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Wien - Die zweite "Gruft" übersiedelt wieder nach Wien-Währing - an jenen Standort in der Lacknergasse, an dem sie ursprünglich beheimatet war. Die von der Caritas angebotene Obdachlosenunterkunft war im Vorjahr in ein Haus nach Wien-Neubau gezogen. Da dort der Mietvertrag abläuft, erfolgt nun die Rückkehr, wie am Freitag in einer Aussendung mitgeteilt wurde. Die Gruft Nr. 2 wird, so wurde versichert, ganzjährig geöffnet sein.
Die Einrichtung ist laut Caritas derzeit "übervoll", man sei an der Kapazitätsgrenze angelangt. Knapp 6.000 Nächtigungen wurden in der zweiten Gruft seit Jahresanfang verzeichnet. Die Unterkunft ist vor allem für Personen aus EU-Ländern gedacht, denn in der ersten, also bereits länger existierenden Gruft, die sich unter der Mariahilfer Kirche im 6. Bezirk befindet, haben Ausländer - so wie in allen anderen Obdachloseneinrichtungen der Stadt - laut Gesetz kein Recht auf einen Schlafplatz.
Betreut wurden in der zweiten Gruft bisher vorwiegend Menschen aus Rumänien, Ungarn, Polen und der Slowakei. Nun wird die Einrichtung vorübergehend für drei Wochen ihre Pforten schließen. Am 21. Mai wird sie dann am ursprünglichen Standort, im "Haus St. Josef", wieder eröffnet. Dort war zuletzt ein Winter-Notquartier eingerichtet. (APA, 27.4.2012)
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im frühling/sommer ist ein leben ohne betoniertes obdach nicht so übel. war selber 4 jahre obdachlos, habe aber in der kalten jahreszeiten in einem ford transit schlafen könnnen. die warme jahreszeit hat so seine reize, aufwachen mit vogerlgetschwitzer, dann kurz ein bad in der donau - besser als die ganzen hacklergeschichten. obdachlosigkeit hat was uriges und das meine ich jetzt ernst,aufwachen im lainzer tiergarten ( kurz über die mauer geklettert)
das hat schon was. damals gabs noch tröpferlbäder - ich möchte die zeit meiner obdachlosigkeit nicht missen. war ne gute zeit, habe auch oft im burggaarten übernachtet, war nicht sio schlecht.
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