FSME: Vergangenes Jahr vier Todesfälle

27. April 2012, 09:59

113 Erkrankungen - Starkes FSME-Jahr Klagenfurt

Vergangenes Jahr hat es in Österreich einen massiven Anstieg der Zahl der FSME-Erkrankungen gegeben. 2011 mussten 113 Menschen wegen Frühsommer-Meningo-Enzephalitis ins Spital. 2010 waren es 63 registrierte Erkrankungen gewesen. Im vergangenen Jahr gab es mit vier Todesfällen auch eine hohe Zahl von Opfern durch die "Zeckenkrankheit". Im Jahr 2010 ist ein Patient daran verstorben.

"Die FSME-Saison des Jahres 2011 war schon allein deshalb bemerkenswert, weil die Zahl der Fälle - erstmals seit dem Jahr 1996 - wieder deutlich über der Hunderter-Marke lag. Die Tiefststände wurden in den Jahren 1999 und 2007 mit 41 bzw. 46 Fällen registriert, was wieder einmal die starke jährliche Variation verdeutlicht, denen die Epidemiologie dieser Erkrankung beim Menschen unterworfen ist", hatten Anfang 2012 die Wiener Virologen Franz X. Heinz und Heidemarie Holzmann zu der Entwicklung in ihrer "Virusepidemiologischen Information" geschrieben. 2009 waren 79 Erkrankte und zwei Todesfälle registriert worden. (APA, 27.4.2012)

Der fehlende Link zur "Information"

gibt's hier
http://www.virologie.meduniwien.ac.at/home/uplo... 2/0312.pdf

"Mit Unterstützung der Firmen Baxter, Novartis, Abbott und Roche."

Sie haben noch nie Medikamente, Salben, rezeptfreie Sachen usw. verwendet mit dem Argument der Geschäftemacherei? Verstehe ich Sie da richtig?

*Vergessen: Mir ist schon klar, dass man die Pharmafirmen für vieles kritisieren kann, aber
das steht aber auf einem anderen Blatt*

und die haben die Toten erfunden, oder wie?

Die Toten sind eine bösartige Verschwörung der gewinnsüchtigen Pharmaindustrie.

Das sind, wie so oft, unzureichende Informationen. Wenn 1999 und 2007 die Tiefststände waren - wie sieht's im Gesamtzeitraum mit der Impfrate aus? Wie war das Wetter in den betroffenen Jahren? Gab es regionale Unterschied? Etc ... Bei einer so geringen Anzahl an Infizierten muss noch lange kein Trend erkennbar sein.

Die Durchimpfungsrate liegt seit gut 20 Jahren bei ca. 90%, was zwar nicht herausragend, aber relativ gut ist. 95-98 wären wünschenswert und würden rein technisch gesehen die Zahl der Todesfälle auf 0-1 und die Zahl der Erkrankungen auf unter 20 drücken.

2007 weiß ich nicht wie das Wetter war. 1999 war generell regnerisch und weniger warm.

Ausserdem geht es nicht um infizierte, sondern daran erkrankte. Bei ausreichendem Impfschutz kann bei den meisten die Krankheit a) gar nicht zum Ausbruch kommen und b) leicht mit einer leichten Erkrankung anderer Art auf Grund des stark abgeschwächten Verlaufs verwechselt werden.

aber wenn die durchimpfungsrate konstant geblieben ist und ab in 13 jahren zwei jahre heraus stechen, sind das dann nicht eher zufallswerte? zeckenimpfungen werden bei uns sehr emotional vermarktet, es herrscht allgemein eine viel grössere angst vor einer infizierung als die gefahr eigentlich verdient.

nix dagegen einzuwenden, wenn menschen, die in risiko-gebieten leben, sich viel in der natur aufhalten oder dort arbeiten, sich impfen lassen. auch ein bewusstsein für die existenz dieser gefahr muss vorhanden sein, aber nicht in der hiesigen unverhältnismässigkeit, die nur auf profit abzielt.

da wäre es wahrscheinlich sinnvoller, mit einem helm spazieren zu gehen, weil da die gefahr, sich zu verletzen oder zu sterben wesentlich höher ist.

Wenn man das so macht,

wie Sie es vorschlagen, steigt die Todesrate natürlich wieder. Das stört Sie aber nicht, Hauptsache, Sie müssen sich nicht impfen. Obergscheite, die überall eine Verschwörung vermuten und jede Form von Industrie ablehnen, sind ein Probleme für Österreich.

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