Warum Technik mit vielen Menschen getestet werden sollte

Sarah Spiekermann, 26. April 2012, 16:53
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Technologiepaternalismus oder von der Pein piepsender Sensoren der Anschnallwarnung

Italien, Flughafen Malpensa - ich bin mal wieder auf Reisen. Der Flieger war pünktlich, die Ferien beginnen. Alles top! Aber dann geht's los: Die Registrierung des Mietwagens hat mal wieder nicht funktioniert. Die E-Mail mit dem Barcode muss in meinem Spamfilter hängen geblieben sein, von dem ich mir immer noch nicht erklären kann, auf wie vielen Ebenen er genau wie funktioniert und in wie vielen meiner Folder ich lokal oder bei meinem Provider nachschauen muss, um herauszufinden, wo das gute Stück hängen geblieben sein könnte. Am Sonntag hat das Callcenter für Nachfragen natürlich geschlossen. Also klappere ich am Flughafen Mailand schlichtweg alle Schalter ab. Aber wir haben ja Zeit. Es sind Ferien! Durchatmen. Schließlich sitzen wir im Wagen.

Entnervendes Geräusch

Dann geht es los mit dem Gepiepse. Es ist ja gut gemeint, dass uns unsere Autos mit einem penetrant schrillen und fies durchgängigen, das Trommelfeld belastenden Pfeifton daran erinnern wollen, dass wir uns gefälligst anzuschnallen haben. Aber geht es nicht auch höflicher? Warum darf ich noch nicht einmal ein- und ausparken ohne Gurt? Ich finde es ja so lästig, dass ich nur noch die Wahl habe, mich im engen Gurt zu winden oder mir das grelle Gepiepse reinzuziehen. Auch mit meiner Mutter neben mir habe ich geduldig zu sein: Das Anschnallen braucht einfach länger bei älteren Menschen. Das sind also mindestens 20 Sekunden mehr von diesem entnervenden Geräusch - und 20 Sekunden können echt lang sein! Ich fahre also schon mal mit deftigster Laune durchs Parkhaus und rauf auf die Autobahn.

Mit Grausen erinnere ich mich an die Anmietung eines Wagens vor zwei Jahren: Ein ganzes Wochenende musste ich mir aufgrund eines defekten Sensors durchgehend den Warnton anhören. Ich habe damals wirklich alles versucht, um mich dieses Tons zu entledigen: laute Musik, Fenster runter und hochtourig über die Autobahn ... Aber das Ding war nicht zu überhören. Natürlich bin ich nicht auf den simplen Trick gekommen, den ich seitdem bei anderen Fahrern regelmäßig beobachte: Sie ziehen sich den Gurt einfach hinterm Rücken entlang und stecken ihn in die Sensorschnalle. Oder noch brutaler: Sie schneiden den Gurt ab und stecken die summenden Sensoren befriedigt zusammen. Soll dann doch mal die Polizei mit dem Strafzettel kommen. Für so eine Lösung bin ich natürlich viel zu feige.

Bewegungssensor

Zum Kaffee fahren wir in ein schönes Lokal am Lago Maggiore. Alles ist ursprünglich und nett. Aber das Ambiente mit Patina verlässt mich spätestens beim Besuch der Waschräume. Es ist finster. Verzweifelt hangele ich mich an der Wand entlang, um einen Lichtschalter zu finden. Dann komme ich drauf: Bewegungssensor! Ich hample also ein bisschen herum, um dem Ding zu signalisieren, dass da jemand ist. Und tatsächlich: Es werde Licht. Etwas verunsichert geht es dann ins Häuschen. Ich will nicht sagen angstvoll, denn: Was mache ich bloß, wenn ich nicht schnell genug bin und dann plötzlich wieder im Finsteren auf der Toilette sitze? Außerdem weiß ich schon: Hier sollte ich möglichst bewegungslos sitzen, denn sonst meint der Spülungssensor der Toilette, ich sei bereits am aufstehen, und schießt mir eine verfrühte Ladung Wasser entgegen. Gut, das ist zwar unnötiger Wasserverbrauch, mir aber egal.

