Bilderverbrennungen bei Neapel finden Nachahmer

27. April 2012, 14:59

Zerstörung von Bildern auch vor dem Berliner Kunsthaus Tacheles und in Triest - "Kunstkrieg" soll auf Finanznöte aufmerksam machen

Neapel/Berlin - Die spektakulären Bilderverbrennungen eines privaten Museums bei Neapel aus Protest gegen finanzielle Not haben solidarische Nachahmer gefunden - unter anderem in Deutschland. Vor dem Berliner Kunsthaus Tacheles beteiligten sich am Donnerstagabend etwa ein Dutzend Künstler an der Zerstörung von Bildern. Auch im nordostitalienischen Triest hätten am selben Tag italienische und kroatische Künstler eigene Werke aus Solidarität verbrannt, teilte das Museum für zeitgenössische Kunst (CAM) im kampanischen Casoria am Freitag mit. Dort hatte Museumsleiter Antonio Manfredi am 17. April damit begonnen, aus Protest Bilder aus den Beständen zu verbrennen.

Unterstützung für die Aktionen des süditalienischen Museums habe es auch aus Großbritannien und Griechenland gegeben, berichtete die Pressesprecherin des CAM-Museums, Graziella Melania Geraci. Seit dem Start der Aktion wurden ihren Angaben zufolge fünf Bilder verbrannt, am Freitagabend sollten zwei weitere Werke folgen. "Gemeinsam mit diesen Werken geht die Kultur unseres Landes in Flammen auf", meint das Museum zu seinem "Kunstkrieg", der in Italien bisher nur begrenzt Aufmerksamkeit erhalten hat. Museumsleiter Manfredi sieht sich als Vorreiter in der Krise, auch andere Museen stecken in Finanznöten.

Weitermachen bis Hilfe kommt

Wöchentlich sollen mehrere Werke verbrannt werden. Das Museum der 80.000-Einwohner-Stadt hat dafür ein Dutzend Bilder internationaler Künstler ausgesucht, darunter eines der Deutschen Astrid Stöfhas. Alle Künstler seien während der Aktion anwesend oder via Internet dabei. Man mache weiter, bis Hilfe komme, hatte Manfredi erklärt. Denn ohne Investitionen sei es besser, diese Werke zu zerstören.

Das vor sieben Jahren gegründete, nicht subventionierte Museum ist nach den Angaben auf einer Fläche von etwa 3.000 Quadratmetern in einer ehemaligen Schule entstanden. Rund 1000 Kunstwerke seien dort zu sehen. Sie stammten von Künstlern aus mehr als 60 Nationen. (APA, 27.4.2012)

Kultur nur wen es dem eigenem Zweck dient.

Während dessen knüppelt die Polizei von Porto Portugal auf Lehrern Künstlern und Bevölkerung, die eine verwahrloste schule der Nachbarschaft Fontinha die schon als Heroin Suchtraum diente, verdreckt und zerstört, von der Bevölkerung und Aktivisten erneuert wurde, und mit ziviler Freitätigkeit die Nachbarschaft mit Musik Kunst Sport Theater etc.,Unterricht, die ärmere Bevölkerung die sich diese pädagogische Dienste nicht leisten kann umsonst unterstütze. Rätselhaft ob dies dazu dienen soll ausländische Investoren ins Land zu bringen. Der Bürgermeister gehört zur selben Partei der Regierung und des Präsidenten Portugals der gerade über diesem Thema Vortrag hielt.

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