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Athen - Die Finanzkrise zwingt viele griechische Familien, kleine Inseln zu verkaufen, die ihnen seit Jahrhunderten gehören. Nun hat offenbar die Familie des Emirs von Katar, Scheich Hamad al-Thani, eine stattliche Summe hingeblättert: Anfang April soll sie für fünf Millionen Euro eine gut vier Quadratkilometer große Insel im Ionischen Meer gekauft haben. "Die Insel Oxia wurde verkauft", sagte ein Sprecher des Stadtrates der Hauptinsel Ithaka am Freitag. Als Käufer erscheine eine Investmentfirma aus Katar. Diese gehöre "allen Anzeichen nach" der Herrscherfamilie von Katar. Eine griechische Familie habe die unbewohnte Insel verkauft. Ein Großteil der Familie sei bereits nach Australien ausgewandert.
Die Liste von Kleininseln, die in Griechenland zum Verkauf stehen, sei lang, sagte der Athener Immobilienmakler Dimitris Voyatzis. Darunter seien auch einige "Superstücke". An der Spitze steht die Felseninsel Patroklos, die in der Nähe des berühmten Tempels des Meeresgottes Poseidon am Kap Sounion liegt. Die rund vier Quadratkilometer große Insel liegt nur 850 Meter von der Küste Athens entfernt und soll 100 Millionen Euro kosten.
Zum Verkauf stehen laut griechischen Medienberichten auch zwei weitere Inseln im Ionischen Meer, Provadi und Modi. Ihre Preise sollen zwischen einer und drei Millionen Euro liegen. Als Schmuckstücke gelten zudem einige kleine Inseln der Inselgruppe der Kykladen. Die Mehrheit der Griechen hat wegen der harten Sparmaßnahmen in den vergangenen drei Jahren fast 25 Prozent ihres Einkommens verloren. (APA, 27.4.2012)
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Wenn schon müsste so ein Verkauf wie mit Alaska gemacht wurde. -> Das Territorialgebiet wechselt, (Bei Alaska von Russland zu den USA) womit z.b. diese ehemaligen griechischen Inseln nicht mehr Teil von Griechenland sind sondern Staatsgebiet von Katar. Natürlich auch nicht mehr in EU, und der Euro gilt dort dann als Fremdwährung.
Das hätte bei wiederholter Anwendung den Vorteil, dass das Staatsgebiet von Griechenland laufend schrumpft. Und weniger Griechenland als Teil der EU bedeutet weniger Probleme. Ein ganz kleines Griechenland, sagen wir mit nur noch 50km^2, kann Brüssel dann locker durchfüttern.
Ausserdem verlieren so auch die Türken das Interesse dieses Schrumpf-Griechenland überfallen zu wollen. Gibt fast keine Griechen mehr
Ich forsche seit Jahren in und zu Griechenland und glauben Sie mir: Das bisherige "Zerkaufen" Griechenlands, das das Land seit der Bankenrettung sogar zu so etwas wie einem Flohmarkt preziöser Schmuckstücke werden hat lassen, war eine ziemlich stattliche Insel im Archipel der Genese unserer heutigen Sorgen.
Ich mache niemandem einen Vorwurf durch die sehr junge Griechenland-Berichterstattung schlecht informiert zu sein, aber zumindest die Tatsache, dass vor 2-3 Jahren noch kaum mehr als über Gyros, Sonne, Strand und Meer berichtet wurde, sollte eigentlich Anlass genug sein, um sich bei Statements zu dieser Krise in bedachter Zurückhaltung zu üben. Selbst wahre Experten tun das, wieso sollten gerade Sie oder andere da eine Ausnahme bilden?
vielleicht werden sie die insel in einen golfplatz umwandeln.
http://doha2020.at/
PS: im falle einer staatspleite österreichs bietet sich vielleicht die donauinsel an : )
Der Ausverkauf von hochwertigen Immobilien in Europa an Ölmilliardäre aus den Golfstaaten ist seit Längerem zu beobachten. Diskutiert wird das Phänomen aber nur, wenn besonders symbolträchtige Stücke betroffen sind. In Paris sind seit Jahren die historischen Spitzenlagen an den Seineufern beliebtes Kaufziel. Manchmal gibt es dann Diskussionen, wenn ein Emir ein denkmalgeschütztes Objekt aus dem 16. Jhdt. massiv umbauen will. An solchen Zeichen kann man ablesen dass Europa deutlich schwächelt. Die suchtartige ölabhängigkeit der Wirtschaft ist nicht nur ein ökonomisches und ökologisches Problem, sondern auch ein kulturelles.
das sind steinehaufen, die noch sehr viel geld verschlingen werden, wenn man aus denen was machen möchte. vor allem darauf kann sich griechenland freuen, weil selbst würden die nix weiterbringen.
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