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Mit einem "Auf-Wiedersehen"-Mail dürfte die in London ansässige Investmentfirma Aviva Investment ihre weltweit 1.300 Mitarbeiter zumindest kurz geschockt haben. Das Schreiben an alle Beschäftigten war nach britischen Medienberichten vom Dienstag so formuliert, dass sich die Adressaten als gekündigt fühlen konnten. "Ich möchte die Gelegenheit nutzen, Ihnen zu danken und Ihnen alles Gute für die Zukunft zu wünschen", zitierte die "Daily Mail" aus dem Text.
Versehen
Eine Sprecherin von Aviva Investment bestätigte das versehentliche Versenden. Das Mail hätte ursprünglich nur an einen Mitarbeiter gehen sollen, der das Unternehmen verlässt. Es habe sich aber nicht um ein Entlassungsschreiben gehandelt. Es seien darin lediglich Vertragsangelegenheiten zur Sprache gekommen. Über den genauen Text wollte die Sprecherin keine Auskünfte geben. Es handle sich um "persönliche Dinge". Der Fehler wurde schnell bemerkt. 25 Minuten nach Aussendung der E-Mail wurde sie zurückgerufen. (APA, 25. 04. 2012)
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und Simple ist es auch.
Ein unverschlüsseltes E-Mail ist wie eine Postkarte:
- Keine garantierte Zustellung (besonders bei der Österreichischen Post)
- Keine Kontrolle über die Dauer der Zustellung
- Keine garantierte Rücksendung im Falle einer Nicht-Zustellung
- Jeder kann es lesen.
- Einmal verschickt und es ist weg, ein automatisiertes Rückrufprozedere ist nicht implementiert.
- Im falle einer erfolgreichen Retournierung nach unzustellbarkeit sind die fehlermeldungen manchmal recht kryptisch. (das liegt in der durchschnittlich miserablen konfiguration der briefträger)
ich hab gehoert, dass wenn sich jemand bedroht fuehlt und das risiko nicht eingehen will er oft als terrorist bezeichnet wird, aber die bedrohung zu kommunizieren ist dann nicht ok, ueber sich zu reden hat naemlich ein copyright fuer die psychologen. ich mag das nicht. es geht darum risken zu den terroristen auszulagern in dem vorgespielt wird es gaebe keine agression hier, damit der staat nicht fuer die opfer der technologien und bemuehungen in der ferne haften muss, was natuerlich der fall ist.
Dort hatte der damals neue Vertriebsleiter eine E-Mail mit einer Liste von Mitarbeitern, dessen Gehältern, und speziellen Infos wie "bleibt, kündigen, etc) an die gesamte Firma gesendet. Einige Minuten später machte sich einer der Chef der internen IT an Postfächern, an Desktop Geräten, usw, zu schaffen, um dieses Excel Sheet zu löschen. Verbreitet hatte es sich dennoch überall. Drohungen hinsichtlich Kündigungen wenn man die Liste verbreitet, wurden letztlich aus rechtlichen Gründen wieder verworfen.
Passiert beim angeblich größten Computerfachmarkt Österreichs.
Gestern Früh hat unser Lehrling seinen Kaffee auf den neuen Teppichboden getropft. Keine Frage - die Nerven "lagen blank", bis eine beherzte Putzfrau die Ferkelei geistesgegenwärtig und rückstandsfrei mit einem Fetzen beseitigte.
Dann grosse Aufregung: Kein Papier im Kopierer! Da hatte unser Hausarbeiter die rettende Idee: Papier nachfüllen. Und wirklich - danach war alles wieder gut.
Zu Mittag ist der Buchhalterin ihr Gulasch beim Aufwärmen angebrannt. Sie war sehr verärgert, da sie nun glaubte, nichts zu essen zu haben. Doch der IT-Leiter, ein heimlicher Verehrer von ihr, teilte ritterlich seine Leberkassemmel mit ihr und konnte so das Schlimmste verhindern.
Und 10 Minuten vor Dienstschluss hat die Sekretärin noch die Blumen gegossen.
“ Der Fehler wurde schnell bemerkt. 25 Minuten nach Aussendung der E-Mail wurde sie zurückgerufen.“
Wurde sie, so so...
Da erinnert mich an die Geschichte (war das auf dailywtf.com?) wo eine Dame auf die “Rückgabe“ eines versehentlich als Mailattachment verschickten Dokuments bestand. Alle versuche ihr zu erklären, dass dies bei einem nichtphysischen, elektronisch gespeicherten File völlig sinnlos ist, waren fruchtlos.
Sie gab erst Ruhe, als der Empfänger das Dokument “retournierte“ ...
Was Ihnen hier so abwegig erscheint, ist mir, in ähnlicher Form, bereits mehrfach von meinem Chef angetragen worden: "Bitte kopieren Sie das, um es anschliessend scannen zu können" - "Wozu muss ich es kopieren, wenn es ohnehin gescannt wird? Ich könnte es doch dann einfach ausdrucken - wäre dann sogar in Farbe!" - "Ist aber zweiseitig" - "Ja, der Scanner kann auch zweiseitig scannen." - "Nein, bitte kopieren Sie das, damit Sie alles nur mehr einseitig haben, dann scannen Sie...."
Mein Chef hat echt Glück, dass solche Anweisungen bei mir in ein Ohr hinein, und völlig ungefiltert aus dem anderen wieder herauskommen, und ich die Arbeit dann so erledige, wie es SINN macht.
Wahrscheinlich nicht die gesuchte Story, aber dennoch ein Klassiker:
http://www.27bslash6.com/overdue.html
Es gibt allerdings auch Mailprogramme, mit welchen ich die intern versandten Mails wieder zurückrufen kann - und jeder, der das Mail noch nicht anderweitig gesichert hat, ist es auch schon wieder los. Und wenn ich zwischenzeitlich nicht in meinem Account war, dann habe ich die Aktion gar nicht mitbekommen. Somit stimmt die Formulierung in diesem Artikel schon.
Ihre Anekdote finde ich sehr amüsant, erinnert mich an Folgende: einer ehemaligen Mitarbeiterin wurde aus der Grafikabteilung mal kommuniziert, dass PDFs für heute aus sind. Sie hat dann brav bis zum nächsten Tag gewartet...
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