Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
vergrößern 800x53250 Millionen Euro flossen in Um- und Ausbau des MGC in Wien-Erdberg.
vergrößern 800x532Die Niveauunterschiede bei den Stockwerken der beiden Bestandsgebäude ließen die Planer "zwei Jahre lang tüfteln".
Eigentlich habe er sich ja bisher stets gegen diese neumodischen Zertifizierungen ausgesprochen, sagte Ariel Muzicant am Mittwoch Vormittag im Wiener Stadtteil St. Marx sinngemäß. Mittlerweile denke er aber anders darüber: "Eine Zertifizierung ist für einen internationalen Kunden fast schon ein Muss."
Wenig später wurde dem bekannten Wiener Makler und Immobilienentwickler in seiner Rolle als Geschäftsführer der "MGC Mode- und Textilgroßhandelscenter St. Marx GmbH" von Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou (Grüne) und ÖGNI-Präsident Philipp Kaufmann ein DGNB-Zertifikat in Gold überreicht - womit das MGC Wien laut der Österreichischen Gesellschaft für Nachhaltige Immobilienwirtschaft (ÖGNI) das erste nach einem Umbau solcherart ausgezeichnete Bestandsgebäude ist.
Neue Messehalle
"Das MGC ist der Beweis, dass die - aufwändigere - Bestandssanierung zur umfassenden Nachhaltigkeit führen kann. Insofern ist der Bestand mit seinen Qualitäten der bessere Neubau", freute sich Kaufmann.
50 Millionen Euro flossen in Um- und Anbau des noch aus den 1960er-Jahren stammenden Gebäudebestands - bei dem laut Muzicant "die Widmungen nicht passten". Auf den 50.000 Quadratmetern des gesamten Centers (die Sanierung kam damit auf runde 1.000 Euro je Quadratmeter) besteht heute im Wesentlichen aus Büro- und Handelsflächen (Groß- und Einzelhandel); im neuen Bauteil C wurde außerdem eine Messehalle geschaffen.
Vor der Modernisierung seien 50 Prozent der Flächen vermietet gewesen, nun immerhin schon wieder 43 Prozent, wie Muzicant berichtete. Während des Umbaus mussten die Mieter "im ganzen Haus hin und her verschoben werden". Die verbliebenen bzw. neuen Mieter haben dafür heute wesentlich geringere Betriebskosten als davor, so Muzicant. Nur die Quadratmeterpreise seien jedenfalls nicht gesunken, "denn die waren vorher schon niedrig", wie der Immo-Unternehmer verschmitzt sagte. Durchschnittlich werden hier zwölf Euro pro Quadratmeter bezahlt, die Spitzenmiete liegt bei 14,50 Euro.
Neue Straßen
Investiert wurde auch in die Infrastruktur. Neue Straßen und ein neues Leitsystem kosteten fünf Millionen Euro. Eine der neuen Straßen wurde am Mittwoch auch gleich von der Vizebürgermeisterin eröffnet: Ende Februar hatte die Stadt Wien nämlich beschlossen, eine Straßenfläche hier nach Anne Frank zu benennen.
Eine weitere Straße, die allerdings schon seit dem Vorjahr existiert, wurde am Mittwoch ebenfalls offiziell eröffnet: die Leopold-Böhm-Straße. Der legendäre Schöps-Gründer und Immobilien-Tycoon, der vor fünf Jahren verstarb, hatte Ende der 1970er-Jahre das Modegroßcenter begründet. Enger Vertrauensmann war schon damals Ariel Muzicant.
Neue Fassade
Dieser ließ das Gebäude nun völlig umkrempeln: Die Fassade wurde durch eine zeitgemäße Version inklusive Vollwärmeschutz und Sonnenschutz getauscht. Heizung und Kühlung des Gebäudes erfolgen nun über Fernwärme und das Grundwasser. Die Lifte wurden bis in die Garage verlängert, die Tiefgarage wurde außerdem erweitert, sodass nun 700 Stellplätze am Gelände ober- und unterirdisch zur Verfügung stehen.
