Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
"Geistiges Eigentum ist Eigentum, auch wenn man es nicht anfassen kann", dementsprechend sei es die Aufgabe von Politik und Rechtsprechung, dieses Eigentum zu schützen, so die klare Position von Justizministerin Beatrix Karl (ÖVP) zum Thema Urheberrecht. "Das Urheberrecht darf nicht ab- sondern muss neu geschaffen werden", so Karl bei der parlamentarischen ÖVP-Enquete "Schutz des geistigen Eigentums" am Donnerstag.
Positiv gegenüber Festplattenabgabe
Neben einer Urheberrechtsnovelle müsse es auch zu einer Sensibilisierung der Öffentlichkeit für das Thema "geistiges Eigentum" kommen, sagte Karl und blies damit ins gleiche Horn wie ÖVP-Klubobmann Karlheinz Kopf und Kultursprecherin Silvia Fuhrmann. "Bei den Nutzern ist das Bewusstsein darüber sehr gering ausgeprägt, wer produziert und was dieser für Rechte hat", vielmehr sei der freie Zugriff auf alles und zu jeder Zeit "eine Art Religion, die bei vielen als einzig sinnmachende gilt", meinte Kopf. Der ÖVP sei es ein Anliegen, den Schutz des geistigen Eigentums und dessen Produktion und Vermarktung zu gewährleisten, betonte der Klubobmann. Karl äußerte sich außerdem positiv zur Festplattenabgabe, also einer gesetzlich implementierten Urheberrechtsabgabe auf Festplatten, sehr zur Freude von Gerhard Ruiss, dem Geschäftsführer der IG Autorinnen Autoren. Positiv stehe sie auch einem Leistungsschutzrecht für Zeitungsverlage gegenüber, so Karl.
Besserer Schutz für Verlage
Für die Einführung dieses Leistungsschutzrechtes sprach sich auch Hermann Petz, Vorstandsvorsitzender der Moser Holding, aus. Der Verleger beklagte grundsätzlich den "Verlust des Respekts vor fremden Rechten, vor fremdem Eigentum im World Wide Web", der vor allem durch Geschäftsmodelle verursacht werde, "die darauf beruhen, eine Plattform für Urheberrechtsverletzungen zu bieten". So kritisierte er, dass es "schmarotzerische Angebote" gebe, die den von den Verlagen mit teurem Geld produzierten Content einfach übernehmen oder von ihren Nutzern zur parallelen Veröffentlichung übernehmen lassen. Petz forderte daher einen besseren Schutz der Verlage, denn nicht nur Tonträger- und Filmindustrie sind Opfer der Internetpiraterie, sondern auch die Presseverlage seien vom Content-Klau betroffen. "Zeitungs- und Zeitschriftenmedienverlage brauchen daher ebenso wie Tonträgerhersteller und Filmproduzenten einen originären Schutz ihrer Leistungen", so Petz.
Mehr rechtliche Möglichkeiten gefordert
Die "Freiheit des Internets" endet für Petz dort, wo unter dem Schutzmäntelchen der Anonymität eine gewerbsmäßige Rechtsverletzung - und das ist laut Petz das "ins Netz stellen" von fremden Filmen, Musikstücken, Texten oder Bildern - toleriert wird. Er forderte daher auch, dass Content-Aggregatoren, Hosting-Dienste oder soziale Netzwerke bei der Verfolgung des "anonymen Massendiebstahls und Massenhehlerei an geistigem Eigentum" stärker in die Pflicht genommen werden, ähnlich wie beim Tausch von kinderpornografischem Material oder der Verbreitung terroristischer Inhalte. Der Rechtsanwalt Nikolaus Kraft forderte mehr rechtliche Möglichkeiten, etwa um Urheberrechtsverletzer tatsächlich ausforschen und rechtlich zur Verantwortung ziehen zu können. Urheberrechte müssten zivil- und strafrechtlich durchgesetzt werden können, so Kraft.
