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Die Entsendung der Syrien-Beobachter der Vereinten Nationen kommt nur schleppend voran. Die ersten 100 Experten der vom UNO-Sicherheitsrat beschlossenen 300-Mann-Beobachtermission würden erst in einem Monat in Syrien eintreffen, berichteten Diplomaten am Donnerstag in New York. Derzeit ist nur ein Vorauskommando im Land. Hintergrund sind offenbar technisch-logistische Schwierigkeiten bei der Vorbereitung.
Zwei Wochen nach ihrem offiziellen Beginn ist von der Waffenruhe, die der internationale Beauftragte Kofi Annan ausgehandelt hat, nichts mehr zu spüren. Regimegegner berichteten am Donnerstag, am Vortag seien landesweit 102 Menschen getötet worden.
Sorgen um Ausstellung von Visa
Der französische UNO-Untergeneralsekretär Hervé Ladsous hatte dem Weltsicherheitsrat hinter verschlossenen Türen berichtet, dass monatlich etwa 100 Beobachter entsandt werden könnten. Personen mit entsprechender Qualifikation müssten zunächst von den Entsenderländern ausgesucht und von der UNO auf den Einsatz vorbereitet werden. Sorgen bereite auch die Ausstellung der erforderlichen Visa durch die syrische Regierung. Die Verweigerung eines Visums für einen schwedischen Beobachter war auf heftige Kritik gestoßen.
Annan hatte dem Rat berichtet, dass die Waffenruhe nur dort halte, wo die wenigen Beobachter präsent seien. Kaum seien sie zur nächsten Station unterwegs, greife das Regime wieder an.
Explosion in Hama
Bei einer Explosion im Süden der Stadt sind laut dem britischen Sender BBC bis zu 70 Menschen getötet worden. Mehrere Häuser in dem Viertel Mashaa at-Tayyar seien dabei beschädigt worden. Aktivisten machten dafür die syrische Regierung verantwortlich, die durch Beschuss oder einen Raketenangriff die schwere Explosion ausgelöst habe. Unter den Opfern sollen 13 Kinder und 15 Frauen sein.
Staatliche Medien in Syrien berichteten hingegen davon, dass eine Fabrik, in der die "bewaffneten Terroristen" Bomben hergestellt hätten, explodiert sei und dabei 16 Menschen getötet worden seien. Derzeit halten sich zwei UN-Beobachter in Hama auf.
NATO: Syrien-Intervention undurchführbar
NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen hält ein NATO-Eingreifen in Syrien für nicht durchführbar. Im Gegensatz zu der vorjährigen Situation in Libyen, wo die NATO auf Basis eines klaren Mandats der Vereinten Nationen zum Schutz der dortigen Zivilbevölkerung operieren konnte, liege ein solcher Beschluss für Syrien nicht vor, sagte er laut Vorausmeldung vom Donnerstag dem deutschen Magazin "Cicero".
"In Libyen hatten wir die aktive Unterstützung der Länder aus der Region. Das ist in Syrien nicht der Fall", so Rasmussen. Das NATO-Mitglied Türkei hatte allerdings erklärt, es sehe die NATO in der Pflicht, ihm bei der Absicherung seiner Grenze zu Syrien zu helfen. Der im Artikel 5 des NATO-Vertrags vorgesehene Bündnisfall wurde erst einmal ausgerufen - nach den Terroranschlägen in den USA vom 11. September 2001.
Die Opposition in Syrien bilde keine Einheit, und es gebe keine einzige Region, die bereits von der Opposition kontrolliert werde, sagte Rasmussen. Eine "große Herausforderung" für die NATO sieht er darin, "unsere Streitkräfte zu modernisieren und so umzugestalten, dass sie in der Lage sein werden, die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts anzupacken". Raketen seien heute die weltweit größte Bedrohung neben Terrorismus und der Verbreitung von Massenvernichtungswaffen. "Die traurige Tatsache ist, dass über 30 Länder darauf aus sind, sich Raketentechnologien anzueignen, oder bereits über solche verfügen. Manche dieser Raketen können schon das Territorium der NATO treffen." (APA/red, derStandard.at, 26.4.2012)
Außenminister Lawrow weist Kritik zurück: "Wir liefern in erster Linie Verteidigungswaffen"
"Chemiewaffenvorwürfe und Rücktrittsaufforderungen als Vorspiel"
Gefecht in der Nähe der Ortschaft Al-Kuzair
Lawrow weist Kritik an Waffendeal mit Assad zurück – Schon 1,5 Millionen Flüchtlinge
Die drei Männer kehrten sicher wieder auf ihren Beobachtungsposten zurück
Libanons Präsident kritisiert indirekt Hisbollah
Tatsächliche Zahl der Flüchtlinge weit höher
Asiatisches Land stellt ein Drittel des Kontingents - Österreicher bald alleine in Pufferzone
Weiteres Video am Mittwoch veröffentlicht
Bisher lagen Washington und Moskau in der Bewertung des Krieges in Syrien weit auseinander. Noch einmal soll bei einer multilateralen Konferenz versucht werden, den Konflikt möglichst unblutig zu beenden
Rebell der Opposition hat auf Video festgehalten, wie er einem Soldaten das Herz herausreißt
Verteidigungsminister besucht auch Truppen im Libanon
Nach israelischen Armeeangaben keine Verletzten oder Schäden
US-Außenminister treibt Vorbereitungen für Syrien-Konferenz voran
Bisher keine Hinweise auf Verwendung durch Assad-Regime - Kommission relativiert
Putin will Vereinbarung mit Syrien einhalten - Blauhelme auf dem Golan wieder frei
"Bereinigung des Schlachtfelds vor dem Ende Assads"
Philippinische Soldaten wurden nach Israel gebracht
Vergeltung in Aussicht gestellt - Zuvor gab es erneuten Luftangriff Israels, der iranischer Waffenlieferung gegolten haben soll - Iran bietet Syrien Unterstützung an
Auch Manila wird die Situation in Syrien langsam zu heiß: Nach einer weiteren Entführung von Soldaten hat die Regierung dort den Abzug der philippinischen Truppe empfohlen - ein Schritt, der die gesamte Mission gefährden würde. Wien wartet einmal ab
Noch keine Entscheidung getroffen
Chemische Waffen als Rote Linie, die, so die USA, nicht überschritten werden darf
Schiitische Milizionäre schützen nicht nur Grenzdörfer vor sunnitischen Rebellen, sondern nehmen auch aktiv an der Seite Assads im syrischen Bürgerkrieg teil
"Der UN-Sicherheitsrat sollte nach Ansicht des Europarates dringend ein Embargo für alle Waffenlieferungen nach Syrien beschließen. Auf diese Weise solle ein friedlicher Übergang in Syrien möglich gemacht werden, hieß es in einer Entschließung der Parlamentarier aus den 47 Europaratsländern, die am Donnerstag mit großer Mehrheit verabschiedet wurde.
