Dem Bargeld geht's an den Kragen

Daniela Rom, 26. April 2012, 14:30
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    Statistics on payment, clearing and settlement systems in the CPSS countries.

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    Lars Nyberg: Will cash replace cards?

Ablass per Kreditkarte und SMS-Tickets statt Bezahlens mit Münzen und Scheinen: Ganz verabschieden wird sich das Bargeld aber nicht

Kanada schaufelt ein Millionengrab der ganz anderen Art. Noch heuer soll die Ein-Penny-Münze weitgehend aus dem Kreislauf verschwinden und vor allem nicht mehr geprägt werden. Der Grund: Die Produktion einer Penny-Münze, die in etwa das Gegenstück zu unserer Ein-Cent-Münze ist, kostet nach Angaben der kanadischen Notenbank 1,6 kanadische Cent. Mit dem Einstampfen der Produktion erwartet das Land, rund elf Millionen kanadische Dollar einzusparen (8,47 Millionen Euro). Die Mini-Münze werde sowieso keinem abgehen, ist sich Finanzminister Jim Flaherty sicher. Die Pennies würden vor allem in irgendwelchen Gläsern oder zur Glücksoptimierung am Boden von Springbrunnen landen.

Zum Vergleich: Die Herstellungskosten eines Euro-Cent-Stückes liegen laut Oesterreichischer Nationalbank (OeNB) - vom Rohstoff bis zur Prägung - im langjährigen Durchschnitt bei einem Cent. Ein Nullsummengeschäft, könnte man sagen.

Birger Priddat, deutscher Ökonom und Philosoph, kann Münzen als Kleingeld generell nichts abgewinnen. Die Kanadier seien nicht die Ersten, die Kleinstmünzen abgeschafft hätten, andere Länder wie Finnland hatten diese Idee auch schon, erklärt er im Gespräch mit derStandard.at. Auch in der Eurozone hat man sich schon darüber Gedanken gemacht. Der Wunsch nach einer Umstellung von Zwei-Euro-Münzen auf Zwei-Euro-Scheine blieb aber unerfüllt. Priddat: "Nicht nur ich mag Kleingeld einfach nicht. Da habe ich ständig dieses lästige schwere Zeug in der Brieftasche. Ich runde es beim Bezahlen auch immer auf, die Leute sind dann oft ganz überrascht, weil sie mit dem 'Trinkgeld' gar nicht rechnen."

E-Money by Nationalbank

Doch nicht nur die Penny-Münze soll in Kanada bald Geschichte sein. Die Münzprägeanstalt Royal Canadian Mint (RCM) hat Anfang April einen Wettbewerb für elektronisches Geld ausgeschrieben. Entwickler wurden aufgefordert, sich mobile Bezahl-Anwendungen einfallen zu lassen, die auf einer eigens entwickelten Technologie basieren sollen.

Kanada versucht damit, eine eigene E-Währung zu etablieren, die vor allem für kleinere Beträge verwendet werden soll. Und da über kurz oder lang auch das Kleingeld aus dem Zahlungsverkehr verdrängen soll. Im Unterschied zu anderen E-Geldern wie zum Beispiel Bitcoin, würde das kanadische Mobil-Geld jedoch eigentlich nichts anderes sein als "normales" Notenbankgeld, nur eben nicht mehr in Schein- oder Münzform. Dass damit das Bargeld endgültig auf dem Friedhof der Geschichte landet, ist wohl nicht zu erwarten.

Geld im Umlauf

Laut der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich lag der Anteil von Bargeld am Bruttoinlandsprodukt der Eurozone 2010 bei 9,44 Prozent. Das scheint nicht viel. Überlegt man sich, was monatlich an Kosten auf einen zukommt und was man so alles zu bezahlen hat, wird aber schnell klar: Die großen Posten - Miete, Versicherungen, Handyrechnungen usw. - bezahlt man nicht in bar. Die Bezahlung per Plastiksackerl, Aktentasche oder Kuvert ist schon eher im Kriminal als im alltäglichen Leben zu finden.

Mit Stichtag 31. Dezember 2011 waren in der Eurozone jedenfalls 14,9 Milliarden Euro-Banknoten im Wert von 888,6 Milliarden Euro und 97,8 Milliarden Münzen im Wert von 23,1 Milliarden Euro unterwegs. Wie viel davon allein in Österreich in Umlauf ist, lässt sich nicht genau feststellen. 

