Alle für einen, einer für viele

27. April 2012, 06:15

Papst mahnt in Deutschland Messänderung ein

Bonn/Rom - Papst Benedikt XVI. hat die Deutsche Bischofskonferenz angewiesen, die deutsche Übersetzung der Messworte in einem theologisch zentralen Punkt zu ändern. So soll es in den Wandlungsworten der Eucharistie nicht mehr heißen, dass Jesus "für alle" Menschen gestorben ist, sondern "für viele". Der Papst begründete dies mit einer möglichst wörtlichen Übersetzung der in der Bibel überlieferten Worte "pro multis".

In seinem diese Woche von der Bischofskonferenz veröffentlichten Schreiben vom 14. April räumte Benedikt ein, dass seine Anweisung für den normalen Besucher des Gottesdienstes "fast unvermeidlich als Bruch mitten im Zentrum des Heiligen" erscheinen werde. Der Papst hielt in seinem Brief trotz der geänderten Übersetzung an der bisherigen theologischen Deutung fest, dass sich Jesus Christus für alle Menschen hingegeben hat.

Nicht umgesetzt

Bereits im Jahr 2006 hatte Rom die Bischofskonferenzen in aller Welt aufgefordert, die Messworte entsprechend zu ändern. Die Deutsche Bischofskonferenz setzte diese Aufforderung bisher jedoch nicht um.

Papst Benedikt trete für eine "größere Treue zu den biblisch überlieferten Worten Jesu Christi bei der Messfeier ein", begrüßt Kardinal Schönborn die päpstlichen Änderungswünsche. Der Papst bekräftige "die Treue zum Wort Jesu", sagte Schönborn. Er lege erneut fest, "dass künftig die Kelchworte Jesu aus dem griechischen Originaltext ,hyper pollon' (im Lateinischen ,pro multis') auf Deutsch mit ,für viele' (bisher: ,für alle')" zu übersetzen seien. (red, DER STANDARD, 27.4.2012)

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Vom Papst und Piusbruderschaft wird die Kirche

vors 2. Vatikanische Konzil zurückgeschmissen.
Ite, missa est!

Es gibt drei unterschiedliche griechische Urtexte,

"für alle" gibt es aber dort auf Griechisch in keinem der drei synoptischen Evangelien.

In der Vulgata gibt es zweimal "pro multis" und einmal "pro vobis". Ein "pro omnibus" gibt es als sogenanntes "Kelchwort" der Abendmahlszene nirgends.

Interessant, dass sich die Bischöfe zweier Staaten 6 Jahre lang um eine wichtige päpstliche Weisung aus Rom

nichts scheren!

Glaubst, der interessiert, der Bendikt

Wenn Du in Rom bist und kein Geld hast
(keiner kann mein Jünger sein, wenn Er nicht auf seinen ganzen Besitz verzichtet), Ihn sehen willst, kommst Du zu Ihm ?

und kommst Du nicht zu Ihm, bleibt Er ausreichend unbedeutend für Dich.

Mit Gruß
Georg

Bist ausgetreten, tust ein bisschen mitreden

aber seine Anweisung hat auf den Verlauf deiner Sonntrage keine unmittelbare Auswirkung mehr

Bist ja kein Trottel
es kommt auch darauf an, wie Du es selbst hältst

Georg

Ach, wie gut, dass Seine Heiligkeit, der Heilige Vater, Papst Benedikt XVI. unfehlbar ist

in Glaubens- und in Sittenlehren!

ein jeder ist Papst
ein jeder entscheidet, bevor Er getauft wird, dass Er Sich taufen lässt

aus diesem oder jenem Grund
vor dieser Entscheidung ist der Papst nicht auschlaggebend; die vermeintliche oder wirkliche Unfehlbarkeit bezieht sich auf den Glauben; bis zum Finden des Glaubens ist sie ja nicht ausdrücklich relevant; die Entscheidung zu glauben oder Sich taufen zu lassen, trifft jeder Erwachsene ganz alleine; bei der Kindstaufe die Eltern für das Kind

mit der Entscheidung zur Taufe überlegt man natürlich auch das Ungfehlbarkeitsdogma

entscheidet man dafür und lässt Sich taufen, vollzieht man für Sich jene (unfehlbare) Entscheidung ganz persönlich und alleine, die danach die Päpste für einen treffen

Georg

Babytaufe wäre für Johannes den Täufer, dessen Schüler,

für Jesus von Nazareth und dessen Jünger und für die Urchristen völlig undenkbar und unakzeptabel gewesen!

Jesus von Nazareth wurde bußgetauft durch Vollkörperuntertauchen im Jordan.

Jesus selbst taufte nicht, nur Jünger seiner.

das heißt auch: bis zur Taufe - und das ist ungetauft - ist man in der Lage ohne ausdrücklich auf Gehorsam dem Papst gegenüber verpflichtet zu sein, den Glauben zu finden

Katholisch getauft ist man dann eingeschränkt; weitere derartige Entscheidungen trifft man nicht mehr

die ganze Souveränität über was man glaubt oder nicht, die man bis dahin hat, legt man mit der Taufe ausdrücklich ab

Georg

Ich nehme das Unfehlbarkeitsdogma nicht an.

Entscheidungen über was Ich glaube, Einsicht, Erkenntnis ist Mir überlassen

Natürlich, unabwendbar, physisch.

