Frist für Chiphersteller Elpida um eine Woche verlängert

"Nikkei": Informationsaustausch mit Interessenten dauer länger als geplant

Die Angebotsfrist für den bankrotten Chiphersteller Elpida ist einer japanischen Zeitung zufolge um eine Woche verlängert worden. Der Informationsaustausch mit den Interessenten dauere länger als geplant, berichtete "Nikkei" am Mittwoch. Die Frist für die zweite Bieterrunde lief ursprünglich bis zum 27. April. Am Vortag hatte die Nachrichtenagentur Reuters aus Kreisen erfahren, dass sich neben Hynix noch der US-Konzern Micron sowie der Finanzinvestor TPG und Hony Capital im Rennen befinden. Toshiba sei dagegen ausgestiegen.

Elpida hatte Ende Februar Gläubigerschutz beantragt. Der Spezialist für PC-Arbeitsspeicher hat den Trend zu mobilen Geräten wie Tablet-Computern und Smartphones verpasst und leidet unter den Überkapazitäten bei klassischen DRAM-Speichern. Marktforschern zufolge verfügt Elpida über einen Marktanteil bei DRAM-Chips von zwölf Prozent und ist damit weltweit der drittgrößte Hersteller hinter Samsung Electronics und Hynix. (APA, 25.4.2012)

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