Cash-Fans

Cash ist und bleibt für die Österreicher die beliebteste Form des Zahlens. Die Bankomatkarte kommt an zweiter Stelle, die Kreditkarte ist nach wie vor weit abgeschlagen. Die Österreicher verwenden Bargeld vor allem für kleinere Beträge, heißt es dazu aus der Nationalbank. Jüngsten Erhebungen der OeNB zufolge geben 84 Prozent der Österreicher mehrmals pro Woche Münzen oder Scheine aus, zehn Prozent einmal wöchentlich. Allerdings wird trotz steigender Anzahl von Bankomatkarten seltener Bargeld bei der Bank behoben, dafür aber öfter an der Ladentheke mit Karte bezahlt. 2011 wurden in Österreich 17,56 Milliarden Euro an Bankomaten abgehoben und 16,5 Milliarden Euro über Bankkartentransaktionen bezahlt.

Den Trend hin zum elektronischen Bezahlen kann man nicht verleugnen. Dem stimmt auch Ökonom Priddat zu. Dass das gesamte Bargeld verschwindet und ausschließlich durch elektronisches Geld ersetzt wird, glaubt er aber nicht. Es werde einen Verdrängungsprozess geben und immer stärker vor allem auf mobile Endgeräte umgestellt werden: "Die Menschen wollen mit einem einzigen Gerät alles erledigen können. Vor allem die Jungen greifen gerne auf ihre Handys zum Bezahlen zurück." Es gibt auch einen weiteren Nutzen: "Geld ist nicht mehr nur Liquidität, bloßer Cash, sondern auf dem Konto jederzeit verzinsbar."

Pilotprojekte, aber auch durchaus erfolgreiche Anwendungsgebiete für das Zahlen per Handy gibt es ja auch schon. Öffi-Tickets oder Parkscheine per SMS oder Smartphone-Anwendungen sind gerne angenommene Alternativen. Anbieter versuchen sich auch daran, die Bezahlung an der Supermarktkassa oder im Kaffeehaus per Smartphone zu etablieren.

Das alles sind Ideen, die sich vor allem an junge bzw. grundsätzlich web- und technikaffine Menschen richten. Aus allen Umfragen lässt sich nämlich auch Folgendes herauslesen: Tendenziell verwenden ältere Personen eher Bargeld als Zahlungskarten. 

Wer trägt die Kosten?

Priddat geht außerdem davon aus, dass die Umstellung auf ein bargeldloses System durchaus mit hohen Kosten verbunden ist. "Da stellt sich dann auch die Frage, wer die Gebühren für die Transaktionen tragen wird." Was mit einer Abschaffung von Bargeld auch wegfalle, sei die "Geldtradition", so Priddat. Schließlich habe Geld auch eine Identifikations- und Wertgrundlage.

Auch die  OeNB gibt zu bedenken, dass es relativ schwierig wird, ein durchgängiges System zu etablieren. Man braucht nicht nur das Handy und die Software, sondern auch Händler, die es akzeptieren. Auch stellt sich die Frage nach den Standards, die für ein flächendeckendes Bezahlen per Handy eingeführt werden müssten. Standards, die nach Ansicht der OeNB eine Fragmentierung und Nationalisierung verhindern sollen. Mit SEPA, dem einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum, schaffe die Eurozone die Voraussetzungen für einen integrierten elektronischen Zahlungsraum, der auch neuen Trends gegegnüber offen sei.

Money, money, money 

In eine ähnliche, wenn auch radikalere Richtung wie die kanadische E-Währung gehen auch die Wünsche des Ex-ABBA-Stars Björn Ulvaeus. Der Schwede setzt sich schon seit längerem für eine völlig bargeldlose Gesellschaft ein. Allem voran für ein bargeldloses Schweden. Dort würden nämlich ohnehin schon viele auf Cash-Zahlungen verzichten. Immer mehr Busse und Straßenbahnen nehmen zum Beispiel kein Bargeld mehr an - Tickets kauft man entweder vorab oder per SMS. Die Zahlung per Karte sei in Schweden allerorts im Vormarsch. Sogar eine Kirche in Südschweden habe für die Kollekte neuerdings ein Kartenlesegerät - Ablass per Kreditkarte quasi.