Was mir nicht egal ist, sind dann diese lästigen Waschbecken. Ich habe wirklich noch nie einen Waschraum aufgesucht, in dem diese Sensorwaschbecken gut funktionierten. Ich mache einfach immer etwas falsch. Entweder ich halte meine Hände nicht in der richtigen Stellung zum Sensor oder nicht lang genug oder was weiß ich schon. Jedenfalls kommt das Wasser selten dann raus, wann ich es will, sowieso nicht lang genug und dauernd unterbrochen. Da kann ich ja nur hoffen, dass sich wenigstens dieser Waschraum dazu entschlossen hat, mir ein traditionelles Leinen zur Verfügung zu stellen statt einen dieser sensorgesteuerten Heißlufthändetrockner, die sowieso noch nie funktioniert haben. Aber das kann ich wohl vergessen ...

Produkte mit wirklich vielen Menschen testen

Fazit? Es hört sich banal an, aber ich kann Ingenieuren, die sich mit sensorgesteuerten Produkten beschäftigen, wirklich nur wärmstens empfehlen, drei Dinge zu beachten: Erstens, sich die Frage zu stellen, ob man diese ganzen Automatisierungen wirklich braucht. Zweitens, die geschaffenen Produkte mit wirklich vielen Menschen zu testen und zu optimieren, bevor man eine Menschheit damit belastet. Und drittens: Sich zu überlegen, welchen Grad der Kontrolle Menschen wertschätzen und behalten sollten. Mit dem gegenwärtigen Trend zum Technologiepaternalismus tun wir uns keinen Gefallen.

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Bei mir piepst nie was...

Vermutlich nur ein "Frau am Steuer"-Fall... ;)

gratuliere zum sexismus-fail!

Wenn's kaputt ist, ist's kaputt

Grad die Beispiele zum Gurt-Piepserl sind am verständlichsten, weil das wirklich nervtötend sein kann, und wenn's kaputt ist, kann man halt nicht viel machen.

unglaublich, wie falsch die kommentier-community diesen artikel versteht. es geht weder um das ohne-gurt-fahren, noch um technikfeindlichkeit. die autorin spricht lediglich davon, dass technik oft mit zuviel blick auf den angeblichen "nutzen" und zuwenig blick auf den menschen gestaltet wird. davon können wir in wirklichkeit alle ein lied singen.

der vorschlag, mehr zu testen, ist erst mal ein guter. tatsächlich gehören die entwurfs- und umsetzungsprozesse vollkommen neu organisiert, damit technik anders gestaltet wird. das passiert leider bei uns so gut wie gar nicht...

dann hat sie aber die falschen beispiele geliefert: ein gurtpiepserl (das kapuut sein lass ich mal außen vor, das ist pech), ist dazu gemacht, zu nerven bis man sich anschnallt. würde es freundlicherweise nach 10 sekunden aufhören, wäre das zwar fein von der usabillity her, aber würde seinen zweck verfehlen...

Es gibt tatsächlich jede Menge grausame Unkonstrukte. Nur sind die hier dargestellten Probleme einfach lächerlich.
Sie haben mit Unkenntnis (Spamordner), mangelder Intelligenz des Hauselektrikers (Bewegunsmeldung) und mangelnder Wartung (Sensoren) mehr zu tun, als mit mangelhafter Konstruktion.

die hier dargestellten probleme mögen ihnen lächerlich erscheinen,

sie sind aber auf jeden fall lästig

es macht keinen spaß, mit heruntergelassener hose da hockend plötzlich im dunklen zu sein und nach dem häuslpapier tasten zu müssen, weil die über bewegungsmelder und zeitglieg gesteuerte beleuchtung ausgeht. und dann an einem ach so tollen berührungsfreien hahn herum zu pritscheln, dessen sensor so hoch angebracht ist, daß man sich die hände nur über dem becken frei schwebend waschen kann und so die größte überschwemmung verursacht

so richtig freut man sich dann über die barsche ufforderung, das ganze doch mit dem benutzten handtuch trocken zu reiben - da ergibt die ganze berührungslosigkeit davor so richtig sinn....

