Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Wien - Zum Areal der Semmelweis-Klinik in Währing haben die Wiener einen ganz besonderen Bezug, meint Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou (Grüne): "Jeder ist entweder dort geboren oder kennt jemanden, der dort auf die Welt gekommen ist", sagte sie bei der offiziellen Verkündung der Pläne der Stadt für das Areal am Dienstag. Die Klinik übersiedelt bis 2016 ins Krankenhaus Nord in Floridsdorf; wie der Standard berichtete, sollen dort schon ab dem Herbst 2012 im privaten Musikgymnasium "Amadeus Vienna" Kinder aus aller Welt, vor allem aus Asien, unterrichtet werden.
Frei zugänglich
Das Areal bleibt gleichzeitig frei zugänglich, versprachen Vassilakou und Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ). Währings Bezirksvorsteher Karl Homole (ÖVP) ist dennoch unglücklich mit den Plänen der Stadt: Der Bezirk sei zwar "durchaus gewillt, das Vorhaben der Musikschule zu unterstützen" , es sei jedoch "ein Affront gegenüber der Währinger Bevölkerung, dass diese vor vollendete Tatsachen gestellt wird". Vassilakous Ankündigung, dass die Währinger nun in die weiteren Entscheidungen eingebunden werden, bezeichnet Homole als "Chuzpe", er fordert ein "Machtwort" von Häupl.
Internationale Gönner
Der Bürgermeister ließ am Dienstag offen, wie viel Geld die Stadt für die Klinikgebäude bekommt, man sei diesbezüglich noch in Verhandlungen. Finanziert wird das Projekt von internationalen Gönnern, der Haupt- Investor stammt aus Neuseeland und lebt in Singapur. Auch die Eltern der Kinder müssen gutsituiert sein: 15.000 Euro beträgt das Schulgeld pro Jahr, 15.000 Euro kostet das Internat. (hei, DER STANDARD, 25.42012)
Nachlese
Klavierübungen
statt Babygeschrei - Die einst weltberühmte Semmelweis-Geburtsklinik in Wien wird Privatschule mit
Musikschwerpunkt für bis zu 600 Kinder
Wenn eine Wienerin und ein gebürtiger Tscheche ihre Tätigkeit als kulturresistent bezeichnen, heißt das keineswegs, dass sie dem Banausentum frönen
Der als Naturdenkmal geschützte Park wird am 2. Mai geöffnet. 50 Bäume wurden dafür vergangene Woche gefällt - entgegen bisherigen Zusicherungen von Umweltstadträtin Sima
Abrissbescheid für Immobilie auf der Ladenburghöhe soll nichtig sein - Stadt bleibt gelassen
Die einst weltberühmte Semmelweis-Geburtsklinik in Wien wird Privatschule mit Musikschwerpunkt für bis zu 600 Kinder
Villen, Parks, großes Bad - kleines Naherholungsgebiet in der Stadt
Fläche umfasst 154 Hektar - Grüngürtel am Westrand Wiens ist nun ein geschlossenes Schutzgebiet
Mozarts Namen wurden je nach Anlaß und Ort unterschiedlich verwendet, mal heißt er Theopilus, mal Amadé oder Amadeus, mal Gottlieb - wie es damals allgemein üblich war.
Dass erst die Nachwelt auf den Namen "Amadeus" kam ist eine pseudokritische Legende.
http://en.wikipedia.org/wiki/Moza... t%27s_name
gibt es gerade bei der ÖVP verdächtig auffällig diesen überlauten ruf nach direkter demokratie und mitbestimmung.
ist das nicht etwas scheinheilig, betrachtet man das verhalten der schwarzen in anderen kontexten?
ich meine ein krankenhaus zieht um , eine musikschule kommt, so what?
darf man nicht nachfragen zu welchem Preis ein Grundstück in guter Lage verkauft wird?
Es ist schließlich keine städtische Musikschule die gebaut wird - so etwa errichtet die Gemeinde Wien trotz großen Bedarfs schon lange nicht mehr - sondern eine Privatschule mit Schwerpunkt Musik.
Um ausländischen Managern etwas zu bieten und ihr hervorragendes Mercer-Ranking zu halten lässt die Gemeinde Wien sehr viel Geld liegen. Das ist der Kern dieser Sache.
Wenn es nach der Bürgerinitiative ginge, käme noch viel weniger Geld in die Stadtkasse. Die wollte nämlich einen bloßen Park statt einer Nachnutzung und das unterstützt Homole. So wie die ÖVP die Stadt generell aushungern will, um sich dann scheinheilig über alles zu beklagen, das nicht funktioniert.
Die Behauptung ist ebenso falsch, wie Ihre andere - Insiderkenntnis geht Ihnen ab, also stellen Sie keine Behauptungen auf, die unrichtig sind. Durch Wiederholungen von Unwahrem ist noch keine Lüge zur Wahrheit geworden.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.