Die Skandinavier scheinen dem Bargeld langsam Ade zu sagen. Laut dem schwedischen Notenbankchef Lars Nyberg wurden 2010 nur mehr rund drei Prozent der Wirtschaftsleistung des Landes über Bargeldbewegungen erreicht, in der Eurozone liegt dieser Anteil wie erwähnt bei neun Prozent. Für Nyberg ist das Verschwinden des Bargeldes aber dennoch keine ausgemachte Sache. In einer Rede im vergangenen Jahr meinte der schwedische Notenbankchef, das Bargeld werde überleben - "so wie das Krokodil, auch wenn dessen Lebensraum immer eingeschränkter wird".

Zugang für alle

So gibt auch Ökonom Priddat zu bedenken, dass sich ein Staat bei der Umstellung auf elektronisches Geld auch überlegen müsste, wie sicherzustellen ist, dass auch tatsächlich alle über die Voraussetzungen dafür verfügen. Das fängt schon beim Gerät an: "Eine Regierung kann schließlich nicht alle dazu zwingen, sich ein Smartphone zuzulegen. Außerdem stellt sich die Frage, ob alle das Gerät dann auch bedienen können", so Priddat. Im schlimmsten Fall hieße das, dass gewisse Menschengruppen vom Bezahlsystem ausgeschlossen werden könnten. Das dürfe natürlich nicht der Fall sein. 

Datenschutz?

Datenschutzfragen kommen auch noch aufs Tapet. Bargeld ermöglicht eine völlig anonyme Zahlung, bei elektronischem Geld müsste man sich etwas überlegen. Das ist schließlich auch einer der Gründe, warum die Einschränkung von Bargeldzahlungen bei Korruptionsjägern und Steuerfahndern durchaus auf jede Menge Gegenliebe trifft. Bei Datenschützern dagegen aber nicht. Priddat: "Es gibt da sicher noch Grauzonen. Aber man merkt, dass das Thema von allen möglichen Seiten her beleuchtet wird, da ist also Bewegung in der Diskussion drin."

Kanada hat noch einiges an Arbeit vor sich, bis aus dem kanadischen Dollar ein E-Dollar werden kann. Die Ausschreibung zur Entwicklung der elektronischen Währung hat innerhalb kürzester Zeit so viele Kandidaten angesprochen, dass sich potenzielle Erfinder gar nicht mehr bei der Royal Canadian Mint anmelden können. Im August wird dann der Sieger gekürt. Dem Gewinner des Entwicklerwettbewerbs winkt dann übrigens eine Prämie. In ganz altvatrischem Gold und Goldmünzen. (Daniela Rom, derStandard.at, 26.4.2012)

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Das haben sich Grasser und Co auch gedacht. Fahren'S auch regelmäßig mit dem Geldkoffer über die Grenze?

Wenn ich das tun würde,

dann nur deshalb, weil den Staat es absolut nichts angeht, wo ich mein hart erarbeitetes und schwer versteuertes Geld als sicher erachte. Es könnte wieder ein fasc histisches System kommen, das mich enteignen möchte. Oder eine Währungsreform,...
So abwegig ist das heute nicht mehr - siehe Kontrollwahn!

Das sollte man auch mit "weißem" Geld überlegen!
Wer sagt, dass all das Geld in der Schweiz Schwarzgeld sei?

Man kann das Geld auch über Scheinfirmen (in USA) anonym in die Karibik überweisen. Elektronisches Geld schützt niemals vor Betrug! Das redet man dem kleinne Bürger ein.

Wo ist da jetzt der Unterschied an Privatleben, ob ich meine Rechnungen bar bezahle oder vom Konto überweise? Mir ist es mehr privat, wenn ich nicht ständig zum Geldautomaten laufen muss.

Sie haben nichts verstanden.

Aber Sie sind in bester Gesellschaft, keine Sorge.

Ich verstehe es wirklich nicht.
Haben die selben Leute auch Probleme damit dass die Kassiererin im Supermarkt nun weiß, was verwendet und gegessen wirdß

In einem wirklich demokratischen Rechtsstaat sind all die Daten vermutlich kein großes Problem, außer sie werden entwendet. Das passiert immer wieder.

Aber in einem Polizeistaat - dahin geht die Reise - werden all diese Daten GEGEN Sie verwendet werden. Da können Sie Gift...

Und zwar von jenen, die die Macht an sich reißen.

Stellen Sie sich einfach nur vor die Na zis hätten all die heutigen technischen Möglichkeiten der Überwachung gehabt.