Trotzdem hat ein sinnlos angebrachter/eingestellter Bewegungsmelder als Beispiel hier nichts zu suchen.
Und dass jemand den Heißluftquirrl nicht wartet, genauso wenig. Die stehen überlicher Weise nicht wegen dem Sensor und sind zudem auch nicht gerade der hygienische Schrei.
Das mit dem gebrauchten Handtuch steht nicht mal im Text und ist effektiv ein Hygienemangel genauso wie sämtliche manuellen Hebel und Schalter im Hygienebereich.
Ganz einfach zum Nachdenken: Wie betätigen Sie einen Wasserhebel, ohne das mit jenen Händen zu machen, mit denen Sie sich vorher den Allerwertesten gereinigt haben.
Es mag zirkusfähige Methoden geben, Allgemeingut sind sie nicht.
Wenn man sich aufregt, bitte dort wo es sachlich gerechtfergtigt ist.

erstens muß ich den wasserhebel nicht mit der hand anfassen,

mit der ich, na, sie wissens schon (nicht umsonst gibt es in der levante genau eine hand dazu und die andere zum esen - und wehe, sie verwechseln das)

außerdem lasen sich einhandhebelmischer auch mit dem ellbogen antippen

das mit dem gebrauchten handtuch braucht nicht im text zu stehen, um trotzdem fakt zu sein. und ein bewegungsmelder zum lichteinschalten an einem ort, der nicht gerade zu großartiger bewegung einlädt, ist schlicht unsinnig

Ellbogen: Du schon, wer noch ?
Bewegungsmelder:
Die Beleuchtungstechnik am WC ist Anwendungstechnik und nicht Gerätedesign, entzieht sich somit dem Massentest und ist als Beispiel für den Artikel irrelevant.

Nochmal: Das ist ein Kunti-Bunti-Quer-Drüber-Text der mit tatsächlicher Produktentwicklung nichts zu tun hat.

sie haben keine ellenbogen?

das tut mir jetzt echt leid für sie

und es ist mir sch**egal, ob etwas anwendungstechnik oder geräteesign genannt wird - wenns nervt, weils mich mehr behindert als mir das leben erleichtert, dann nervts

hätte man bei der produktentwicklung des wasserhahns mit sensor anständig getestet, dann hätte es nicht vorkommen dürfen, daß ein produkt in den handel geht, das nur hände mit (noch dazu einem viel zu starken schwall) wasser besprictzt, die so hoch übers becken gehalten werden, daß alles auf den waschtisch spritzt

Wenn der Wasserhahn einen zu starken Schwall hat, hat ebenfalls der Installateur geschlampt.
Das ist (und muss) eingestellt werden.
Und wenn der Wasserhahn zu hoch montiert ist, war wohl auch nicht der Konstrukteur schuld.

Man kann in der Hektik...

der Urlaubsvorbereitungen schon mal vergessen die Mails aus dem SPAM-Ordner auch noch auszudrucken...

;)

Je eh.
Und in der guten alten Vor-EDV-Postleitzahlen-Zeit hat das smail auch gerne mal in Linz statt Lienz, Murau statt Mureck etc. aufgeschlagen.
Nur war das wesentlich schwerer zu fixen.

Danke, wenigstens ein sinnerfassender kommentar zu dem beitrag (der übrigens gar nicht schlecht ist - denn selbst ich als techniker halt viel vom KISS Prinzip (keep it simple, stupid)).

