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vergrößern 1000x508Cristiano Ronaldo vergibt im Elferschießen.
Madrid - Für Bayern München wird nach einem Elfmeter-Thriller gegen Real Madrid der Traum vom Champions-League-Finale im eigenen Stadion wahr. Für David Alaba allerdings nicht, denn der ÖFB-Teamakteur ist fürs Endspiel am 19. Mai in München gegen Chelsea gesperrt. Nach einem 2:1 für Real nach 90 und 120 Minuten fiel die Entscheidung vor 80.000 Zuschauern im Bernabeu-Stadion im Elferschießen, in dem die Bayern auch dank eines Treffers von Alaba mit 3:1 die Oberhand behielten.
In atemberaubenden ersten 45 Minuten ging Real durch einen von Alaba verschuldeten und von Cristiano Ronaldo verwandelten Hands-Elfmeter 1:0 in Führung (6.). Wenig später erhöhte Ronaldo auf 2:0 (14.). Die Bayern antworteten jedoch in der 27. Minute per Foul-Elfmeter von Arjen Robben mit dem 1:2. Danach waren die Bayern der Entscheidung näher, das Match ging allerdings in die Verlängerung und danach ins Elferschießen. Die Bayern stehen erstmals seit 2010 im Endspiel und wollen dort den ersten Champions-League-Titel seit 2001 einfahren.
Alaba im Mittelpunkt
Real begann wie aus der Pistole geschossen. Nach einem von zahlreichen weiten Marcelo-Wechselpässen auf die rechte Seite zog Angel Di Maria volley ab. Alaba schmiss sich in den Schuss und bekam den Ball unglücklich an die Hand. Der ungarische Schiedsrichter Viktor Kassai entschied auf Elfmeter, zeigte Alaba die Gelbe Karte und damit ist der Wiener im Finale gesperrt. Ronaldo verwertete den Strafstoß souverän flach ins rechte Eck zum 1:0 (6.).
Alaba war in den darauffolgenden Minuten wild entschlossen, sein Missgeschick wieder gutzumachen. Der 19-jährige tankte sich auf der linken Seite mit einem Solo durch die Real-Hintermannschaft und lieferte Robben einen idealen Querpass, doch der Niederländer schoss aus drei Metern über das Tor (8.). Alaba legte einen Fernschuss über das Tor nach (10.). Der Wiener agierte nach kurzen Anfangsschwierigkeiten gewohnt souverän und ballsicher und setzte immer wieder auch Impulse nach vorne.
Schlagabtausch
Im Gegensatz zum Einbahnstraßen-Fußball am Dienstag in Barcelona war die Partie in Madrid ausgeglichen und völlig offen. Das lag vor allem daran, dass auch das Auswärtsteam den Weg nach vorne suchte. Real war aber zunächst deutlich effektiver. Nach Vorarbeit der beiden Real-Deutschen Sami Khedira und Mesut Özil verwertete Ronaldo alleine vor Bayern-Tormann Manuel Neuer problemlos ins linke Eck zum 2:0 (14.).
Für Ronaldo war es im zehnten Saisonmatch der Champions League der zehnte Treffer. Doch danach zog sich Real zu weit zurück und überließ den Gästen die Initiative. Und so kamen die Bayern im spektakulären Schlagabtausch rasch und auch verdient zurück. Nach Flanke von Toni Kroos schupste Pepe Mario Gomez um und Kassai zeigte bereits in der 26. Minute zum zweiten Mal auf den Elferpunkt.
Robben, der vor genau zwei Wochen im deutschen Liga-Gipfel gegen Dortmund einen Elfer verschossen hatte, schnappte sich den Ball und traf ins linke Eck zum 1:2 (27.). Allerdings mit Glück, denn Real-Goalie Iker Casillas lenkte den Ball an die Innenstange, von dort sprang das Leder dann ins Tor. Aufgrund dieser Pattstellung ließen es die beiden Teams dann eine Spur ruhiger angehen. Bis zur Pause fand Real noch durch einen Benzema-Kunstschuss (31.) eine große Chance vor. Aufseiten der Bayern scheiterten Gomez (34.) und Robben (45.+1/Freistoß) an Casillas.
Drama
Die Bayern taten nach der Pause sogar deutlich mehr fürs Spiel als die Madrilenen, die offensichtlich vor dem zweiten und womöglich entscheidenden Bayern-Auswärtstor zitterten. Zudem wirkte Superstar Ronaldo stehend k.o. und ausgepumpt. Die Offensivaktionen wurden auf beiden Seiten deutlich weniger. Gomez setzte einen Kopfball knapp neben das Tor (48.), danach deutete alles auf eine Verlängerung hin. Nur noch einmal gab es vor Ablauf der regulären Spielzeit Aufregung, Gomez vergab im Finish nach Vorarbeit von Alaba und Robben den Matchball, weil er zu lange mit dem Abschluss zögerte (86.).
Alaba ohne Nerven
In der 30-minütigen Verlängerung war weiterhin Vorsicht oberstes Gebot und so musste die Entscheidung im Elferschießen fallen. Dieses wurde von Alaba eröffnet, und der ÖFB-Jungstar bezwang Casillas souverän flach ins rechte Eck. Im Gegensatz zu Alaba schmissen zahlreiche arrivierte Akteure die Nerven weg: mit Cristiano Ronaldo, Kaka und Sergio Ramos scheiterten gleich drei Madrilenen, bei den Bayern vergaben Toni Kroos und Philipp Lahm. Der entscheidende Schuss ins Finale gelang Bastian Schweinsteiger.(APA, 25.4.2012)
Fußball-Champions-League - Halbfinale, Rückspiel: Real Madrid - Bayern
München 1:3 im Elferschießen.
