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Die Planungen für das Kraftwerk an der Rederbrücke gehen weiter, auch wenn das Projekt auf der Kippe steht.
Steyr - Schriftlich hat die Besitzerfamilie Hrad jetzt die Ennskraftwerke ersucht, "die Sachlage bei Kontakt mit Medien richtig darzulegen". Das Unternehmen will, wie im Standard berichtet, an der Rederbrücke in Steyr ein Kleinwasserkraftwerk errichten. Dafür benötigt es Gründe der Rederinsel. Die Insel gehört jedoch den Hrads, die nicht daran denken, sich von ihr zu trennen. Somit droht dem Bauvorhaben das Aus.
"Ich weise Sie ausdrücklich noch ein Mal darauf hin, dass die Rederinsel keinesfalls, weder als Ganzes noch in Teilabschnitten, für einen Verkauf zur Verfügung steht", heißt es in dem Schreiben. Auch nach zwei Verhandlungsgesprächen habe sich daran nichts geändert, will die Besitzerfamilie nochmal in aller Deutlichkeit klarstellen.
"Nur weil die Familie Hrad Nein gesagt hat, können wir das Projekt nicht einfach stoppen", erklärt Unternehmenssprecherin Michaela Steinparz. So laufen die Vorarbeiten weiter, denn im Herbst soll das Projekt zur Umweltverträglichkeitsprüfung beim Land Oberösterreich eingereiht werden. Dass die Situation jetzt "ernst" sei, streitet Steinparz aber nicht ab. Man suche deshalb weiter das Gespräch mit der Familie, die wiederum betont, ihre "Einstellung" nicht ändern zu wollen. Damit bliebe nur noch der Weg der Zwangsenteignung, den aber die Ennskraftwerke nicht gehen wollen, wie die Sprecherin meint.
Geldverschwendung
Dass das Unternehmen trotz der offenbar aussichtslosen Lage weiter plane, empört die Bürgerinitiative (BI) "Rettet die fließende Enns". Sie spricht von Geldverschwendung. Schon jetzt wurden mehrere hundertausend Euro in Vorarbeiten für einen Bau gesteckt, zu dem sich selbst die Ennskraftwerke bisher eher verhalten geäußert haben. Vorstandsdirektor Hans Balber etwa spricht in Bezug auf die Rentabilität des mit 23 Millionen Euro veranschlagten Kleinkraftwerks von "keinem berauschenden Projekt". Dafür das letzte freie Fließstück der Enns zu "opfern", dagegen wehrt sich die BI.
Für das Unternehmen ist der Gegenwind damit noch stärker geworden. Anfang des Jahres hatte beim Land ein Techniker ein Konkurrenzprojekt an der bereits vorhandenen Haindlmühl-Wehr angemeldet. "Es wird wohl zu einem Widerstreitverfahren kommen", erläutert Umweltlandesrat Rudi Anschober. Nach der Verkaufsabsage der Familie Hrad haben sich die Chancen für die Ennskraftwerke nicht verbessert.
Treibende Kraft für dessen Bau ist die Stadt Steyr. Gerald Hackl, Bürgermeister und Aufsichtsrat der Ennskratfwerke, will die Staustufe, um das historische Stadtbild von Steyr wiederherzustellen. Seit für den Hochwasserschutz die Enns tiefergelegt wurde, bilden sich bei Niedrigwasser größere Schotterbänke. Für Hackl ein "Schandfleck", der im Rückstau des Kraftwerks an der Rederbrücke verschwinden würde. (Kerstin Scheller, DER STANDARD, 26.4.2012)
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will der herr bürgermeister personalunion vorstandsmaxl ennskraftwerke "sein" projekt auf biegen und brechen durchbringen...neben politischem renomee gibts wahrscheinlich e bissi mehr bonus (oder heißt das ob der menge schon automatisch "der boni"???) weil "suer-vorstandsarbeit"...
zudem: ich find schottrbänke nicht eindruckzerstörend...gehören halt zu einem fluss dazu...handymasten find ich optisch störender...
nicht zwangsläufig - man sollte es nur richtig machen ohne das ökosystem nachhaltig zu zerstören:
http://www.youtube.com/watch?v=oo_mP18IXMo
http://www.youtube.com/watch?v=1... re=related
http://www.youtube.com/watch?v=UrJWOCsDWb8
manche habens schon kapiert!