Klar sind manche sachen auch kompliziert besser, aber was an einem herd mit +/- tasten statt dem uralten aber super bewährten drehknopf besser sein soll ist mir noch nicht bewusst geworden.

Und die Liste könnte man unendlich fortsetzen, darum gings in dem artikel, nicht ob man sich jetzt anschnallen soll oder nicht.

Als Techniker sollten sie wissen, dass diese +/- Tasten ein Designelement sind. Damit schaut das Ding besser aus, wodurch es mehr Leute kaufen.

Wenn die Designer ermöglichen, dass man dadurch mehr Produkte verkauft, haben sie ihr Ziel erreicht.

Dem Techniker drehts bei solchen Dingen klarerweise den Magen um und er sieht schon die Katze/Kind die Bude abfackeln. Den meisten Leute ist das aber wurscht.

Die Piepser in den Autos gibts übrigens, weil dann der ADAC mehr Punkte beim Crashtest hergibt. Für 5 Sterne sind das billige Zusatzpunkte und 5 Sterne im Crashtest bedeuten mehr verkaufte Autos -> Mission erfüllt.

Dass sich die Konsumenten über ihr eigenes Kaufverhalten oft nicht bewusst sind, ist halt ein anderes Problem.

1. Form follows function.

2. Design hat nicht nur mit dem Aussehen zu tun.

3. Die Gurtenpiepser sind sicher sinnvoll. Aber es gibt auch Autos (z.B. Renault), bei denen der Piepser erst aber einer bestimmten Geschwindigkeit und zurückgelegter Strecke losgeht. Damit entfällt das lästige Piepsen, nur weil man aus der Garage rausfahren wollte.

zu letzten absatz:

als ingenieur in der produktenwicklung (elektronik) muss ich verteigdigen das die ingenieure nur ausführende sind die das meistens nach der vorgabe von "product managern" entwickeln.
Diese product manager haben theoretisch die aufgabe das zu spezifizieren was dem kunden (anwender) gefällt, was er braucht, und was ihn zufriedenstellt. jedoch haben die die panische angst weniger "features" im eigenen produkt zu haben als die konkurenz, und weil man die features ja vor der konkurenz haben mus werden diese features nicht ausreichend getestet und optimiert (time to market).

ich habe schon oft features in produkte einbauen müssen bei denen ich gedacht habe, das dies ein auschlussgrund ist das ich dieses produkt kaufen würde.

mit anderen worten: sie haben immer nur ihre pflicht getan.

jein, doch sobald etwas halbwegs funktioniert ist die zeit und das budget aus um es richtig fertig zu machen...
man wird ja angestell um die spezifikationen zu erfüllen...

Solang's keine Sicherheitsrelevanten Features sind

braucht man nicht auf die Nürnberger Prozesse verweisen ;)

Wenn Produktmanager so engstirnig sind und dem eigenen Erfolg im Weg stehen, ist das aber schon für den Entwickler auch traurig, immerhin ist es deren direkte Arbeit, deren Wert damit vermindert wird, wenn es nicht mehr so gut einsetzbar ist.

Keine Mineralwasserflasche ohne Tasten

Du hast natürlich recht. Ich bin selbst in dieser Branche seit mehr als 20 Jahren tätig, allerdings im Bereich Prüfplanung (Wie teste ich ein Produkt um Fertigungsfehler zu finden). Ich bin im Lauf der Jahre zur Überzeugung gekommen: Eine Mineralwasserflasche braucht mindestens 4 Tasten und eine Anzeige für die Timer-Funtkion.

die timer funktion würde mir fgefallen: wenn am automaten steht 5 minuten ruhen lassen weils sonst übergeht, wärs doch toll wenn der deckel vorher nicht aufgeht. und ein snake spiel mit vier tasten für die ungeduldigen als beschäftigungstherapie :D

Ich weiß nicht in welcher Firma Sie arbeiten oder was für ein Typ Mensch Ihr Chef ist, aber bzgl. dem letzten Satz: Haben Sie schon einmal versucht einfach mit den Vorgesetzten darüber zu SPRECHEN anstatt sich anonym in einem Forum darüber zu beschweren?

meine direkten vorgesetzten sind meiner meinung nur
in einem unternehmen mit 60.000 mitarbeiter weltweit, projektteams vie über 10.000 kilometer verstreut sind...
irgenwelche marketing und productmanagement abteilungen erstellen die spezifikationen...
ist so...
aber es ist schön wenn man seine (mit) entwicklung beim mediamarkt im regal stehen sieht...

