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Paris/Wien - Frankreich dringt angesichts der anhaltenden Gewalt in Syrien auf eine rasche Entsendung von mindestens 300 UN-Beobachtern. Andernfalls werde man im UN-Sicherheitsrat eine Resolution nach Kapitel VII fordern, die auch den Weg für einen Militäreinsatz frei machen könnte, sagte der französische Außenminister Alain Juppe am Mittwoch. In ganz Syrien sollen am Mittwoch 27 Menschen getötet worden sein.
Juppe reagierte damit auf Berichte, wonach die syrische Armee weiter gegen die vor knapp zwei Wochen in Kraft getretene Waffenruhe verstößt. Aus vielen Orten wurden erneut Kämpfe gemeldet. Der internationale Sondergesandte Kofi Annan verwies auf Satellitenaufnahmen, die nahelegten, dass Syriens Präsident Bashar al-Assad entgegen seiner Zusagen schweres militärisches Gerät aus den Städten nicht völlig abgezogen hat.
"Tag der Wahrheit"
Juppe sagte, der 5. Mai sei der "Tag der Wahrheit". Dann soll Annan dem Sicherheitsrat Bericht erstatten. Und bis dahin sollten mindestens 300 Beobachter im Land sein, sagte Juppe. "Wenn das nicht funktioniert, dürfen wir dem Regime nicht erlauben, sich uns zu widersetzen." Eine Kapitel-VII-Resolution müsse dann her, "um einen neuen Schritt zur Beendigung dieser Tragödie" zu unternehmen. Bisher sind gerade einmal 15 unbewaffnete Beobachter in Syrien.
Leiter der unbewaffneten UN-Beobachtermission in Syrien soll nach Diplomatenangaben der norwegische General Robert Hood werden. Er solle aller Voraussicht nach am Freitag nominiert werden, sagten UN-Diplomaten in New York am Mittwoch. Möglicherweise könne er dann bereits am Wochenende nach Syrien reisen.
Auf die Frage, ob Russland eine solche Resolution mittragen würde, sagte Juppe, er hoffe, "dass sie erkennen, dass das Regime den Prozess blockiert". Die syrische Führung schlage die Opposition nieder, und diese verteidige sich, so gut sie könne. Russland hat Bedenken, dass es zu einem Militäreinsatz wie in Libyen kommen könnte, als die NATO mit Luftangriffen entscheidend zum Sturz des langjährigen Machthabers Muammar Gaddafi beitrug. Die Regierung in Moskau befürchtet, dass durch ein ähnliches Eingreifen die mächtigen Assad-Verbündeten Iran und Hisbollah in den Konflikt mithineingezogen werden könnten und so die gesamte Region destabilisiert wird.
Annan hat einen Sechs-Punkte-Friedensplan erarbeitet. Ein zentraler Aspekt ist neben dem Abzug der Truppen die Waffenruhe. Diese erweist sich jedoch weiter als brüchig. Sicherheitskräfte beschossen nach Angaben der Opposition die Protesthochburg Hama am Mittwoch auch mit Raketen. In ganz Syrien sollen am Mittwoch 27 Menschen getötet worden sein. Die Zahl ergibt sich aus Angaben der Opposition und der Staatsmedien. Objektiv überprüfen lassen sich die Angaben nicht. Auch Vororte von Damaskus sollen nach Abschluss eines Besuches der UN-Beobachter beschossen worden sein."Mindestens 15 Menschen wurden getötet und 70 verwundet, als eine Rakete in ein Wohngebiet in Hama einschlug", erklärte der Koordinierungsausschuss, der Gewalt in Syrien dokumentiert.
Annan ging mit der syrischen Führung hart ins Gericht. Der ehemalige UN-Generalsekretär sagte dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen am Dienstag, die Führung in Damaskus habe entgegen ihren Beteuerungen nicht die schweren Waffen aus den Städten abgezogen. Zudem setzten offenbar syrische Sicherheitskräfte jene Menschen, die Kontakt zu UN-Beobachtern gehabt hätten, massiv unter Druck. Es lägen alarmierende Berichte vor, wonach Bürger in Hama getötet worden seien, kurz nachdem die Beobachter die Stadt verlassen hätten. "Sollte dies bestätigt werden, wäre das völlig inakzeptabel und verwerflich", sagte Annan demnach. Insgesamt wurden in dem seit mehr als einem Jahr anhaltenden Konflikt nach Angaben der UN mehr als 9000 Menschen getötet.
In Wien hat am Mittwoch Außenminister Michael Spindelegger die syrisch-orthodoxen Erzbischöfe Mor Eustathius Matta Roham sowie Mor Silvanus Petros Issa Al-Nemeh empfangen. Der Außenminister betonte laut einer Aussendung die Notwendigkeit, dass der vom UNO-Sicherheitsrat geforderte Waffenstillstand von allen Seiten eingehalten werde und die syrische Regierung ihre schweren Waffen aus den Bevölkerungsgebieten zurückziehe. Nur dann könne ein politischer Dialog beginnen, dessen Ziel der Aufbau eines freien und demokratischen Rechtsstaates sein müsse. "Mit der UNO-Beobachtermission besteht erstmals der Funke einer Hoffnung, dass bald ein wirklicher Waffenstillstand eintritt und die Gewalt gegen die Zivilbevölkerung ein Ende findet."
