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Rom - Die italienische Verbund-Beteiligung Sorgenia wird nicht verkauft. Der Chef des Sorgenia-Mutterkonzerns CIR, Rodolfo De Benedetti, dementierte Gerüchte, nach denen das italo-österreichische Gemeinschaftsunternehmen veräußert werden könnte. "Sorgenia wird umworben und das ist positiv. Wir haben Interessenserklärungen erhalten, darüber nachgedacht, doch wir verkaufen nicht. Das Unternehmen hat sich konsolidiert und zählt 500.000 Kunden. Der Markt ist schwierig, doch Energieunternehmen bewertet man langfristig, und Sorgenia hat eine exzellente Position auf dem Markt", sagte De Benedetti im Interview mit der Mailänder Wirtschaftszeitung "Sole 24 Ore".
"Die Gesellschaft hat seit dem ersten Jahr stets Gewinne verzeichnet, sein Management ist stabil geblieben", betonte De Benedetti. Er gab allerdings zu, dass in den letzten Jahren die Gewinnmargen gesunken seien, was auf die sinkende Stromnachfrage zurückzuführen sei, die zu einer Überkapazität geführt habe. Die Industrieholding CIR hält die Mehrheit an Sorgenia, an der der Verbund mit einem 45-prozentigen Anteil beteiligt ist.
Bisher beliefert Sorgenia vor allem Klein- und Mittelbetriebe. Damit ist Sorgenia zum fünftstärksten Stromerzeuger des Landes aufgerückt. Für die Strombelieferung von Privathaushalten plant Sorgenia bis 2016 Investitionen in Höhe von 275 Mio. Euro zur Entwicklung des Vertriebsnetzes, zur Modernisierung der technologischen Infrastrukturen und zur Verbesserung des Kundenservice. (APA, 26.4.2012)
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