Kübelweise Senf

    27. April 2012, 17:21
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    Der Senf wird noch auf der Steinmühle gemahlen, dabei wird er nicht erhitzt und behält seine natürliche Schärfe

    Abgesehen davon, dass man eh nicht zu viel Dijon-Senf im Hause haben kann, ist in dem Kübel nicht gar so viel drin: Im Inneren der Weißblech-Verpackung verbirgt sich - zwecks besserer Haltbarkeit - ein eher herkömmliches Konservenglas mit knapp einem halben Kilo Inhalt. 

    Auf der Steinmühle gemahlen

    Der hat es dafür in sich, wie man es von der ehrwürdigen Senfmühle Fallot aus Beaune (ums Eck von Dijon) nicht anders erwarten würde. In diesem Fall ist nomen eben keineswegs omen: Fallot ist einer der wenigen Produzenten, die den Senf noch auf der Steinmühle mahlen, dabei wird er im Gegensatz zu Metallmühlen nicht erhitzt und behält seine natürliche Schärfe.

    Bei Industrieware muss hintennach Senföl zugesetzt werden. Nachdem zu hoffen steht, dass dem Frühling jetzt nicht mehr dazwischengepfuscht wird, sollte der Tiegel entsprechend schnell Verwendung finden. Nicht nur beim Auswintern des Grills, sondern erst recht für allerhand Marinaden und Dressings der zupackenden Art. (corti, Rondo, DER STANDARD, 27.4.2012)

    • Fallot & Cie Moutarde de Dijon, 450 g € 9,90 bei Bistro-Epicerie Fine Beaulieu, Ferstel-Passage, Herreng. 14, 1010 Wien, Mo-Sa 9-22, So 10-18 Uhr, www.beaulieu-wien.at
      foto: der standard

      Fallot & Cie Moutarde de Dijon, 450 g € 9,90 bei Bistro-Epicerie Fine Beaulieu, Ferstel-Passage, Herreng. 14, 1010 Wien, Mo-Sa 9-22, So 10-18 Uhr, www.beaulieu-wien.at

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