(APA, 25.4.2012)
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ich find das irgendwie witzig wie die meisten früher als die syr revolution mit friedl demonstrationen begonnen hat und assad auf sie schießen ließ auf offener straße da haben alle gesagt wie mutig und tapfer die syrer doch sind .. assad hat einsperren und foltern lassen , tausende opfern seiner soldaten, er hat sein eigenges volk bekriegt und ganz normale wohngebiete von normalen bürgern zur kampfzone erklärt nur weil dort DEMONSTIERT WURDE .. die welt hat nichts getan ..da haben sich ein paar syrer gedacht gut wir bewaffnen und uns lassen uns nicht mehr abschlachten .. und seit dem ist die sympathie der meisten poster hier weg ? frage: was wollt ihr eigentlich von ihnen??? an alle "pro assad" und pro "das sind unruhestifter" poster.
schon während der französischen revolution wurden die menschenrechte deklariert. menschenrechte, die assad mit den füßen tritt. aber assad, russland und china haben die rechnung ohne den wirt gemacht - denn die westliche ertegemeinschaft ist bereit blutsteuer für syrien zu zahlen, damit dort menschen wieder in frieden leben können.
endlich auch mit englischen untertiteln:
http://www.youtube.com/watch?v=d... e=youtu.be
ein service von AHSU, der unabhängigen informationsdrehscheibe für freiheit und gerechtigkeit in syrien
während der unruhen im iran 2009 hiess es es wären die libanese und palestinenser (also araber), die iraner auf der strasse verprügelten oder töteten und hier sollen es iraner sein die araber töten. dieses spiel wird seit 100jahren gespielt um feindschaft zwischen araber und iraner zu schüren.
http://derstandard.at/plink/133... id25808947
http://derstandard.at/plink/133... id25829879
sie sind ein reviosionist, also ein spinner.
dass sie mit der gegenwart genauso umgehen, ist keine ueberraschung.
natürlich bin ich ein revisionist - das ist wohl jeder, der sich mit geschichte beschäftigt und es wagt althergebrachte dogmen zu hinterfragen - nur in dieser ständigen hinterfragung liegt die chance wenigstens ein fünkchen wahrheit zu finden, daher empfinde ich es geradezu als witz das wort "revisionist" als beleidigung verwenden zu wollen - heißt es doch nichts anderes als "rückschau" oder "überprüfung"
tja, mir wurscht - ich lasse mir von niemanden diktieren was ich zu denken habe, wie ich mir die vorgänge in der geschichte erkläre und ob das schicklich ist, dem zeitgeist entspricht oder irgendeiner agenda zuwiderläuft geht mir ehrlichgesagt am gesäß vorbei - trotzdem danke für die mitarbeit, bist ein fleissiger protagonist des "teile und herrsche" spiels, ohne auch nur ansatzweise zu kapieren wie es funktioniert oder wozu es dient und daß es die URSACHE für viele unserer probleme ist.
wer heut noch in den vorgegebenen und medial promoteten links/rechts kathegorien denkt, denkt halt nicht sonder wird gedacht.
Hallo higgs - wozu?,
deine Einstellung zu verschiedenen Themen is mir wurscht, doch da du versuchst zu denken, möchte ich Dir ein Buch ans Herz legen.
Es heißt: Nach - Denken von Otto Kustka.
Findest du im Internet. Ist nicht zu lesen wie ein Roman, denke aber, daß es ein wertvoller Beitrag zu unserem "Denken" ist. Solltest du es nicht finden, so schick mir ein kurzes Posting.
LG
Pepi Berger
Damaskus
russland? ist das irgendwie ausserhalb unseres planeten oder ein teil davon?
falls es wider erwarten ein teil unseres planeten ist, ist es auch ein teil des globalen monopoly und des "teile und herrsche" konzepts nach dem das spiel gespielt wird, und spielt nur seine rolle - mal als feindbild, mal als feindbildbekämpfer, je nachdem in welche richtung der zum herrschen notwendigen teilung du halt tendierst - wobei wir alle, die wir uns immer so vorzüglich teilen und gegeneinanderhatzen lassen eigentlich immer schon im gleichen boot gesessen sind - in jenem in dem die spielfiguren aufbewart werden, und wenn wir nicht schön langsam anfangen zu kapieren, wie das spiel gespielt wird, wird es noch ewig weitergespielt - zu unserem leidwesen.
AHSU-History; Zitat aus dem heute veröffentlichten Artikel in der Washington Post:
"a 1999 report signed by Mr. Annan himself concluded that the Bosnia mission was “at best, a half measure” and a poor substitute for “more decisive and forceful action to prevent the unfolding horror.” Said that Annan report: “We tried to keep the peace and apply the rules of peacekeeping when there was no peace to keep.”
http://www.washingtonpost.com/opinions/... story.html
So eine Nummer wie gegen Serbien wird die Nato nicht ohne weiteres durchziehen, Putin ist nicht Jelzin, dass Putin auch vor einer militärischen Konfrontation nicht zurück schreckt, zeigte der 5-Tage-Krieg gegen Nato-Schützling Georgien.
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