Auch ein Großteil der russischen Parlamentarier stimmte am Donnerstag für die Resolution. Abgeordnete der Partei Einiges Russland von Wladimir Putin versuchten vergeblich, die Kritik an dem Regime von Präsident Baschar al-Assad abzuschwächen."
http://www.handelsblatt.com/politik/i... 60266.html
Die NATO ist amüsant.
Jetzt behauptet sie das sie nicht angreifen kann solange die UNO nicht ihr ok gibt.
Nun, das ok wird sie nicht erhalten. China und Russland werden keinen UN sanktionierten Angriffskrieg erlauben.
Der zweite Plan ist eben direkt über die Türkei anzugreifen und eine "Pufferzone" zu errichten.
"Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hat die Regierung im benachbarten Syrien vor erneuten Grenzverletzungen gewarnt. Die Türkei verfüge über eine starke Armee, sagte Erdogan nach einer Meldung der türkischen Nachrichtenagentur Anadolu dem arabischen Nachrichtensender Al-Dschasira. In dem Interview verwies Erdogan erneut auf ein mögliches Eingreifen der NATO. Sollte es weitere Grenzverletzungen geben, "werden wir als NATO-Land die notwendigen Schritte unternehmen". Er verwies ausdrücklich auf den so genannten Bündnisfall."
http://www.stern.de/news2/akt... 18951.html
... So steht es also in Wirklichkeit mit den demokratischen Bestrebungen. Man macht auf Krieg.
wären da nicht vergleichbare fälle immenser gewaltanwendung in der vergangenheit und zu anderen kriegerischen konflikten in anderen ländern, würde sich die medienwirksamkeit, die im zuge solcher ereignisse aufzukommen verspricht, nicht so viel nachdenken lassen müssen.
aber weil wir wissen, wie es sich um derart spektakuläre fälle verhält, sollten wir uns auch dieses mal wieder erklären lassen: wo ein nutzen, da der täter.
zumindest hat es sich für viele vergleichbare fälle spätestens im nachinein bestätigt.
wird da verbreitet?? Eine solche Explosion ist nur dann möglich wenn am betroffenen Ort größere Mengen Explosivstoffe oder ein großer LPG-Tank war. Ein Artilleriebeschuss oder die kleinen verwendeten Raketen können nie mehrere Häuser zerstören.
Jüngsten Erkenntnissen von unabhängigen Mil-Experten zufolge handelt es sich bei dem Schadensbild um eine sogenannte "FROG" russischer Bauart
Nutzlast (Warhead) bis 500 KG
Reichweite - Boden-Boden bis 70 Km
Genauigkeit - Radius ca. 2,5 Km
Verbreitung CIS, Cuba, Egypt, Iraq, Kuwait, Libya, North Korea, Syria, Yemen
http://www.armyrecognition.com/russia_ru... ns_uk.html
Sie meinen also ernsthaft, dass Hama nun mit ballistischen(!!) Raketen beschossen wird?
Ob es Ihnen gefällt oder nicht: Martin Müller hat völlig Recht. Die Zerstörung so vieler massiver Häuser ist nicht durch gebräuchliche Raketen möglich, sondern deutet sehr deutlich auf ein vorhandenes Munitions- oder Waffenlager (Sprengstoff!) hin.
Das wiederum kann von sich aus oder durch Fremdeinwirkung hochgegangen sein.
aber checkens doch selbst nach - einschlagsbild - zerstörungen etc - gelagerte sprengstoffe hinterlassen anderes zerstörungsbild (krater von kinetischem aufschlag fehlt)
also verlassen sie sich drauf - die AHSU meldungen werden nicht ohne "fact-checking" veröffentlicht
AHSU steht für nachvollziehbare information von verlässlichen "social-media-reportern"
Sicher, die HE-Gefechtsköpfe sind ja bekannt dafür zu Auskochern zu führen, wie sie dem Propagandamaterial von AL Jalyer entnehmen können...
http://www.youtube.com/watch?fea... giasSxoL0Y
gehts noch???
AL Honzos baseless Propagandafilm xx989796 !
also ca. V2 Niveau nur mit einem 7tel der Reichweite und die hälfte der Ladung.
aber was solls, wenns von Honzos "MIL-Eggsperten" kommt...
Wikipedia lügt sicher auch, selbst wenn die angaben dort plausibel klingen....
http://en.wikipedia.org/wiki/9K52_Luna-M
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