Zeitgemäße Adaptionen
Für zeitgemäße Adaptionen im Urheberrecht und Reformen, die neue Formen kultureller Praxis berücksichtigen, sprachen sich am Donnerstag, dem "Tag des geistigen Eigentums", auch die Kultur- und Justizsprecher der SPÖ, Sonja Ablinger und Hannes Jarolim, in Aussendungen aus. Es brauche eine breite Diskussion darüber, wie einerseits das Urheberrecht auch im digitalen Zeitalter seine wichtige Rolle für Kulturschaffende erfüllen könne und andererseits neue digitale Nutzungspraktiken berücksichtigt werden können, meinte Jarolim. (APA, 26.4.2012)
Link
Die Plattform interpretiert die Videos des 23-Jährigen als Coverversionen
Gerichtsbeschluss gegen Kanzlei ist mit "Star Trek"-Anspielungen gespickt
Kombination mit persönlichem Speicher als größte Stärke - Gute Umsetzung, Clients für iOS und Co. fehlen aber noch
"Es kann keinen Zugriff auf geistige Leistung geben, der völlig kostenlos ist"
Bis Ende Juli will Präsident Francois Hollande über die neue Steuer entscheiden
Aus Chrome Webstore wegen Verletzung der Richtlinien entfernt
Drei Jahre und zehn Monate Haft für das Verlinken von Torrents
"Die Leute sind großteils ehrlich", meint Programmchef Sarandos
Die Internet-Memes sollen ohne Genehmigung im Spiel Scribblenauts verwendet worden sein
Initiative "beschenkte" Bundestagsabgeordnete mit falschen iPods
Schießt bei Kampf gegen Piraterie der eigenen TV-Serie über Ziel hinaus - Namensgleichheit reichte aus
Die wenigen IP-Adressen des Landes zeigen Interesse an Serien und Mac-Software
Musik zum Mieten macht Download-Verkäufern iTunes, Amazon und Google Konkurrenz
Kommunikationsminister will User wegen illegaler Downloads nicht vor Gericht bringen
Über eine Million Downloads am ersten Tag - Für HBO-Programmchef "eine Art Kompliment"
Allerdings 10 Prozent Zuwachs im Onlinebereich - Hannes Eder: "Onlinemusikangebote haben Potenzial, den gesamten Musikmarkt wieder auf Wachstumskurs zu bringen"
Neben dem eigenen Musikangebot - Wäre direkte Konkurrenz zu HBO Go oder Netflix
Die Reaktionen auf den einstweiligen Verzicht auf die Festplattenabgabe könnten unterschiedlicher nicht sein
HBOs Serie erfreut sich online großer Nachfrage, ein passendes legales Angebot fehlt jedoch.
Dateien nicht-zahlender Nutzer über 5 GB werden ab April gelöscht
Online-Piraterie hat weniger Auswirkungen auf Absätze als von der Musikindustrie vermutet wird
sehe ich den Sinn nicht bei jedem einzelnen dieser Artikel aufzuschreien.
Man kennt unseren Standpunkt doch schon. Und zZ können wir auf politischer Ebene leider noch nicht viel dagegen unternehmen.
Hier möchte ich nur auf den billigen Populismus hinweisen "Kinderpornos" in der Schlagzeile stehen zu haben ohne irgendeinen Inhaltlichen Bezug zum Artikel... danke lieber Standard.
Das sieht man wieder, wessen Geistes Kind der ist. Ich verstehe ja noch, dass er für seine Belange kämpft, aber diese Forderung zeigt nur seine Letztklassigkeit.
Es existiert nicht, deshalb kann man es auch nicht anfassen. Alles bloß Einbildung.
(Dass eine kreative Schöpfung eine Leistung darstellt, die ggf. auch entlohnt werden soll ist klar - aber sie ist kein Eigentum.)
Die ÖVP pocht gerne und überall aufs Eigentumsrecht:
- auf den eigenen privaten Seezugang (während sich 1.000 Badegäste daneben auf dem einzig verbliebenen öffentlichen Zugang pferchen)
- auf den selten genutzten Zweitwohnsitz (während die einheimische Bevölkerung wegziehen muss)
- auf die Milch, den Honig und den Kuchen für die Adeligen (selbst wenn Wasser, Butter und Brot für die Bürger knapp wäre)
Von wegen Volkspartei: V wie Verräter! >:-(
verlieren große Firmen Fantastilliarden. Wird Zeit dass Rezeptetausch wie Mord behandelt wird, denn damit wird Profit gekillt.
Liebe ÖVP-ler, das letzte mal habe ich euch vor 20 Jahren meine Stimme gegeben, seither seid ihr von Jahr zu Jahr immer blöder.
daran denken, dann auch gleich eine Marktpreisregulierung für geistiges Eigetum einzuführen und sozial gerecht zu staffeln.