Was ist ein Polizeistaat und wie kommen Sie auf die Idee, wir würden uns in diese Richtung bewegen?
Sicherlich ist aber die Polizei ein sehr wichtiges Instrument um den Rechtsstaat aufrecht zu halten. Verbrecher dürfen keine Chance haben.

pppssst...

cash ist anonym, -- alles andere nicht

Ob ich jetzt anonym zahle oder nicht, ist doch ziemlich egal. Das Geld ist weg und ich habe hoffentlich eine gute Gegenleistung dafür bekommen.

Dir ists vielleicht egal.

Anderen nicht. Alles klar?

Das ist mir schon klar. Solche Maßnahmen leben ohnehin von der Akzeptanz in der Bevölkerung.

Sie sind aber echt harnäckig...

...es geht nicht darum ob das Geld weg ist oder nicht, es geht auch nicht um die Gegenleistung, es geht darum, dass man bei solchen Geschäften immer leicht nachvollziehen kann wer wem wann wieviel Geld zukommen hat lassen.

Stellen Sie sich folgendes vor:
Sie gehen in Fussballstadion, - sehen sich ein Spiel an.
In Ihrem Bereich kommt es zu Tumulten an denen Sie nicht beteiligt sind.

Später checkt die Polizei die Kassen um zu sehen wer das per Creditcard oder Bankomatcard bezahlt hat und bäng, Sie sind im Fokus der ersten Ermittlung, Sie rauchen auch gerne mal was, zufällig findet die Polizei das bei einer Hausdurchsuchung bei Ihnen...

...zuerst sind Sie sind ein völlig normaler Menschund im nächsten Moment sind Sie im Arsc....

Wo soll da jetzt das Problem sein? Als Nichtraucher kann ich das vermutlich nicht wirklich nachvollziehen.

Sie meinen, wenn bei einer Kontrolle zufällig Straftaten aufgedeckt werden? Soll vorkommen. Das Problem ist dann aber die Straftat und nicht die Kontrolle.

mein Beispiel war absichtlich ein wenig

überdreht, - aber ich habe den Eindruck, dass Sie ein Mensch sind, der denkt - wer nichts zu verbergen hat - hat auch nichts zu befürchten...

...Ihr gutes Recht, ich sehe das völlig anders und hoffe, dass Sie nie eine andere Erfahrung machen müssen..

die kann nicht

rastern

Faszinierend, wie paranoid viele Standard-Poster sind. Scheinen ja einige zu sein, deren Konten schon eingefroren wurden und die glücklicherweise noch ein paar Aktenkoffer mit Bargeld herumstehen hatten.

Wie viel Bargeld habt ihr denn wirklich so herumliegen?

Im Falle

eines Bankencrash ist sicher kein elektronisches Geld verfügbar. Eventuell sogar längere Zeit. Ein solches Szenario ist heute leicht vorstellbar. Dann wären Sie froh, wenn Sie Bargeld haben und damit eine Zeit lang über die Runden kommen.

Im Falle eines Bankencrahes geht sicher einiges mehr nicht, als nur die Bank. Ob das Bargeld dann noch etwas wert ist, ist auch sehr fraglich.
Das ist ja das schwachsinnige an vielen Kommentaren, weil die Leute offensichtlich glauben, Geld wäre irgendetwas wert. Das stellen wir uns nur vor und weil sich das so viele vorstellen funktioniert das System auch.
Wenn die Welt in Anarchie stürzt bringen die Scheine, die ihr euch in die Matratze stopft auch nichts mehr.

Natürlich könnte dann eine generelle Währungsreform kommen, aber Bargeld ist eben das offizielle Zahlungsmittel. D.h. damit werden Sie am längsten zahlen können. Sie könnten es auch rasch in eine andere Währung umtauschen, oder Gold kaufen,...
denn Sie haben es.

Alle werden in der ersten Krise das Bargeld annehmen. Weil sonst gibt es ja nichts. Warum sollte man das Bargeld sofort entwerten? In einer solchen Krise herrscht wahrscheinlich Deflation.

Ich habe so etwa 50 bis 100 Euro in der Geldbörse herumliegen. Damit komme ich ziemlich lang aus, weil ich fast alles mit Karte bezahle.

bitte wie ?

2 flschen bier beim billa, 1,50, mit Bankomat ? € 1,irgendwas in der Frueh fuer die Zeitung mit Karte ? Ein bisserl undicht ?

