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Fort Meade - In der Affäre um die Veröffentlichung von US-Geheimdokumenten im Internet hat das Militärgericht eine Einstellung des Verfahrens gegen den mutmaßlichen Wikileaks-Informanten Bradley Manning abgelehnt. Militärrichterin Denise Lind wies bei einer Anhörung am Mittwoch auf dem Stützpunkt Fort Meade im US-Staat Maryland einen Antrag von Mannings Anwälten zurück, alle Anklagepunkte gegen den Soldaten fallenzulassen.
Manning wird vorgeworfen, geheime US-Militärdokumente zu den Kriegen im Irak und in Afghanistan sowie rund 260.000 vertrauliche Depeschen der US-Diplomatie an die Enthüllungswebseite Wikileaks gegeben zu haben. Die Veröffentlichung der skandalträchtigen Unterlagen sorgte weltweit für Wirbel. Manning soll die geheimen Daten während seiner Stationierung im Irak von Militärrechnern heruntergeladen haben.
Lebenslange Haft droht
Der 24-jährige Soldat war Ende Februar in 22 Punkten formell angeklagt worden, bei einer Verurteilung droht ihm lebenslange Haft. Am schwersten wiegt der Vorwurf der Unterstützung des Feindes. Derzeit läuft in Fort Meade das Vorverfahren, ein Datum für den Prozess steht noch nicht fest. Bislang hat Manning nicht mitgeteilt, ob er sich schuldig oder unschuldig erklären werde.
Mannings Anwälte hatten ihren Antrag auf Einstellung unter anderem damit begründet, dass die Anklage ihre Pflicht vernachlässigt habe, wichtige Informationen in dem Fall mit der Gegenseite zu teilen. Militärrichterin Lind erklärte allerdings am Mittwoch, "keine Beweise" für ein Fehlverhalten der Staatsanwaltschaft gefunden zu haben. Die auf drei Tage angesetzten Anhörungen hatten am Dienstag begonnen. (APA, 25.4.2012)
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"Unterstützung des Feindes"
Das geht gar nicht. Amerika hat seit dem 2. Weltkrieg keinen Krieg mehr erklärt, also haben die keine "Feinde". Den nicht vorhandenen Feind kann man ja kaum unterstützen.
Wo wir grad dabei sind, wann fangen die Sanktionen gegen die USA an, wegen verletzen des Genfer Abkommens? ;)
Manning ist einer der wenigen Helden die nicht zu feige sind vor dem Konzernfaschismus kneifen.
Das die Kriminellen die die USA kontrollieren Manning schikanieren ist klar - er stört das verlogene Bild von der "sauberen" US Kriegsführung.
Schade das Europa so ein Sklave ist, sonst würde man mit Kriegsverbrechern nicht zusammenarbeiten (tut die NATO Terrororganisation ja ohne Probleme).
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