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Piloten, die am Mittwoch den Flughafen Bilbao anfliegen wollten, mussten all ihr Können beweisen, um ihre Maschinen sicher auf den Boden zu bringen.
Heftige Windböen ließen die Flugzeuge in der Luft tanzen als wären sie aus Papier. Trotz Windgeschwindigkeiten von 130 km/h blieb der Flughafen im Baskenland geöffnet. Im Landeanflug schaukelte eine Passagiermaschine bedenklich und konnte erst in letzter Sekunde vor dem Aufsetzen unter Kontrolle gebracht werden. Eine nachfolgende Maschine wurde so stark vom Sturmtief erfasst, dass der Pilot die Landung abbrechen musste. Verletzt wurde bei den spektakulären Landungen keiner. (red, derStandard.at, 27.4.2012)
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das war kein Crosswind, sondern die Piloten haben ähnlich einem schaulustigen Autofahrer, der an einer Unfallstelle vorbeikommt, im Vorbeiflug versucht, noch einen Blick über die Schulter auf die brennende Großbäckerei vom M-Preis zu erhaschen und dabei halt versehentlich das Flugzeug etwas schräg gestellt ;-)
http://www.youtube.com/watch?v=k... page#t=60s
(links, anfangs unten dann immer mehr mittig)
http://tirv1.orf.at/stories/503977
Softeggs die so denken?
Wenn der pilot ein bisserl was drauf hat, kratzt ihn das nicht die Bohne. Wozu hat er seine rudder? Für alle Bodenratten hier sag ich mal was ihm so zur Verfügung steht:
elevator
yawrudder
aileron
throttle
und für des Englischen nicht Mächtige
Höhe-
Seite-
Quer-ruder
Gas
Damit hat er das Flugzeug under controll.
Es kacken sich ja immer nur die Pseudowissenden an, wenn sie solche Crosswindapproaches sehen! Die verstehen auch unter slippen die Mama ausziehen. The pilots machen the side slip! Tragflächen leicht schräg gegen den Wind with ailerons, Gieren mit dem yawrudder ausgleichen, Speed halten mit elevator und throttle.
Da sind keine Trotteln am Werk, sondern Könner!
Runterkommen tun aber alle!
Resi
Ich wurde ja schon oft von Ihnen mit Ihrem Rat geholfen.
Beim Slippen anluven ist eh klar.
Ailerons zum Wind, Seitenruder vom Wind.
Sprit sparender ist aber leewärts slippen, wenn der Kurs und die Windrichtung übereinstimmen und die Landebahn dazu querab liegt:
Die Nase in Richtung der Landebahn und damit quer zum Wind ausrichten. Dann mit ailerons vom Wind (besseres Versetzen), Seitenruder zum Wind, throttel auf Standgas (Spareffekt) und Elevator je nach nose.
Wenn sich dann die Landebahn vor die Nase schiebt: Rechtzeitig anluven und mit vollem throttel reinziehen.
Wichtig, nicht hecklastig sein, aber das hatten wir eh schon beim Flachtrudeln. Mein Lieblingsclip vom extrem crosswind landing:
http://www.youtube.com/watch?v=jfB4xyM7tMw
Die deutsche Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung bewertet den Vorfall vom 1.3.2008 (oben von 'Bitte Bitte' als 'Lieblingsclip vom extrem crosswind landing' verlinkt) als 'schwere Störung':
http://www.bfu-web.de/cln_005/n... mburg.html
http://www.airliners.de/verkehr/z... legt/20534
http://www.luftfahrtakademie.de/artikel/l... mburg.html
http://www.welt.de/vermischt... mburg.html
http://einestages.spiegel.de/static/to... angst.html
Mag schon sein, dass solche Landungen bei Leuten, die selbst fliegen weniger Angst auslösen.
98% der Normalos sind aber sicherlich SEHR froh, bei derartigen Bedingungen nicht in dem Flieger zu sitzen + dementsprechend ist das coole Getue Wi**erei von Wichtigmachern.
Zu dem Link von oben: Das war eine beinahe daneben gegangene Landung, die nach Veröffentlichung des Amateurvideos auf Youtube zuerst einen medialen Hype erlebt hat, von der Presse zuerst zur pilotischen Heldentat stilisiert wurde, dann aber viel Kritik + eine Untersuchung durch die Flugsicherheitsbehörden nach sich gezogen hat.
Grundsätzlich haben solche Manöver im Passagierverkehr (möglichst) nix zu suchen. Manchmal natürlich nicht vermeidbar.
links dazu sh. 2. posting
http://www.youtube.com/watch?v=X... re=related
Es war ein Pilotenfehler der 24 jährigen Co-Pilotin:
Im Video hat man das Gefühl, das Flugzeug sei beim Ausdrehen letztlich etwas zu hoch. Das kommt daher, weil sie den rechten Flügel gegen den Wind hätte tiefnehmen sollen, mit dem Effekt:
1.) Mit der Ruderkreuzung (Slip) hätte sie Höhe verloren und früher aufgesetzt
2.) Die Windböe hätte sie auf die Landebahn gedrückt.
So hob sich der rechte Flügel beim Ausdrehen, weil er schneller als der linke wird, bekam Unterluft und das Flugzeug wurde versetzt.
Der Kapitän übernahm und deckte seine Co-Pilotin, das allgemein akzeptiert wurde, zumal er die volle Verantwortung trägt. Weiters wurde in den Untersuchungsberichten kaschiert.
Wenn Sie lieber postings von Piloten lesen, dann empfehle ich Ihnen "cpu" und "fiat lux 1" weiter unten im thread.
Danke für die links. Es ist schon beruhigend zu wissen, dass die Jungs nicht mit einer "Heldentat" davon gekommen sind und man von Profis erwarten darf, dass solche Situationen vermieden werden.
Würde mich ja gerne mit dem Inhalt ihres Beitrages auseinandersetzen, aber am Ende angekommen fiel mir nur "wtf" ein.
Eine der Haarsträubendsten verwurschtelungen von Deutsch und Englisch die mir je untergekommen ist..
Kann eigendlich nur ein Troll sein.
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