Mit quick jetzt schon kein Problem.

also, ich wackel

zum Bkmt, lade Quick auf, dann lade ich ihn wieder ab, musz aber immer mitrechnen, wieviel noch drauf ist ? Danke, Quick hab ich ein wenig probiert, als diese Idiotie mit den Tschikautomaten aufkam, sofort wieder gelassen. Nur ein Kto mehr, welches man verfolgen musz

Quick erspart halt die Geldscheine und das Zählen. Der Stand wird ohnehin angezeigt.

Aber ich sehe das nur als Übergang zu moderneren Techniken, etwa dem Bezahlen mit dem Handy.

ja, bedingt

am quickdisplay, nicht aber daheim beim Kassa machen. Auszerdem tut "unbar konsumieren" deutlich weniger weh als wenn cash aus deinem Boerserl in ein anderes wandert

Ich habe immer einige tausen Euro (mind. 10k) sicher verwahrt. Aber bitte nicht weitersagen ;-)

Nur so fühle ich mich vor einem Totalcrash halbwegs sicher.

Wenn es Sie beruhigt, warum nicht.

Je nach Auftragslage 5 bis 10.000 Euro.

Im Safe der fest mit dem Haus verbunden ist.

Die 5 Euro kommen extra in den Safe?

Denk dir 3 Nullen dazu - das ist die eiserne Reserve

Und wenns über 10000 werden weiß ich dass ich zu viel arbeite. Dann fahr ich in Urlaub und das Geld ist wieder weg - ganz simples Prinzip!

passiert mir auch öfters dass ich die zigtausender überseh. verdammt das geht so schnell wie die zusammenkommen und sich türmen.

aber ich fühl mich gut dabei, wenn ich das irgendwo raushängen lassen kann. ich bin leider nur ein kleiner konsumwicht auf unterer mentaler ebene und brauch das.
entschuldigt bitte (ob das wirklich stimmt werdet ihr nicht rausfinden, aber mein hochgefühl habe ich trotzdem)

Ich weiß nicht, woraus du das ableitest,

aber im Vergleich zu den meisten würde ich sagen, dass ich ein ziemlich armer Schlucker bin.

Ich besitze weder ein Bankkonto noch sonst irgend welchen Geldbesitz. Das Bargeld was ich zu Hause habe ist mein Vermögen. Punkt Aus.
Wennst glaubst, dass man mit 10.000 Euro angeben kann bist aber leicht zu beeindrucken.

Das einzige was ich nicht habe, ist ein Kredit. Somit bin ich schuldenfrei. Da hab ich dann einigen vielleicht doch was voraus, worum sie mich beneiden könnten. Andererseits - niemand wird gezwungen Schulden zu machen.

Was solls, mir gehts guat, da rest is ma wuascht!

dieses posting liest sich aber um einiges anderes als das vorherige. aber gut.
im vergleich zu den meisten? welchen meisten? es gibt mehr arme als reiche. aus sicht eines rothschildbänkers sind sie ein armer schlucker.

aus sicht eines obdachlosen sind sie jedoch mit 10.000 reich. immer differenzieren, nicht vergessen.
ganz ehrlich beeindruckt mich jemand weder mit 10.000 oder mit 1 mille oder mehr.

das sagt nämlich über jemanden eigentlich nichts aus, wie dick das konto ist.

glauben sie dass in einem system wo es mal allen schlecht gehen wird, es ihnen mittendrin weiterhin gut geht, und alles wurscht is. das persönliche empfinden hat auch was mit dem empfinden anderer zutun. es sei denn sie sind einzelner inselbewohner.

nix rumliegen

wenn Sie es genau wissen wollen: meistens 100 oder 200 im Ausweis.
Sonst heb ich halt was ab, bevor ich einkaufen geh. Damit weiß zumindest niemand, was ich mit meinem bissl Geld anstelle.

Und paranoia ist im Übrigen kein Synonym für begründetes Mißtrauen!!!

LG

Nur weil ich paranoid bin heißt das nicht, dass ich nicht verfolgt werde!

Ich habe zu Hause immer ein paar hundert Euro "herumliegen" (da wo Einbrecher gerne suchen). Falls jemand einbricht, findest er diese relativ leicht und gibt sich hoffentlich damit zufrieden.

Wow, wie paranoid sind denn sie denn? Mehrere 1000 Euro zuhause rumliegen .. dazu noch falsche Fährten an "üblichen" Orten liegen lassen ..

Barzahlung gegen Verfolgung von Konsumgewohnheiten und kleine Bargeldreserve als Puffer mag ja noch sinnvoll sein, aber Sie scheinen es da schon etwas übertrieben zu haben ;)

Es wird leider sehr oft eingebrochen.