Meine leibliche Beschaffenheit ist nicht grundsätzlich jener der Päpste verschieden; Ich kann - aufgrund meiner leiblichen Anlagen - ebenso nachdenken und befinden.

Von daher ist es schon einmal unnatürlich, jenen Gehorsam zu verlangen; Ich bin nicht grundsätzlich unbegabt Wahres zu erkennen

Würde Ich anders befinden und Entscheiden als Päpste, was ist notwendig ?

Gehorsam ohne die fehlende Erkenntnis

Blinder Gehorsam.

zu behaupten: Ich sehe, ohne offene Augen zu haben ?

man sieht ja eh wie es läuft:

der Papst stellt in einer alten Schrift fest: da steht "viele"

bei Uns steht nicht überall "viele"

Er setzt also fest: überall hat "viele" gesagt zu werden; deswegen hat Er nicht nachgedacht; deswegen hat Er nicht begründet

deswegen hat Er Sich mit Widerspruch und Einwänden nicht auseinandergesetzt

von den Schriften wurden einige ausgeschieden und einige angenommen

Er geht her und macht jedes Wort in den angenommenen für alle verbindlich

Er ist ein treuer Officearbeiter; Er sieht aber selbst nicht

Mit Gruß
Georg

Er - der Papst - ist auch gar nicht interessant.

zum Glück schreibe Ich; der Papst ist ja gar nicht so interessant

Mit Gruß
Georg

Jesus von Nazareth kannte keine Messfeier und keinen Sonntag als Feiertag.
Ein Altarsakrament hat er nicht eingesetzt.

er hiess auch gar nicht Jesus

Jes-us, lateinisch maskulin, bitte, so heisst doch kein Jude.
Sein Name ist Jeschua, nur konnten die Griechen und Römer keinen sch-Laut sprechen. Drum sagten sie auch nicht Jeruschalaim, sondern Jerusalem.

Der Herr Jesus von Nazareth hieß "Jeschu" (aramäisch), seine galiläische Mutter war Marjam.

Er kann auch Satan heißen; wenn Er getan hat wofür Er steht, war Er es

Satan war ein anderer der Söhne Gottes, Buch Hiob lesen!!!

na jedenfalls nicht JesUS

es gab auch keine PetrUS oder Petros, sondern nur KEFA. So stehts auch in den Paulusbriefen, den ältesten christlichen Schriften.
Da KEFA aber nur einen grünlichen Stein bezeichnet und keinen Felsen, muss ich leider annehmen, das die Geschichte vom Fels und der Kirche eher nicht inspiriert ist, wenn ich annehme das JA Aramäisch beherrscht.
Na ja, bei Stellen im AT ist die Absicht ja auch manchmal zu offensichtlich: Vom Set ist nix bekannt, ausser dass er nicht von Kain abstammt, was ja der Hauptzweck seines Auftauchens ist, damit der Rest der Menschheit nicht vom Mörder Kain abstammen muss. Geh bitte, die ganze bekannte Menschheitsgeschiche gibt Zeugnis vom praktizierten Kainidentum.

Paulus schrieb "Kephas"

"Kefa" war der aramäische Spitzname, den Rabbi Jeschu dem Simon Barjona gab, wahrscheinlich, weil dieser (ein Bruder des Andreas) ein kräftiger Riegel wie ein Felsbrocken war; Jeschu bezeichnete ja auch ein anderes Apostelbrüderpaar als "die Gachen"/"Jähen", weil sie so aufbrausend waren, die sogenannten Zebedäussöhne.

Griechisch
petros, männlich = Stein
petra, weiblich = Fels

was vor 1900 Jahren geschrieben wurde, ist im Glauben nicht wirklich relevant

es geht eben um den Glauben

wenn Jesus für jemand gestorben ist; ist Er dann für viele gestorben oder für alle ?

(Ich habe auch Distanz dass Er für Mich gestorben sei, wodurch eine Schuld für Mich besteht (?); Ich in ein Abhängigkeirtsverhältnis geriet ?)

aber Ich lasse das einmal beseite; ist Er für Mich gestorben; für Wen ist Er nicht gestorben ?

Ich bin Fleich und habe kein Verdienst.

ist Er für Mich gestorben ist Er auch für alle anderen gestoreben

-> das Römische Messbuch ist entsprechend dem Wortlaut im Deutschen bisher zu ändern.

Mit Gruß
Georg

ist es anders ?

für Wen ist Er gestorben ?

für die, die wollten dass Er stirbt

das sind/waren nicht alle

der Hohe Rat wollte es
die Römer wollten es

für die ist Er gestorben
für seine Anhänger und einige andere ist Er nicht gestorben

die wollten nicht dass Er stirbt

Mit Gruß
Georg

1 rotes Stricherl

was Ich schrieb unterliegt keiner Abstimmung, sondern maximal einer Entgegnung

Mit Gruß
Georg

Der schwer verletzte Jesus wurde von Maria Magdalena und deren Freundin im Grab erstversorgt und mit Hilfe von Essenern außer Grabes gebracht und behandelt und gepflegt. Später konnte er mit einigen seiner Schülerinnen/Freundinnen, worunter Maria Magdalena, Martha und deren Schwester Maria, übers Mittelmeer nach Frankreich schiffen.

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