Aus eigener langjähriger leidvoller Erfahrung (Maschinenbautechniker) sag ich Ihnen, es bringt nichts, der Rufer in der Wüste zu sein. Es schaut doch so aus: Marketing und Vertrieb wollen was unbedingt haben. Geht's daneben, ist immer der Techniker schuld, speziell wenn er von vornherein dagegen war.

Warnung

Es gibt neuerdings auch schon elektronische Papierspender.
Also bitte immer schön brav ein Röllchen mitführen, da bekommen Sie nie einen Zettel raus.

na hoffentlich fährt sie nie mit ihren Eltern im Auto

wenn sie bereits wegbraust (in einem Auto, das natürlich dauerhaft piepst, nur weil sie nicht damit umgehen kann), während ihre Eltern noch 20 Sekunden brauchen, um sich anzuschnallen, kann sie mit einem Auto locker schon 130 km/h drauf haben. Na viel Spaß bei einem Unfall mit 130 ohne Gurt...

Gurt Piepserl

piepsen teilweise schon, sobald die Zündung aktiv ist, also das Auto noch nichtmal wirklich läuft.

Und wenn es so ist, dann ist es auch nicht falsch.
Tür-Gurt-Start.
Verhindert zudem das Eingeschaltenlassen der Zündung.

welches Auto macht das denn?

zB Mein Honda Civic 2005

den ich eine Zeitlang hatte. War aber in den USA, bei uns hatte ich noch kein Auto das überhaupt gepiepst hat.

noch was

1. warum in "Web > Innovationen"??
2. warum auf der Startseite?

wie unten beschrieben, habt wohl auch ihr eine gewisse Quote zu erfüllen...

Schlechte Beispiele

Spam(filter): Ist immer ein Trade-off.
Gurtwarner: Ich verstehe nicht, warum man sowas braucht, aber genausowenig verstehe ich, wie man sich darueber aufregen kann.
Bewegungsmelder: Gibt sicher welche, die den Bereich nicht optimal abdecken, aber auch Lichtschalter koennen nicht optimal plaziert sein.

Bessere Beispiele:
Computer: Es passiert mir immer wieder, dass Fenster mit der oberen Fensterleiste oben aus dem Bildschirm verschwinden. Dann kann man die Buttons nicht mehr erreichen (zum verschieben, vergroessern etc.). Loesung: Win-Taste+Pfeil.
Auto: Wenn +/- vom Tempomat am Blinkerhebel ist!

Wenn'st mit dem Spitzerl vom Mauszeiger am oberen Bildschirmrand rausfahren kannst, zeigt der Monitor nicht das gesamte Bild an sondern schneidet das Bild oben ab. Das würde erklären warum du Fenster so weit raufschieben kannst, dass du nicht mehr zu den Schaltflächen kommst.

Notebook mit Externem Monitor

Wenn der externe Monitor eine hoehere vertikale Aufloesung hat (was sehr wahrscheinlich ist) passiert das nach dem Hibernate, weil alle Fenster auf dem primaeren Monitor geoeffnet werden.

bei ihrer technikfeindlichen einstellung empfehle ich ihnen darauf zu verzichten. insbesondere niemals ein flugzeug zu besteigen …

"Patschachter" (sprich Potschochta)

Hat man bei uns früher dazu gesagt.

