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Wien - Der Ölpreis hat am frühen Montagnachmittag leichter gegenüber dem Vortag tendiert. Gegen 14 Uhr kostete ein Barrel (159 Liter) der US-Ölsorte West Texas Intermediate (WTI) 104,29 Dollar und damit 0,46 Prozent weniger als am Freitag. Der Future auf ein Barrel der Nordseesorte Brent wurde mit 119,29 Dollar gehandelt.
Die Ölpreise können sich nach Meinung der Commerzbank-Analysten angesichts der Anzeichen einer Entspannung in der Iran-Krise und einer Verlangsamung der Konjunkturdynamik in den USA und China erstaunlich gut behaupten. Offensichtlich gibt es Hoffnungen, dass die Zentralbanken ihre geldpolitischen Zügel weiter lockern und somit zusätzliche Liquidität in die Finanzmärkte fließt.
Das Gold-Vormittagsfixing in London lag bei 1.662,50 Dollar und damit etwas höher zum Freitagvormittags-Fixing von 1.654,00 Dollar. Die Finanzanleger stumpfen allmählich gegenüber den Krisennachrichten aus der Eurozone ab. So konnte man laut Commerzbank-Analysten interpretieren, dass zuletzt immer mehr Anleger Gold den Rücken kehrten. Die Gold-ETFs verzeichneten zunehmend Abflüsse.
Viel Potenzial nach unten sehen die Experten jedoch nicht. Abgesehen von der Marktstimmung ist die Schuldenproblematik der Eurozone bei weitem nicht gelöst. Vielmehr dürfte die Krise im Jahresverlauf wieder aufflammen und es ist fraglich, wie standhaft die EZB gegenüber den Rufen nach noch mehr Liquidität bleiben wird, hießt es in der aktuellen Commerzbank-Studie. (APA, 30.4.2012)
Zuvor hatten Daten aus der Eurozone gestützt
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