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Am 24. April startete der Cloud-Speicher Google Drive und wirbelt damit die Konkurrenz auf.
Seit Dienstagabend MEZ ist Googles lang herbeigesehnter Cloud-Speicherservice Google Drive verfügbar. Umgeben von zahlreichen Konkurrenzprodukten ist der Internetkonzern überzeugt, mit seinem Service herauszustechen. In einem Interview mit AllThingsDigital sprach Sundar Pichai, Senior Vice President von Google Chrome über die Besonderheiten von Google Drive.
"Dateien sind so 1990"
Dass Pichai kein Fan von Dateien ist, ist bekannt. Als Google sich nach einem Jahr Vorbereitung für den Start des Projekts GDrive, eines cloudbasierten Speicherdienstes rüstete, war er es, der den Start verhinderte. "Ich denke, wir brauchen GDrive nicht mehr", sagte er damals zu Bradley Horowitz, "Dateien sind so 1990, wir brauchen sie nicht mehr".
Bei Dropbox drehe sich seiner Meinung nach alles um Datenmanagement, das Nutzern selbst überlassen wird, kritisiert der Chrome-Chef. Etwas anderes sei es, "Datenmaterial in einem Kontext verfügbar zu haben" - wie es bei Google Drive der Fall sei. Ein gutes Produkt zeichne sich durch einen "natürlichen Flow" aus, der einen Zugriff auf das Datenmaterial nach unterschiedlichen Lebensbereichen in einem Zusammenhang zueinander ermöglichen sollte.
Kostenpflichtig
Die kostenpflichtige Nutzung von Google Diensten ist etwas gewöhnungsbedürftig, in einigen Medienberichten sogar als "aggressiv" bezeichnet. Allerdings ist es keine Neuheit, für Online-Speicher zu bezahlen. Das Geschäftsmodell nutzen Kunden seit Jahren für die Ablage und das Backup von privaten und geschäftlichen Dokumenten. Für 30 US-Dollar pro Jahr erhalten User 25 GB Speicherplatz für Google Drive und Picasa sowie 25 GB bei Gmail. Amazon und Microsoft hingegen geben für denselben Preis lediglich 20 GB Online-Speicher her. Bei Microsoft sind zusätzliche 100 GB schon für 50 Dollar pro Jahr zu haben.
Apple und Dropbox sind teurer
Teurere Anbieter sind Dropbox, Apple und Box.net. Letzterer siedelt seine Preise weit höher an als Google Drive, was sich durch den Fokus auf Business User. Mehrmals betonte Box, dass man Microsoft SharePoint bei KMUs ersetzen möchte.
Limit und gemeinsames Bearbeiten
Ein weiterer Unterschied ist das Limit pro hochgeladene Datei, das bei Google Drive mit 10 GB für Dateien und Folder wesentlich höher liegt als die 2 GB der meisten Cloud-Anbieter. Nur die Desktop Anwendungen für Mac, Windows und Linux von Dropbox stechen Google Drive hier aus. Eine Funktion, die ebenfalls nicht bei allen Cloud-Diensten verfügbar ist, ist das gemeinsame Bearbeiten von Dokumenten. Bei Google Drive ist dies via Google Docs möglich.
Amazon Cloud Drive
Der Online-Händler bietet 5 GB kostenlosen Speicher unter Amazon Cloud Drive an, jedes zusätzliche GB kostet 1 Dollar pro Jahr. Der Cloud Player für Android wurde bereits veröffentlicht, die offizielle iOS App steht noch aus.
iCloud
Auch Apple verschenkt die ersten 5 GB auf iCloud, weitere 20 GB sind für eine jährliche Abgabe von 40 Dollar und 50 GB für 100 Dollar zu haben. Die mobile Nutzung ist über iOS 5 möglich. Die iCloud ist auch für unter Mac OS X 10.7 sowie Windows 7 nutzbar. Gemeinsames Bearbeiten von Dokumenten ist nicht möglich.
Box
5 GB Speicherplatz stehen allen Box-Nutzern frei zur Verfügung, persönliche Konten sind auf bis zu 50 GB limitiert, bis zu 1 TB gibt es für Geschäftskonten und einen unlimitierten Speicherplatz für Unternehmen. Box mobil gibt es für iOS, Android und Blackberry sowie am Desktop für Mac und Windows. Der Preis für private Accounts liegt bei 9,99 Dollar monatlich für 25 GB, Unternehmen (ab mindestens drei Nutzern) zahlen 15 Dollar monatlich. Ein gemeinsames Bearbeiten ist hier möglich.
Dropbox
Mit 2 GB kostenfreien Speicher gibt es für Dropbox Punkteabzug. Für weitere 50 GB sind im Jahr 100 Dollar zu berappen und für 100 GB rund 200 Dollar. Dropbox ist für iOS, Android und Blackberry verfügbar, genauso wie Windows, Mac und Linux.
SkyDrive
SkyDrive bietet 7 GB kostenlosen Speicherplatz, möglich sind bis zu 100 GB. Wer den Dienst bereits nutzte, dem wurde der Account auf 25 GB erhöht. Auf der Website heißt es: "Für eine begrenzte Zeit können treue Skydrive-Benutzer kostenlos ein Upgrade von 7 GB auf 25 GB Speicher durchführen." Offizielle Apps gibt es für Windows Phone 7 und iOS. Verfügbar auch für Windows und Mac. Zusätzlicher Online-Speicher ist für 50 Cent (Dollar) pro GB pro Jahr zu haben, 100 GB kosten 50 Dollar im Jahr. Gemeinsames Bearbeiten ist mit Office Live Web Apps möglich. Eine Datei darf nicht größer als 2 GB sein.
