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Islamabad - Nur knapp eine Woche nach Indien hat auch Pakistan eine atomwaffenfähige Rakete getestet. Die Mittelstreckenrakete vom Typ Hatf IV Shaheen-1A wurde nach Armeeangaben am Mittwoch erfolgreich abgefeuert. Zur Reichweite der Rakete machte die pakistanische Armee zunächst keine Angaben, Militärexperten zufolge könnte das Geschoß mit einer Reichweite von 2.500 bis 3.000 Kilometern aber unter anderem Ziele in Indien treffen.
Die Rakete landete nach pakistanischen Armeeangaben im Meer. Der Leiter der Strategischen Planungsabteilung der Armee, General Khalid Ahmed Kidwai, gratulierte den Wissenschaftlern und Ingenieuren zu dem erfolgreichen Test. Die Rakete habe ihr Ziel präzise getroffen, erklärte er. Die verbesserte Version der Rakete vom Typ Shaheen-1A werde Pakistans Abschreckungsmöglichkeiten weiter stärken. Zum pakistanischen Raketenarsenal zählen Kurz-, Mittel-, und Langstreckenraketen.
Größere Reichweite
Erst am Donnerstag hatte Pakistans Erzrivale Indien eine atomwaffenfähige Langstreckenrakete getestet. Angesichts des Vorsprungs Chinas bei der Entwicklung von Raketensystemen war der erfolgreiche Test für die Atommacht ein wichtiger Fortschritt. Die indische Rakete kann ebenfalls Atomsprengköpfe tragen, hat aber eine weit größere Reichweite: Die Agni V mit einer Reichweite von 5.000 Kilometern könnte theoretisch bis in den Osten Europas fliegen. Die Behörden in Neu Delhi sprachen jedoch von einem "länderunspezifischen" Abschreckungsmittel.
Indien und Pakistan führten seit der Unabhängigkeit von Großbritannien im Jahr 1947 drei Kriege gegeneinander. Seit der atomaren Bewaffnung beider Länder Ende der 90er Jahre gibt es auf beiden Seiten immer wieder Raketentests. 2002 standen die beiden Rivalen wegen Gebietsansprüchen auf die umstrittene Kaschmir-Region kurz vor einem Atomkrieg. Nach einer mehrjährigen Pause nahmen Indien und Pakistan im vergangenen Jahr wieder Friedensgespräche auf. (APA/Reuters, 25.4.2012)
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da werden in Zukunft noch einige Schwellenländer kommen, und das Recht auf "friedlicher" Nutzung der Nukleartechnologie beanspruchen, mit dem Hintergedanken sich das Türchen zur Waffe offen zu lassen.
Mit der weiteren Verbreitung der Nuklearenergie steigen in jedem Falle die Risiken überproportional.
Antrieb. Etwas mehr Sprachgefühl wäre wünschenswert. Und zur Sache halte ich pakistanische Nuklearwaffen und Trägersysteme für bedrohlicher als die angeblichen iranischen Nuklearwaffenabitionen. Die pakistanische Regierung hängt am seidenen Faden und echte Extremisten sind bereit die Macht zu übernehmen. Da erscheint mir der der iranische Wächterrat noch berechenbarer. Der hat zwar andere gesellschaftspolitische Ziele als wir ist aber eine Gruppe gebildeter Menschen die Konsequenzen besser abschätzen können.
Vor Grenzen nicht halt zu machen und sogar Nachbarländer zu erreichen haben Mittelstreckenraketen so an sich.
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