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Das hoch über Krems gelegene Weingut gehört nun Martin Nigl, der den Gasthof von Grund auf renovierte...

...und betont bürgerlich aufkochen lässt.
Ausflügler kennen den prächtigen, unterhalb der Ruine gelegenen Lesehof der Weinbauern-Familie Nigl in Senftenberg seit Jahren - als zuverlässige Anlaufstelle für gutes Essen ebenso, wie um sich mit deren Kremstaler Weinen einzudecken. Seit mit Erwin Windhaber (drei Hauben im Kloster Und) einer der besten Köche des Landes anheuerte, wurde der gemütliche Gasthof plötzlich zur Gourmet-Adresse, was aber angeblich nie geplant war. Dementsprechend geht es Windhaber hier auch um Eckhäuser entspannter an als seinerzeit im Und.
Im soeben frisch eröffneten Gasthof Hutter des vor zwei Jahren erworbenen Weinguts hingegen will Martin Nigl wieder seiner ursprünglichen Idee vom qualitätsvollen, aber eben auch sehr zugänglichen Weinwirtshaus zu ihrem Recht verhelfen. Zuvor wurde das Gut trotz erstklassiger Lagen über Jahre eher suboptimal bewirtschaftet.
Klassik ist das Thema
Der behäbige Gasthof befindet sich inmitten der Kremser Weinberge, die Sicht auf Göttweig ist mehr als prächtig, im Sommer wird der Garten mit nicht weniger als 120 Sitzplätzen locken. Innen schaut's derweil noch ein bissl nackt aus, die schwarze Lamperie setzt sich gar hart von der weißen Wand ab - die Patina wird schon noch. Man sitzt auf großen Eichentischen, zu denen sich im Bedarfsfall auch eine Partie dazusetzen kann. Ein offener Kamin sorgt für Behaglichkeit, und in der Küche steht mit Patrick Friedrich ein Koch, der anderswo schon deutlich gezeigt hat, was er alles draufhat.
Hier aber ist Klassik das Thema. Also mürbe Rindsrouladen mit bissfesten Eierbandnudeln und einem Saftl, das ruhig weniger konzentriert, dafür aber reichhaltiger hätte sein können. Also saftig geschmorte Kalbsvögerl auf Emmerreis - dass ein wunderbar fruchtiges Kohlrabigemüse auch dabei ist, merkt man erst, wenn der Teller vor einem steht. Diese Art der Überraschung gehört zum Küchenkonzept, erklärt Friedrich - und soll dem Gast das Gefühl geben, dass er mehr bekommt, als er bestellt hat. Beim duftig marinierten Spargelsalat etwa ist eine buttrig gebackene Backhendlkeule das zuvor verschwiegene Extra. Vegetarier gehören offensichtlich nicht zum erhofften Gästeprofil und dürfen einstweilen nur auf einen feinen Grießflammeri oder Marillenpala spitzen. Mehr als empfehlenswert: die Hutter-Weine mit dem Nigl-Know-how. Die zeigen schon im ersten Jahr, in welch gute Hände sie da gewechselt sind. (Severin Corti, Rondo, DER STANDARD, 27.4.2012)
Gasthaus im Weingut Hutter
Weinzierlbergstraße 10
3500 Krems
Tel.: 02732/820 06
Küche Fr-Di 11.30-14 u. 18-22 Uhr
VS € 3,70-8,50, HS € 9,80-18,60
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Ich weiß nicht, woher Sie das haben - ich hab' dort noch nie unter GBP 150.00 zimmer krigen können. Jetzt hab' s wieder gecheckt - daran hat sich auch nichts geändert. Das ist ohne frühstück, natürlich und macht etwa € 185.00 aus.
Und für Apex Wall man muß halt im Ostlondon wohnen wollen - Westlondon ist presmäßig noch schlimmer...
Waren Sie schon einmal in London in einem Hotelzimmer dieser Preisklasse einquartiert?
Wir hatten beispielsweise im Kensington Close kaum Probleme - abgesehen davon vielleicht, daß neben dem Bett nicht mehr genug Platz zum Gehen in der Kammer war, zu der die dort Beschäftigten Doppelzimmer gesagt haben.
Ich war in den letzten fünf Jahren etwa 10x in London, in verschiedenen Hotels übernachtet, ein einziges hatte wirklich (zu) kleine Zimmer (Preis war 120,- pro Zimmer, Cartwright Gardens also okaye Lage), der Rest genügte vollkommen unseren Ansprüchen, sowohl was Platz, Sauberkeit, Komfort und Lage betraf und ich hab nie über 140 pro Zimmer bezahlt.
Aber danke für den Hinweis aufs Kensington Close, im Gegenzug ein Tipp für Menschen, die viel Platz für wenig Preis möchten: http://www.clubquarters.com in der Nähe Liverpool Street Station
Man bestellt sich einen Spargelsalat und bekommt als Überraschung eine Bröselhaxn dazu. Vegetarier oder auch Leute die eben nix Paniertes wollen (oder aus Gesundheistsgründen nicht essen dürfen) werden wenig Freude damit haben. Es soll auch Leute geben die kein Kohlrabigemüse wollen, zum geschmorten Kalbsvögerl würde ich es auch nicht wollen. Na hoffentlich sind in der Marillenpalatschinke keine Speckstreifen als Überraschung.
Wie schauts mit den Getränken aus? Der bestellte Rotwein wird als Sangria , oder mit Cola gemischt, serviert?
Der Wirt rechnet wohl damit dass die Gäste die Preise nicht als überhöht ansehen weil ja eh mehr serviert wird als auf der Speisekarte steht.
Verarsche, nenne ich sowas.
darf ich das, wenn ich das Verrechnen des "Gedecks" unverschämt empfinde?
Wenn meine Frau nicht so dagegen wäre, ich nähme mein Reisebesteck mit!
Sogar auf jedem Würstlstand bekomme ich kostenlos Zahnstocher um die aufgeschnittene Eitrige ohne fettige Finger in den Mund zu befördern. Sogar der Pappteller ist im Preis inkludiert. Nur unsere "Nobelwirte", denen fehlt jeglicher Genierer beim Abkassieren !
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