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Wien - Der börsenotierte Wiener IT-Dienstleister Teletrader Software AG vergrößerte 2011 den Verlust: Das Ergebnis vor Steuern (EGT) war mit 563.000 Euro negativ, nach -240.000 Euro 2010. Beim Konzernergebnis vergrößerte sich das Minus auf 586.000 Euro, nach minus 262.000 Euro, geht aus dem heute, Donnerstag, veröffentlichten Jahresbericht hervor. Der Umsatz stieg auf 7,07 (6,85) Mio. Euro.
Das erzielte Umsatzwachstum "liegt jedoch weiterhin unter den geplanten Werten". Zulegen konnte man in westeuropäischen Kernmärkten wie Deutschland, Schweiz oder Spanien, Rückgänge gab es dagegen in Österreich. Teilweise deutliche Rückgänge habe es in der Region Mittelosteuropa und Südosteuropa aber auch - katastrophenbedingt - in Japan gegeben. Beschäftigt waren Ende des Vorjahres 100 Mitarbeiter, um zwei mehr als im Jahr davor.
"Ambitioniertes" Umsatzwachstum
Für heuer plant das Unternehmen auf Konzernebene ein "ambitioniertes" Umsatzwachstum von rund 8,6 Prozent auf 7,68 Mio. Euro, heißt es in dem Bericht weiter. Die weitere Forcierung der Entwicklung neuer Produkte und der weitere Ausbau der Dateninfrastruktur würden auch 2012 zusätzliche Kosten verursachen, es werde daher - bei gleichbleibender strategischer Ausrichtung - für heuer von einem Ergebnis auf dem Niveau des Jahres 2011 ausgegangen.
Teletrader soll wie berichtet nach dem Willen seines Hauptaktionärs Christian Baha von einer AG in eine GmbH umgewandelt werden und müsste damit auch vom Kurszettel der Wiener Börse gestrichen werden. Weitere Aktionäre wie die Beko Holding AG hätten sich der Initiative angeschlossen, hatte es in einer Mitteilung von Mitte April geheißen. (APA, 26.4.2012)
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