Das Gebäude ist nun auch vollkommen barrierefrei, was nicht so einfach gewesen sei, erklärte Muzicant: Zwei Bestandsgebäude wurden verbunden, deren Ebenen grundverschieden waren - "ein zweijähriges Herumtüfteln". Der "Masterplan" stammt von den BEHF Architekten, für die Umsetzung war Architekt Thomas Feiger verantwortlich. (map, derstandard.at, 25.4.2012)
Die Teilnehmer des "Forum Building Science" waren sich einig: Wesentliches Thema, um Nachhaltigkeit zum Durchbruch zu verhelfen, ist die Kommunikation zwischen Mieter und Vermieter
Christina Ipser vom Zentrum für Facility-Management und Sicherheit an der Donau-Uni Krems über die Optimierung der lebenszyklischen Verbräuche von Ressourcen
Hans-Peter Weiss, Geschäftsführer der BIG-Tochter ARE, zieht eine Zwischenbilanz über die Auslagerung eines Teils des BIG-Portfolios
Beim Shoppingcenter-Symposium diskutierten internationale Experten über den Statuts quo und die Zukunft des stationären Handels in Europa
Die "Bahnstadt" in Heidelberg soll zur Gänze in Passivhausqualität errichtet werden. Bei den Gewerbeobjekten drückt man aber das eine oder andere Auge zu
Incentives, Musterbüros, virtuelle Touren: Der Büroleerstand in Wien bewegt Verwalter und Eigentümer zu neuen Marketing-Strategien
Der Standard lud drei Experten zu einem Gespräch über die Leerstandsrate bei Büroimmobilien
Harald Schippl, Initiator von "Aktive Immobilienwirtschaft", arbeitete an der ersten Wiener Immobilienmesse mit
Clemens Rumpler, Asset Manager in Wien, erklärt, wie er für seinen Fonds Objekte findet und wie schwierig manchmal die Entscheidungsfindung ist
Soravia-Boss Erwin Soravia über das Projekt "Triiiple", und warum es seiner Meinung nach lebhafter als "TownTown" werden wird
Messepark Dornbirn schneidet im "Performance Report" schon zum zweiten Mal am besten ab, ältere Zentren werden generell besser bewertet
Alexander Redlein, Professor für FM an der TU Wien, erklärt, wie man mit Forschung Grundlagen für besseres Facility-Management schaffen kann
Letztes Wochenende ging die 1. Wiener Immobilienmesse über die Bühne. Fazit: Im Gegensatz zu anderen Sparten reißt die starke Nachfrage nicht ab
14 Fachmarkt- und Einkaufszentren mit zusammen 70.341 m² vermietbarer Fläche - Verträge bereits unterzeichnet
Der deutsche Cultural Capital Producer Jan Teunen erklärt, warum das Büro der Zukunft "ein Wohnzimmer zum Arbeiten" sein muss
Ende November wird die erste Etappe des SCS-Umbaus abgeschlossen
In Österreich wurden 2012 rund 1,6 Milliarden Euro in Gewerbeimmos investiert - Europaweiter Trend zu Retailobjekten - CBRE sieht "stark verbesserte Liquidität" auf wichtigsten Märkten
Shoppingcenter-Management über Handelsfläche von 246.000 m² - 700.000 Besucher im G3 in Gerasdorf in den ersten vier Wochen
Nutzerbefragung an sechs Standorten: Verbesserungsbedarf herrscht auch bei Rauchen und Parken sowie der Akustik
Warimpex-Vorstandschef Jurkowitsch erzählte am Real Estate Cirle 2012 vor allem von seinen Osteuropa-Plänen
Laut RegioPlan wurden 2012 "nur" 200 neue Einkaufszentren eröffnet – 7.000 Center existieren bereits, Österreich liegt bei der Dichte unter 22 Ländern auf Rang drei
Auf dem 8. RegioPlan-Expertenforum stand das "Warten auf das Go" und die Expansionspolitik der großen Player in wenig rosigen Zeiten im Vordergrund
Neben dem Wiener Hauptbahnhof entstehen bis 2018 fast 600.000 Quadratmeter Geschoßfläche. Die Qualität der einzelnen Projekte ist unterschiedlich
Simone Hain forscht über Leerstand, Schrumpfung und Lösungsmöglichkeiten
Immo-Rechtsexperte Christian Marth erklärt, warum ein Rechtsstreit hie und da unvermeidbar ist
Vollwärmeschutz kann bezeichnet werden als:
-billigste Fassade
-einfachste Fassade
-wenn Styropor, dann Erdölfassade oder Plastiksackerlfassade
-bekannteste Fassade, da es jedem angedreht wird
-etc.
...aber sicher nicht als zeitgemäß!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.