Ich reise sehr viel und bin bereits mehr als mittleren Alters, es ist mir jedoch noch nie gelungen, auch nur eine der hier geschilderten Kleinigkeiten nicht überwinden zu können.

Und das als ein Mensch, welcher zu einer Zeit Kind war, als ein Dampfradio noch genau zwei Knöpf hatte und das Telefon keine Wählscheibe.

Was bringt es,

einen Link zu einer Publikation anzugeben, die man nur mit einem Springerlink Abo öffnen kann?

Krone-Niveau

Dieser Blog ist das beste Argument gegen Frauenquoten.
Leider.

Sie verstehen das falsch.

Die Frauen sind bereit - aber die Technik noch nicht.

oh my, es herrscht nun mal gurtpflicht, und ich bin froh, dass es die piepserl gibt. wenn nur derjenige gefährdet wäre, der sich anschnallt wärs ja noch ok. aber es ist doch eher so, dass ein rückwertigsitzender den vorderen sitz ausreißt, wenn er vorfällt. und, dass jemand der durch die windschutzscheibe fällt, auch personen vor seiner motorhaube zusätzlich gefährdet.
bissl anschnallen wird wohl nicht zu viel verlangt sein, und auf muttern zu warten gehört zum guten ton.
spamfilter kann man konfigurieren, es gibt whitelists, und wenn man das alles nicht will, kann man sie auch deaktivieren.
sensormischbatterien sind toll, ebenso wie lufttrockner, weil hygienischer. fehlende wartung sind da eine andere geschichte. für die kann der ing. nix.

man sollte sich halt schon informieren ..

das piepsen geht erst bei ca. 25 km/h los (bei unsren 2 Nissans), darunter piepst gar nix, auch wenn man nicht angeschnallt ist!

ebenfalls gitbs für die IgnorantInnen unter uns bei EBay die Gurtstecker extra zu kaufen, seh ich besonders oft bei BMWs lustigerweise :D

abgesehen davon:
@Spam: hab noch nie eine wichtige Mail verloren, da haben Sie wohl etwas bei der KOnfiguration verpfuscht (oder benutzen Outlook, das macht sehr seltsame Sachen)

gurten-piepston? ... kein problem: türe auf, gurt schliessen, ins auto reinsetzen und losfahren.

ist zugegebenermassen beim alltagsgebrauch (ausparken etc.) nicht wirklich praktikabel, wenn man aber bisweilen einiges an kilometern im geländewagen (leider neuen datums) auf forst- und alpwegen unterwegs sein muss, schon.

ps: sobald ich auf "normalen" strassen unterwegs bin bin ich ausnahmslos immer angeschnallt

... ups, hätt den text ned so überfliegen sollen, ist mir grad aufgefallen ;)

Der springende Punkt ist folgender:

Ab einer Geschwindigkeit von ca. 30 km/h können Unfälle mit einem mehrspurigen Straßenfahrzeug tödlich enden.

Und zwar für alle Insasen dieses Fahrzeugs, Kinder, Pensionisten und - man möge es kaum glauben - auch für Frau Spiekermann.

Es ist kein Problem sich dieses Warnsignal aus dem eigenen Fahrzeug mittels einer Änderung der Software entfernen zu lassen. Die meisten Pfuscher machen einem das beim Reifenwechsel nebenbei umsonst mit.

Für Mietwagen, die nicht Frau Spiekermann gehören, gelten in der EU allerdings andere Regeln...

der springende punkt ist folgender: wenn ich schneller als 15 km/h fahre, schnalle ich mich sowieso an, daran braucht mich nichts und niemand zu erinnern. und nach anschaffung des autos hat es <15 min gedauert, das sensorkabel zu überbrücken und für ruhe zu sorgen.

Ich habe gerade eine längere Antwort auf den Artikel geschrieben, als ich jedoch an die Zeichenbegrenzung gestoßen bin, habe ich es mir anders überlegt und verbleibe bei http://goo.gl/Usdhn

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