Sie meinen die einzige Wasserkraftmaschine deren Entwickler weder konkrete Angaben bezüglich des Wirkungsgradverlaufes macht noch Interesse an einer wissenschaftlichen Untersuchung desselben hat? Flussab Fichdurchgängig ist ein Plus, andererseits ist ein KW ohne FAH ohnehin nicht mehr bewilligungsfähig.
der hat bloss die esoterikgläubigkeit der nazis ausgenüzt.
auch schauberger war ähnlich wie der grandner ein untechnischer und unbeholfener primitivling.
aus seinen aussagen, seinen formulierungen kann man nur mit viel phantasie etwas herauslesen, sinn macht schaubergers "arbeit" absolut keinen, es gibt auch bis heute kein einziges "schauberger-gerät" das funktioniert und es hat wohl auch nie eins gegeben.
das "vortex-kraftwerk" ist einfach nur eine senkrecht gestellte turbine. durch verwirbelung des wassers erhält man keine zusätzliche energie und es entfalten sich dadurch auch keine wie auch immer gearteten wirkungen.
liegt derzeit bereits weit über dem Ö-Durchschnitt! Man fragt sich, was eigentlich noch alles kommen soll? Wie im Artikel hervorgeht steht eine der letzten unverbauten Fließgewässerstrecken der Enns auf dem Spiel. Gehen Sie einmal in der Nähe eines Wasserkraftwerkes (z.b. an der Traun oder an der Donau) spazieren. Traurig sind diese monotonen und eintönigen Landschaften!! Und denken sie sich in die Lage der Fließgewässerorganismen, die nicht die Möglichkeit haben, Barrieren zu umgehen. Die umweltschonenste Alternative ist immer noch STROMSPAREN! Naturerfahrung wird in Zukunft nur mehr über die "Flimmerkiste" möglich sein.
Es gibt viele Anwendungsfälle, wo Energie gezielter und damit sparsamer eingesetzt werden kann, wenn man von fossiler auf elektrische Energie wechselt. Insbesondere sind das Wärmepumpen, die z.B. Ölheizungen ersetzen können, und auf längere Sicht die Elektromobilität. Energieeinsparung jeweils 50-80%, aber den Rest braucht man in elektrischer Form.
Durch andere Verbesserungen kann man elektrische Energie sparen, aber das wird nicht reichen, um en Stromverbrauch auch nur stabil zu halten.
für hochwasserschutz wurde die enns tiefergelegt?
ist ja super - früher, als die flüsse noch nicht gerade reguliert waren und das wasser durch seine natürliche bewegungsform noch genug tragkraft hatte um das geschiebe im flussbett selbst "auszuputzen" und mitzuführen war das nicht nötig, aber wir kapieren halt nicht wie das ging, machen alles widernatürlich gerade und wundern uns dann, daß das flussbett steigt und uns ein hochwasser nach dem anderen beglückt.
hier hilft nur eines: gnadenloses deregulieren oder einbauten IM flussbett, die dem wasser wieder seine natürliche kraft zurückgeben - otmar gruber in der steiermark weiß wie das geht.
http://www.youtube.com/watch?v=IRDPVlUgg-w
natürlich gab es immer hochwasser, aber nicht so häufig, weil sich der fluss selbst regulieren konnte und das zusätzliche wasser abführen konnte - des weiteren war der uferbereich durch das natürliche, einspulende fließbild des gewässers keiner errosion ausgesetzt, im gegenteil, das geschiebe des flusses wurde teilweise sogar im uferbereich abgelagert und aus dem flussbett befördert - so, und dann kamen wir auf die glorreiche idee, daß flüsse ab jetzt gerade zu sein haben, nahmen dem wasser seine dynamik und seine selbstreinigungskraft, und heute wundern wir uns, daß wir es selbst mit meterdicken betonverbauten nicht unter kontrolle bekommen und es großteils zu einer giftigen, mit pathogenen keimen verseuchten brühe verkommen ist.
"des weiteren war der uferbereich durch das natürliche, einspulende fließbild des gewässers keiner errosion ausgesetzt"
Sag einmal, bist schon einmal auf die Idee gekommen, deine verblüffend unsinnigen Behauptungen anhand von Fakten zu prüfen?
Natürliche Erosion lässt sich an jedem unregulierten Fließgewässer beobachten. Schau dir z.B. einmal ein x-beliebiges V-Tal in den Alpen an und denk darüber nach, wie dieser tiefe Geländeeinschnitt entstanden sein könnte.
tja, der moderne, zeitgemäße flussbau sieht das zum glück inzwischen anders als du, und genauso wie schauberger:
http://www.youtube.com/watch?v=KfQbksewAVc
hat bloß wiedermal hundert jahre gedauert, bis sich die richtigen lehren durchgesetzt haben - traurig, aber immerhin besser als gar nix.
http://www.youtube.com/watch?v=3... re=related
bei ihnen kommt wohl der strom aus der steckdose und gut ist... wenn sie einen garten haben, stell ich daneben ein 120 meter hohes super-öko-windrad auf...und sonst sachließ ich mich dem atomkraftwerksprojekt an (mini, und sehr öko - natürlich...optimal ins stadtbild integrierbar)...
[fast-ironie off]
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