Google Drive
Der neueste Ankömmling im Cloud-Speicher gibt 5 GB kostenlos her, erweiterbar bis zu 16 TB. Die Android-App ist schon im Play Market erhältlich, die iOS-App soll bald folgen. Google Drive ist auch via PC und Mac möglich. Im Jahr werden für 25 GB rund 30 Dollar fällig, 100 GB kosten 60 Dollar. Via Google Docs können mehrere Nutzer an einem Dokument gleichzeitig werkeln. Eine Datei darf nur maximal 10 GB groß sein. (ez, derStandard.at, 25.4.2012)
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Sind alle so sicher, dass nicht auch die persönlichen Daten dann auf die eine oder andere Art zu Auswertungen herangezogen werden?
Wie sicher sind diese Speicherbereiche vor unerwünschtem Zugriff?
Fallen auch meine Daten, die vermutlich auf Cloud-Servern in den USA gespeichert werden, dann unter USA-Recht und dürfen von dortigen Behörden etc. eingesehen, vielleicht sogar verwertet, werden? Wie allgemein bekannt ist, sind in den USA die Datenschutzbestimmungen für Endverbraucher lange nicht so gut wie (noch) in Europa.
natürlich werden die daten ausgewertet, sonst könntest du zum beispiel bei einer suche nicht nach text in PDFs suchen. und ja, wahrscheinlich beeinflusst es die werbung die du siehst.
aber wann genau haben die leute vergessen, dass google sich durch werbung finanziert und werbung wirksamer ist, je personalisierter sie ist?
und seit wann genau wird man gezwungen googledienste zu verwenden, wenn man mit der firmenpolitik nicht einverstanden ist?
und zu guter letzt: seit wann sind 100% aller dateien steeng vertrauliche, persönliche, unglaublich schützenswerte geheimdokumente? vielleicht sollte man die passwort.txt auch einfach _keinem_ der ganzen cloudstorageanbieter geben, sondern verschlüsselt auf einem usb stick mit sich herumtragen.
http://www.gamestar.de/hardware/... drive.html
die spinnen die google, die spinnen!
http://derstandard.at/133479620... ogle-Drive
"Die Webseite Androidnext hat die Nutzungsbedingungen von Dropbox und Skydrive mit jenen von Google verglichen und kommt zu dem Schluss, dass jene des Internetriesen sogar noch transparenter sind, als jene der anderen Cloud-Anbieter."
Ein eigentlich nicht mehr genutzter Laptop dient als Server (Leistung reicht dafür vollkommen und in punkto Stromverbrauch ein Vorteil). Dort habe ich zwei externe Platten angehängt (zusammen 3 TB), die im Netzwerk freigegeben sind. Das ist jetzt gleichzeitig mein neuer Web-/Entwicklungsserver (zentral, komme ich von allen meinen "Clients" drauf). Und auch "Multimedia-Server" - direkter Anschluss an Anlage + Beamer, ebenfalls von allen Clients steuerbar.
Dank VPN steht mir der gesamte Inhalt auch auf Handy und Tablet (beides Android) auch unterwegs zur Verfügung.
Stromverbrauch: 18-30W. Damit kostet mich die "Cloud" mit 3TB rund € 3/Monat ; ) - ist mir 1000x lieber als meine Files in fremde Hände zu geben! Zudem billig und flexibel.
Aber egal... Sie können es "murks" nennen, für meine Zwecke reicht es völlig. ; ) Zudem besteht es rein aus Komponenten die ich ohnehin daheim liegen hatte. Weiß nicht was wesentlich besser wäre, hätte ich jetzt paar hundert € investiert - ist rein für meinen persönlich Bedarf gedacht. Bei den externen Platten handelt es sich um ein Storage das über SATA angebunden ist (der Laptop hat einen eSATA-Anschluss).
Außerdem... wo ist den der "Bastler"-Geist der guten, alten Generation ; ) eine Menge € für ein speziell dafür gefertigtes System versenken geht natürlich auch... so habe ich aber ausrangierter Hardware noch einen sinnvollen Zweck gegeben. Und das reicht auf jeden Fall für die nächsten Jahre. Wollen wir also mal nicht so streng sein...
google indiziert alle hochgeladenen files … sprich es werden alle privaten texte gelesen/durchsucht um passende werbung zu schalten und auch eine gesichts- und landschaftserkennung über alle bilder laufen gelassen um ort und person festzustellen.
wer das bei privaten oder firmendaten zulässt…
google ist ja so gemeinnützig und schenkt euch alle ein betriebssystem und einen spionagespeicher online!
ach du scheisse!
laut terms of use hat google das _weltweite und uneingeschränkte_ nutzungsrecht an allen dateien die hochgeladen wurden! ich kann kreative nur warnen davor google drive zu nutzen, man verschenkt im moment des hochladens praktisch seine nutzungsrechte! vollkommen absurd und durch nichts zu rechtfertigen!
dropbox stellt hingegen klar dass was dem user gehört auch nicht von dropbox beansprucht wird. ist wohl kein zufall dass dropbox in der content produktion so beliebt ist.
und wenn die amerikanische regierung und das heimatschutzministerium lust dazu haben, dann fordern sie auch deine persönlichen daten samt allen informationen an … 1984 war ein schaas dagegen
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