Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Atomkraftwerke in der EU sollen nach dem Geschmack von Energiekommissar Günther Oettinger schärfer kontrolliert werden.
Nach der Verabschiedung des Stresstest-Berichts für Atomkraftwerke in der EU sowie in der Schweiz und der Ukraine durch den EU-Ministerrat in Luxemburg verlangt die EU-Kommission weitere Prüfungen. Dem zuständigen Energiekommissar Günther Oettinger reichen die von den Experten vorgenommenen Vorortkontrollen durch die Experten, die dem Bericht zugrunde liegen, nicht aus. Er wird den Stresstest, der vor einem Jahr nach der Katastrophe von Fukushima von den Staats- und Regierungschefs in Auftrag gegeben worden war, beim nächsten EU-Gipfel im Juni nicht zum Beschluss vorlegen, wie das geplant war, sondern nur als Zwischenstand.
Oettinger verlangt nach Informationen des STANDARD, dass deutlich mehr AKWs durch sogenannte "gemischte Expertenteams" untersucht werden. So sei das vor einem Jahr vereinbart worden, heißt es in Brüssel, aber nicht eingehalten worden. Der Kommissar bemängelt, dass viel zu wenige und auch nicht die offensichtlich gefährlicheren Meiler wie Fessenheim an der deutsch-französischen Grenze angeschaut worden seien. In Deutschland habe der mit der Prüfung beauftragte Regulator überhaupt nur eines von neun laufenden AKWs überprüft, in Frankreich gar nur vier von insgesamt 58. In 14 Ländern der EU gibt es 147 AKWs.
Keine Liste
Solange es keine vertiefte Prüfung gebe, sei auch von der Kommission keine abschließende Zustimmung zum Bericht zu erwarten, heißt es bei Oettinger, "so wurde nicht gewettet". Die Kommission bemängelt auch, dass es zwar 17 Länderreports gibt, aber keine Liste, mit den in der EU und in den drei beteiligten Ländern laufenden 147 AKWs gibt: "Es gibt daher jetzt keinen Endbericht." Die Bürger müssten klar nachvollziehen und verstehen können, was die Ergebnisse der Prüfung seien.
Oettinger selbst sagt: "Gründlichkeit geht vor Schnelligkeit. Ich werde meinen Bericht erst vorlegen, wenn ich alle Informationen habe."
Die Abstimmung im EU-Ministerrat, der derzeit in Luxemburg tagt, war nach den Worten des österreichischen Umweltministers Nikolaus Berlakovich nur einhellig, nicht einstimmig. 26 Staaten hätten dafür gestimmt, aber Österreich habe sich der Stimme enthalten und so die Annahme ermöglicht. (Thomas Mayer, derStandard.at, 26.4.2012)
Immer wieder Proben mit Höchstwerten - Durchschnitt aber auch in sehr belasteten Regionen unter der für die Verwertung vorgeschriebenen Maximalgrenze
Seismologen vermuten, dass Teile des Atomkraftwerks im Westen Japans auf stark erdbebengefährdetem Gebiet stehen
"Eventueller legislativer Vorschlag" wird "mit Nachdruck vorangetrieben" - Anschober: "Das ist der Einstieg zum Ausstieg"
Wasser zur Abkühlung eines Generators ausgeflossen
Erst 1993 wurde die Praxis endgültig verboten
Spätestens bis 2031 soll das Endlager für hochradioaktive Abfälle gefunden sein
Sprecherin verweist auf Mängel bei Meilern von französischem Konzern bei Stresstest
Wegen Dampfverlust im Sekundärkreislauf - Keine Auswirkungen auf die UmweltLj
Die Anlage im Nordwesten der USA geht auf den Bau der ersten Atombombe zurück
Zivilschutzministerium sieht keine Gefahr - Greenpeace: Beunruhigendes Signal
Die neue Atomregulierungsbehörde hat ihre Pläne für die Sicherheitsstandards in den japanischen Atomkraftwerken vorgestellt. Lüftungssysteme und Filteranlagen sollen künftig Atomunfälle wie in Fukushima verhindern
