahmen", hieß es am Freitag aus der Verbandszentrale in Nyon. Bezüglich der Explosionen werde man die Ergebnisse der Untersuchungen der ukrainischen Behörden abwarten. 

In Dnjepropetrowsk waren am Freitag mindestens 27 Personen bei der Detonation von vier Sprengsätzen verletzt worden. Die Industriestadt 400 Kilometer südöstlich von Kiew ist bei der EM vom 8. Juni bis 1. Juli kein Spielort. Die Staatsanwaltschaft von Dnjepropetrowsk leitete Ermittlungen wegen eines möglichen Terroranschlags ein. Hintergründe wurden bislang nicht bekannt. "Wir unternehmen alles Notwendige zur Sicherung der Gäste und Teilnehmer des Turniers", sagte Alexander Birsan, der EM-Verantwortliche des ukrainischen Präsidenten Janukowitsch.

Die UEFA war in den vergangenen Tagen durch die politische Situation in der Ukraine in die Kritik geraten. Alles kristallisiert sich um die Lage der früheren Ministerpräsidentin Julia Timoschenko, die in Charkiw in Haft. Sie gilt als Opfer politischer Rachejustiz im Auftrag des ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowitsch. Dnjepropetrowsk ist die Geburtsstadt der 51-Jährigen, die am Freitag vergangener Woche in einen Hungerstreik getreten war. Der deutsche Bundespräsident Joachim Gauck hatte aus Protest seinen Besuch im ukrainischen Jalta abgesagt.

UEFA-Präsident Michel Platini verteidigte die EM-Vergabe an die Ukraine und Polen und verwies auf die stabile Situation in der Ukraine zum Vergabe-Zeitpunkt. "Als die EM 2007 vergeben wurde, war Julia Timoschenko gerade dabei, an die Regierungsspitze aufzusteigen. Natürlich ist es schwierig, wenn die politischen Verhältnisse instabil sind", sagte Platini in der Zeitung "Die Welt": "Die Ukraine hat gerade den fünften Sportminister in fünf Jahren. Aber was sollen wir machen? Die EM nicht in Länder wie die Ukraine vergeben, weil nicht alles so gefestigt ist wie in westeuropäischen Demokratien? Das ist keine Lösung." (red/APA, 27.4. 2012)

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22 Postings
Ein paar Bomberln

von irregeleiteten Fanatikern und Verbrechern darf die EM nicht gefährden.
Denn dann hätten diese Wahnsinnigen ihr Ziel erreicht.
Die Ukraine wird ein hervorragender Gastgeber sein und wir werden schöne Spiele sehen!

Wenn er auch die Verantwortung übernehmen würde, sollte bei der EM was gröberes passieren...

Ich vergönne dem machtpolitischen Traumtänzer Platini, seiner UEFA und all den selbstherrlichen Sponsor-Konzernen dieses Debakel in der Ukraine von ganzem Herzen!

Da haben sich die richtigen gefunden! Jeder vernünftige Politiker (wie Gauck oder Fischer) bleibt daheim;

jeder Fussballfan, der in dieses Land fährt, ist selber schuld,

und ich werde mit den erbärmlichst UEFA-zensierten Fernsehbildern (keine Zeitlupe dort, wo der Schiri falsch pfeift, kein Hinweis auf irgendwelche Proteste...) mein karges Auslangen finden.

keine Zeitlupe dort, wo der Schiri falsch pfeift

1:0 für die Wettmafia

"Die EM nicht in Länder wie die Ukraine vergeben, weil nicht alles so gefestigt ist wie in westeuropäischen Demokratien? Das ist keine Lösung."

Doch! Das ist eine Lösung!

Und ich betone mein Misstrauen in die UEFA

Und wer übernimmt die Verantwortung? Platini?

Mit Schönreden, Vetrauen und Abwarten...

UEFA, FIFA, FIA .........

Da zählt sowieso nur das Geld. Lauter geldgierige alte Säcke!

Na was soll er jetzt sonst sagen ...

was bleibt ihnen sonst übrig?

1:1 wollt ich mit dem selben Wortlaut posten :-))

als Ausweichort würd ich vorschlagen...
Gänsehäufl, Stadion, Ottakringer und Kongressbad :-))

verwies auf die stabile Situation in der Ukraine zum Vergabe-Zeitpunkt.
----

Äh...

stabiler Schmiergeldfluss?

"Aber was sollen wir machen?"

Herr Platini, soweit mir erinnerlich wären auch Belgien/Niederlande zur Auswahl gestanden.

Erstens sagt er ja, dass die lage zur zeit der vergabe eine andere war. Das ist ja nicht zu bestreiten. Ich finde es weiterhin okay, dass endlich auch ost-mitteleuropäische länder einmal drankommen.

wieso sollten sie?

die lage war eine andere?
unabhängige medien sehen das seit jahrzehnten anders

seit jahrzehnten? wow!

Echt saubere Leistung

bin schon gespannt was bei der WM in Russland auf uns zukommt, ist ja nicht so, dass es da ein paar Unterdrückte Volksgruppen gibt...

Und von einer WM im arabischen Raum gar nicht zu schweigen. Aber hauptsache die Schweinchen sitzen weiter am Futtertrog und schmatzen, dass man es noch bis ins letzte Stadion hören kann.

Und wir Deppen gehen brav zu den Spielen, zahlen mit der Eintrittskarte und den Fernsehgebüren ihre Schmiergelder.

Es wäre an der Zeit für eine Amateurliga, wo es wirklich nur um Sport geht, aber sowas wird außer romantischer Träumerei nicht viel bleiben.

wird zeit für eine amateurliga...

immer von einem extrem ins andere...

vielleicht muß einmal etwas passieren damit es der uefa od der fifa vergeht, em od. wm in unsichere gegenden zu vergeben nur weil die kohle stimmt. aber deshalb gleich den profifußball abschaffen?

unsere liga ist eine unbedeutende, aber mir macht sie trotzdem spaß...;)

es gibt genug amateurligen in österreich

weit über 90% der spiele, die ich mir in den letzten 6-7 jahren live im stadion angesehen habe, waren amateur-spiele.
es hat jedes einzelne mal spaß gemacht.

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