Ich möchte mein Haus nicht wie einen Hochsicherheitstrakt absichern. Also mache ich es so.

Dass man Bargeld hat und "sicher" aufbewahrt, ist doch in diesen Zeiten normal.
Wie lange kommt man mit 10k durch? Nicht all zu lange.

Morgen schicke ich mal den VDS-Wisch weg, damit ich mir später mal nicht selber vorwerfen muss, ich hätte gar nix gegen den aufkeimenden Faschismus gemacht.

VDS?

Verein Deutsche Sprache e.V.?
Vereinigung der Sternfreunde?
vds - Verband Sonderpädagogik e.V.?
VDS - Verband Deutscher Sportjournalisten e.V.?
Verband Deutscher Sportbootschulen?
Verband Deutscher Schulmusiker e.V.?
Verband Deutscher Schleifmittelwerke e.V.?

Falls Sie es tatsächlich nicht wissen sollten:

VDS = VorratsDatenSpeicherung
Und mit besagtem Wisch ist wohl das hier downloadbare Formular gemeint: https://www.verfassungsklage.at/

In Ihrem Fall wohl eher: Vorsätzliches Dumm Stellen

Der Euro brennt. Am Bild nicht nur metaphorisch..

bitte. es gibt ja auch online-grammatikhilfen, kurse etc.. das ist wirklich jämmerlich.

überwachung und gebührenmonopol

Die BürgerInnen sind leider zwecks Bequemlichkeit zu jeder blödheit bereit und gefährden damit Demokratrie und Freiheit.

Dass man den ganzen Zahlungsverkehr dann überwachen kann, ist ihnen wurscht. Dass dann irgendwann die Krankenkasse nachschaut WAS gekauft wurde (Zigaretten? Alk? Schweinsbraten) und damit höhere Gebühren kassiert??? Unmöglich?

und wenn dann alle nur mehr karten haben, kann sich der Ausgeber dieser karten gemütlich überlegen, wieviele prozent er denn so gern abziehen möchte pro einkauf (wie jetzt schon bei visa... etc.)

Leute wacht auf!!! (aber wenig hoffnung hab)

Man muss die Karten sinnvoll einsetzen,

Also das Hirn nicht ausschalten.

Es kann beides existieren! Elektronische Zahlungen sind durchaus praktisch und sinnvoll. Dagegen ist gar nichts einzuwenden.

Das ist ja gerade die Freiheit, die wir dadurch behalten. Wir können frei wählen. Wenn die Banken oder der Staat uns zu sehr kontrollieren oder abkassieren wollen, wählen wir mehr das Bargeld. Also werden sich die Banken und der Staat mehr bemühen müssen. DAS ist die Freiheit des Bürgers!

wie recht sie haben, aber leider die kartenjunkies vestehen das nicht

Wenn die Krankenkasse der Meinung ist, dass für Raucher höhere Gebühren fällig sind, dann ist das wohl hoffentlich irgendwo begründet. Und für den Raucher gibt es dann ja auch sicher Alternativen.

Albtraum

Die Abschaffung des Bargeldes
ist ein Albtraum .

Digitales ,
was ist das dann eigentlich ,
Geld ist es kaum mehr ,
wird einem von einer Bank zugewiesen , --
ohne dieses ,
wiederum nur über einen Zugangscode
zu erhaltendes Digitales ,
das vollständig dem Gebaren der Banken(mafia)
unterliegt ,
die gleichzeitig Kontrolle über die Ausgaben des Einzelnen hat ,
ist der Einzelne völlig handlungsunfähig .

Die Banken(mafia)
die heute schon die Politik und unser Leben bestimmt würde allmächtig .

Vor allem würden sie dann über Verknüpfung von Daten genau die fnanzielle Situation jedes Bürgers kennen. Das würde besonders die Kommunisten freuen, die dem Bürger gerne alles abnehmen würden, wo es nur möglich wäre.

ja diese kommunisten. die lauern hinter jeder ecke. gleich wie die turbangangster mit gürtel. ein wahnsinn. versuchen der menscheit seit dem jahre 0 immer nur das geld aus der tasche zu ziehen.

sie wären vor 75 jahren ja voll auf den zug der unwissenheit aufgesprungen? glauben sie mir die leute die ihnen das geld nehmen, und ihre freiheit einschränken wollen sind bestimmt nicht kommunistischem glaubens.

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