Umweltprüfung abgeschlossen: Bis 2025 werden zwei weitere Blöcke gebaut - Kritik von Berlakovich, Global 2000 und Greenpeace
Von einem Atomausstieg ist keine Rede mehr, stattdessen sollen alte Kraftwerke reaktiviert und unter Umständen neue gebaut werden
Um fünf Prozent mehr als im April 2011
78 Prozent glauben, dass ein Atomunfall das Land betreffen könnte - Stresstests bringen Problem näher
Berlakovich: Bleiben unverrückbar auf Anti-Atom-Kurs, müssen aber auf Notfälle optimal vorbereitet sein
Internationale Sicherheitsstandards derzeit nicht ausreichend erfüllt - Peking will in kommenden zwei Jahrzehnten bis zu 100 Kernkraftwerke bauen
Höchstgericht bestätigt laut Bericht abschlägige Entscheidungen von Landes- und Oberlandesgericht Linz
Umweltminister Altmaier (CDU) kann sich mit SPD und Grünen nicht einigen
Die EU fordert Verbesserungen für praktisch alle Atomkraftwerke, gibt aber keine Empfehlung zur Schließung von Reaktoren ab. Energiekommissar Oettinger will eine Versicherungspflicht für Betreiber
Zu wenig Schutz gegen Erdbeben, veraltete Konzepte: Der noch nicht veröffentlichte Abschlussbericht zu den EU-Stresstests soll ein düsteres Bild von der Sicherheit zeichnen
Bis 2030 könnte sich die Anzahl der Atomkraftwerke weltweit verdoppeln
700.000 Liquidatoren riskierten ihr Leben für die Dekontamination. Boris Derkatsch war einer von ihnen und erzählt darüber im derStandard.at-Gespräch
Es ist kriminell aus Profitgier die Welt für zigtausende Jahre mit Tabuzonen zuzupflastern. Der Profit ist schön privat und im Dreck gehen die Menschen zugrunde. Die Burschen sind so blind vor lauter Raffgier, daß sie nicht realisieren, daß auch ihre Nachkommen betroffen sind. Aus dieser Katastrophe kann sich einmal auch die dickste Brieftasche nicht freikaufen.
Und ich dachte mir bisher immer, dass Oettinger ein nur ein schlechter Komedian ist....
http://www.youtube.com/watch?v=-... re=related
Berlakovich hat sich also enthalten um eine Annahme des Berichtes möglich zu machen! Eine Anti-AKW-Großtat ist hieraus nicht erkennbar. Oettinger ist es somit vorbehalten geblieben den Bericht als Zwischenstand zu werten und weiterevaluieren zu lassen. Aber jetzt erst festzustellen, dass Fessenheim gar nicht geprüft wurde, D nicht alle AKW geprüft hat, etc. ist schon kurios, wenn der französische und der deutsche Bericht bereits seit 2.Jan vorliegen.
Und wie es konkret weitergehen soll, verschweigt uns der Bericht noch, wo es doch faktisch nahezu keine unabhängigen Experten mehr gibt. Und übrigens: Litauen ist auch EU-Mtglied. Nur zwei Nicht-EU-Mitglieder haben freiwillig mitgemacht: Schweiz und Ukraine - so stehts auch auf www.ensreg.eu
Berlakovich hat sich also enthalten um eine Annahme des Berichtes möglich zu machen! Eine Anti-AKW-Großtat ist hieraus nicht erkennbar. Oettinger ist es somit vorbehalten geblieben den Bericht als Zwischenstand zu werten und weiterevaluieren zu lassen. Aber jetzt erst festzustellen, dass Fessenheim gar nicht geprüft wurde, D nicht alle AKW geprüft hat, etc. ist schon kurios, wenn der französische und der deutsche Bericht bereits seit 2.Jan vorliegen.
Und wie es konkret weitergehen soll, verschweigt uns der Bericht noch, wo es doch faktisch nahezu keine unabhängigen Experten mehr gibt. Und übrigens: Litauen ist auch EU-Mtglied. Nur zwei Nicht-EU-Mitglieder haben freiwillig mitgemacht: Schweiz und Ukraine - so stehts auch auf www.ensreg.eu
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.