Übrigens hat jemand schon mal geprüft, ob für die ÖVP §278 (war doch der mit den kriminellen Vereinigungen, oder?) zur Anwendung zu kommen hat?
Ich sehe das Problem da, wo geistiges Eigentum an Wirtschaftstreibende abgetreten wird.
klare ansage: es gilt dafür zu sorgen, dass die övp möglichst wenig stimmen bei einer wahl bekommt. (das die nicht zu den blaubraunen wandern dürfen ist eh klar). im grunde muss das ein konsequentes ziel jedes/jeder freidenkenden/er sein - dann gute nacht övp.
Ob das so gscheit is?
Die ÖVP findet in der Wirtschaft noch immer Löcher in die sie hinein kriechen kann.
Ich wollte meinem Herrn Direktor in den Hintern kriechen, doch leider saßen schon ein Dutzend Prominente ÖVPler drin.
Fred Endrikat
stattfindet, da stimme ich ihnen zu.
Aber es ist gut, dass Österreich sein Mozartkugelimage im Ausland nicht loswird. Wir sind weltweit eines der Top Tourismusländer und zwar dank diesem Image. Japaner, Chinesen, Araber, Amerikaner etc. kommen gerade wegen diesem Image. Dieses Image bringt gutes Geld und ca. 200.000 Jobs.
Wenn man an Urlaubsländer denkt, dann fallen einem so Länder ein wie Jamaika. Jamaika hat pro Jahr 2 Millionen Touristen. Wir lagen letztes Jahr bei 34,6Mio!! 126Mio Nächtigungen sind eine eindeutige Sprache.
Der Tourismus in Öst. erwirtschaftet ca. 16-17% unseres BIPs. Bei den Deviseneinnahmen pro Kopf (Anteil der Deviseneingänge ca. 5,5% - 2550USD/Kopf) stehen wir weltweit an 1. Stelle aller Tourismusländer!!
ja, und die todesstrafe für zechprellerei.
mehrjährige gefängnisstrafen für in der nase bohren.
und bundesverdienstorden für jeden övp wähler! genauso wie steuerbefreiungen.
leut, ihr sägts echt an dem ast, auf dem ihr sitzt. die community kann euch verhungern lassen. denn - es gibt genug künstler, autoren, sogar filmschaffende die für eine freie verbreitung ihrer werke stehen. gegen spenden oder ähnlich.
also...
övpler dieser welt, gebt acht.
unglaublich, dass die herren von der övp sich da wieder leisten... wird eh mal zeit dass man diese partei, die noch im 19. Jahrhundert lebt in die schranken weist!
wenn ich die wahl zwischen övp und fpö haben müsste, würde ich echt net wissen was das geringere übel wäre...
"ähnlich wie beim Tausch von kinderpornografischem Material oder der Verbreitung terroristischer Inhalte"
geht's noch? ist ja schön das er seinen profit schützen will aber das ihm bei diesem unsäglichen Vergleich nicht gleich wer die Leviten gelesen hat ist erbärmlich .....
Der Herr Petz macht sich vermutlich um die Urheberrechte bei Kinderpornos und terroristischen Inhalten Sorgen. Schließlich entgeht da ja auch den Urhebern Profit, wenn das Zeug einfach so durch "geistigen Massendiebstahl" im Internet verbreitet wird.
Was soll dieser Vergleich? Der Verstoß gegen ein Urheberrecht soll gleichbedeutend sein mit Besitz/Verkau/Herstellung von Kinderpornos? Das Foltern und Vergewaltigen von Kindern wir mit einem Urheberrechtsverstoß gleichgesetzt?
Was kommt als nächstes? Gar der Vergleich mit dem Holocaust?
Das ist ungustiös.
Gibt es eigentlich schon ein Gesetz gegen das Verleihen von Büchern? Da bezahlt man ja auch nicht für das Konsumieren des Inhaltes.
Man weiß ja nie was den Vaupen noch einfällt. Eine Papierabgabe weil man ja aus Büchern und Zeitschriften abschreiben kann, eine Merkabgabe, weil ich mir den gelesenen Inhalt ja einprägen und weiter erzählen könnte, ....
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.