Stand nach 120 Minuten 2:1 (2:1,2:1,2:1).
Madrid, Santiago-Bernabeu-Stadion, 80.000 (ausverkauft), SR Kassai/HUN.
Torfolge: 1:0 ( 6.) Cristiano Ronaldo (Hands-Elfmeter)
2:0 (14.) Cristiano Ronaldo
2:1 (27.) Robben (Foul-Elfmeter)
Real: Casillas - Arbeloa, Ramos, Pepe, Marcelo - Alonso, Khedira - Di Maria (75. Kaka), Özil (111. Granero), Cristiano Ronaldo - Benzema (106. Higuain)
Bayern: Neuer - Lahm, Boateng, Badstuber, Alaba - Schweinsteiger, Luiz Gustavo - Robben, Kroos, Ribery (95. Müller) - Gomez
Gelbe Karten: Pepe, Arbeloa, Granero bzw. Alaba (im nächsten Spiel gesperrt), Robben, Luiz Gustavo (gesperrt), Badstuber (gesperrt)
Elferschießen:
0:1 Alaba
Cristiano Ronaldo scheitert an Neuer
0:2 Gomez
Kaka scheitert an Neuer
Kroos scheitert an Casillas
1:2 Alonso
Lahm scheitert an Casillas
Ramos schießt über das Tor
1:3 Schweinsteiger
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Sie spielen im Konzert der Großen, schicken sich an, die Champions League zu gewinnen. Vergleicht man sie im finanziellen Bereich mit den Bayern, sind sie nur ein kleiner Player, von Real Madrid und dem FC Barcelona ganz zu schweigen
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so schauts aus !
der alaba muss ja mittlerweile ja mind. 15 mio euro wert sein ???!!! wäre er brasilianer würde er sicher nicht unter 30 mio zu haben sein !
http://www.goal.com/de/news/3... rde-der-fc
was denkt eigentlich Vastic, wenn er dieses Spiel sieht. Wenn er sieht, wie bissig und angriffslustig Fussball sein kann, wie hier nach vorne gespielt wird, teilweise, dass es eine Freude ist... Achja, Bayern und Real hatten nicht so viel Druck, wie die Bundesliga-Teams, die deshalb (O-Ton Schöttel, Vastic) einfach nicht so viel riskieren können...
Wobei Sie vernutlich unter "besser" nur verstehen, wer den schöneren Fußball spielt und wer sich häufiger in der Offensive aufhält. Im Fußball scheint defensiv spielen verpönt zu sein. Wer selbst Fußball spielt: es bedarf enormer Anstrengungen und harter Disziplin, gegen einen spielerisch guten Gegner in der Defensive fehlerfrei zu bleiben.
Hat Abramovich Sie mal beleidigt? Oder sind Sie sauer, weil er Ihnen nicht schon mal ein paar Tausender überweisen hat?
Jeder Verein hat Sponsoren. Auch Chelsea. Und wenn es Abramovich ist, spielt dies auch keine Rolle. Es steht jedem Verein offen, welche Sponsoren er hat.
Wo kauft man sich denn diesen Titel, direkt bei der UEFA? Sind es denn nicht etwa die Spieler, die den Titel erspielen müssen?
Als Abramovich kam, war Chelsea finanziell angeschlagen. Und wenns den Bayern so gehen würde, würde sie auch dankend alles Geld nehmen, was sie kriegen können.
.. für ein großartiges cl-semifinale, das an klasse und spannung kaum zu überbieten war! ich bin ja dieser elite-liga immer skeptisch gegenüber gestanden (weil´s die kluft zwischen groß und klein immer mehr vergrößert), aber die spiele gestern und vorgestern waren dermaßen unterhaltsam, dass ich das jetzt auch hinnehmen kann. alle 4 teams hätten es sich verdient weiterzukommen, aber dass dann grad die spanier auf der strecke bleiben, ist fast kurios. bayern wird auf europäischer ebene immer noch unterschätzt, aber sie waren hin- und rückspiel zusammengerechnet sicher besser als eine starke real-mannschaft - gratulation!
Ich habe gestern aus Neugierde ab und an von SAT1 auf ORF umgeschaltet. 20 Sekunden genügten und man "sah/spürte/fühlte" förmlich den Schaum vorm Mund der ORF-Sport Red.-Hohlköpfe ... dann wieder schnell retour zu SAT1, was ja eine Wohltat war.
ich habs gleich gelassen und bin auf Sat1 geblieben, ich hätte mich wohl zu arg fremdschämen müssen. dennoch darf man sich freuen, mit Alaba einen Spieler in der Nat-mannschaft zu haben, der mit den ganz großen spielt... das wird hoffentlich abfärben. ich bin sogar überzeugt davon
schau,
die freud musst dem provinz-fernseh-sender lassen,
die österr. nationalmannschaft
liegt seit dem wunderteam (1931-33) im koma
und wird sich auch nicht davon erholen,
solang der der österr. clubfussball
sich nicht ändert.
aber stimmt, es nervt
das ist die ö3verkratkysierung eben;
du hast es eh richtig gemacht
einfach wegschalten.
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