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Wien - 142-mal soll ein 50-jähriger Mann Fahrkartenautomaten der Wiener Linien manipuliert und so versucht haben, sich Bargeld der Fahrgäste zuzueignen. Laut Anklage blockierte der Mann mit Klebestreifen den Geldeingabeschlitz. In drei Fällen soll es ihm gelungen sein, jeweils 20 Euro zu erbeuten, indem er sich den Automaten näherte, nachdem die verärgerten Öffi-Benutzer im Glauben, der Bezahlvorgang klappe wegen eines technischen Gebrechens nicht, abgezogen waren, die Streifen entfernte und mit einem Hölzchen die Banknoten herausfischte. Vor Richterin Susanne Lehr bekannte sich der 50-Jährige am Donnerstag nicht schuldig.
"Das Einzige, wozu ich mich schuldig fühle, ist, dass ich in die U-Bahn eingestiegen bin", gab der Angeklagte zu Protokoll. Er habe bei den Automaten "nur nachgeschaut, ob Rückgeld drinnen liegt, das die anderen vergessen haben. Die Hälfte der Wiener macht das. Warum soll ich das nicht auch machen?"
Wie die Staatsanwältin darlegte, soll der Mann zwischen dem 23. Dezember 2011 und dem 11. Februar tätig gewesen sein, wobei er von Bildern aus Überwachungskameras belastet wird. Die Wiener Linien bezifferten in der Verhandlung den angerichteten Schaden mit 81.000 Euro: Sieben Automaten mussten nach den erfolgten Manipulationen ausgetauscht werden, da sie defekt und nicht mehr zu reparieren waren. Der Prozess wird Ende Mai fortgesetzt. (APA, 26.4.2012)
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Meistens ist eine unlogische APA Meldung deswegen unlogisch, weil der Reporter den Sachverhalt schlicht nicht verstanden hat. Kann hier auch sein, ABER in so einem Fall wünsche ich mir auch echt keine Gebrauchsanleitung für Trittbrettfahrer ...
die staatsanwaltschaft wird da sicher großzügig agieren, schließlich lässt man in ö ganz andere kaliber völlig unbehelligt. hätte der mann nur ein konto in der schweiz mit 5mrd schwarzgeld ... es würde ihm rein gar nichts geschehen. was wurde eigentlich aus ...?
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