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Was trinkt ein echter Wiener? Offenbar keinen Wiener Wein.
Wien - Für viele Wiener gehört ein Gläschen Wein mehrmals im Monat auf den Tisch: Das hat zumindest eine Umfrage des Marktforschungsinstituts Gallup unter 300 Befragten in Wien ergeben. Am Dienstag präsentierte der Döblinger Winzer Stefan Hajszan die Ergebnisse, der von ihm in Auftrag gegebenen Studie. Demnach zeigen sich die Wiener beim Weinkonsum patriotisch: 84 Prozent der Befragten trinken hauptsächlich österreichischen - aber nur selten - Wiener Wein. Hajszan will sich daher künftig verstärkt für dessen Bekanntheitsgrad einsetzen.
Andere Regionen haben Vorzug
Wein ist mit Wien untrennbar verbunden, wurde betont: Immerhin wissen 94 Prozent, dass das beliebte alkoholische Getränk in der Bundeshauptstadt hergestellt wird. Wenn es aber um dessen Kauf geht, greifen zwei Drittel der Befragten nur selten bis nie zum Wiener Wein und geben anderen Regionen den Vortritt.
"Dieses Ergebnis tut mir als Wiener Winzer weh. Daher verstehen wir es als Auftrag, die Öffentlichkeit künftig besser zu informieren", betonte Hajszan. Eine Art Gütesiegel, das auf die Herkunft des Wiener Weins verweisen soll, sei zudem ein weiteres Ziel zur Bekanntheitsförderung. In anderen Weinregionen sei dies bereits gang und gäbe. Mehr als ein Drittel der Befragten habe auch angegeben, dass ein solches Qualitätsmerkmal beim Einkauf wichtig wäre.
Grüner Veltliner vor Riesling
Zu den beliebtesten Sorten der Wiener zählen beim Weißwein der Grüne Veltliner (64 Prozent), gefolgt von Riesling (30 Prozent) und Chardonnay (28 Prozent). Bei den roten Tropfen bevorzugten die Befragten Zweigelt (56 Prozent), Blaufränkisch (39 Prozent) und Shiraz (18 Prozent). Ganz typisch für Wien ist der "Gemischte Satz" - ein Mix aus zumindest drei verschiedenen Rebsorten - der immerhin von sieben Prozent konsumiert wird.
Getrunken wird das alkoholische Getränk am liebsten zu Hause (71 Prozent) oder beim Heurigen (53 Prozent). Gekauft wird der Wein gerne direkt beim Weinbauern oder im Supermarkt. Mundpropaganda ist dabei sehr wichtig, denn immerhin stammen die Informationsquellen zum Thema Wein zu knapp zwei Drittel aus dem eigenen Freundes- und Bekanntenkreis, wie aus der Umfrage hervorging. Noch in der Anfangsphase befindet sich die Produktion von Bio-Wein in Wien. (APA, 24.4.2012)
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da gehts ja nicht darum, was der wiener beim (wiener) heurigen konsumiert; sondern darum, welchen wein der wiener IN WIEN einkauft; und da im supermarkt regal, oder auch bei den weinhändlern das angebot an wiener weinen eher sehr klein ist, ist das ergebnis kein überrraschendes.
ehrlich - so eine dumme reportage
als ob wien so viel anbaugebiet haette dass jeder wiener den lokalen tropfen staendig trinken koennte
also wenn ich wiener wein hoere gehen alarmglocken ab, denn eine millionenstadt muss doch ganz schoen luftverschmutzung haben und das wird wahrscheinlich von den reben aufgenommen
in wien werden 680ha rebflächen bewirtschaftet - das weinbaugebiet wien ist damit grösser als das ganze sübburgenland, glauben sie mir, da wird jede menge wein produziert!
und das die luftverschmutzung in weingärten direkt neben einer bundesstrasse (und davon gibt es z.b. in nö einige) höher ist als z.b. am nussberg im 19. bezirk, wo weit und breit keine autos fahren und auch keine industrie angesiedelt ist, sollte auch klar sein.
aber dieses forum dient ja auch dazu, falsche annahmen richtigzustellen.
viele millionenstädte wären froh, wenn sie den wiener smog hätten. ausserdem sorgt der fast permanente wind in wien dafür, dass sich erst gar kein grossartiger smog bildet. und wenn rotgrün es schafft, den leidigen autoverkehr einzudämmen, stehen uns luftqualitiätsmässig noch rosigere zeiten bevor. da können wir dann das achterl gemischten satz direkt am ring oder am gürtel (wo ja auch jetzt schon genug schanigärten stehen) geniessen. erst letztes wochenende saß ich beim hajszan am nussberg und hatte überhaupt nicht das gefühl, schlechte luft einatmen zu müssen.
ja, das stimmt alles - hier an der donau ists überhaupt besser als etwa in hietzing und mauer und süden von wien. aber ob es besser ist als im weinviertel wage ich sehr zu bezweifeln. so der fremdanteil (ausland) an schmutz gleich angenommen wird.
ich bin ja als balkonweinbauer (ein rebstock mitten in wien) direkt betroffen :-)
das stört mich oft - man ist irgendwo - z.b. steiermark oder burgenland - und die supermärkte schaffen es nicht regionales in den fillialen vorort anzubieten. oder duty free läden wo man z.b. auf einer griechischen insel alles bekommt ausser dem zeug dass dort wächst/getrunken wird.
oha, wir sind einer meinung, selten. ich würde sagen: man sieht, was die supermarkt-monokultur so anrichtet. da ist man irgendwo im waldviertel und kriegt den gleichen kärntner bauchspeck angeboten wie in linz, völlig pervers. irgendwo ist vielleicht einmal ein ab-hof-verkäufer oder ein bauernladen, aber so etwas wie die französischen coop-märkte haben sie bei uns nicht zusammengebracht. oder halt nur in vorarlberg.
PRO EINWOHNER viel mehr heimischer Wein getrunken wird als in Wien (620 ha Weinanbau).
Obwohl in Wien doch höchstens vierzigmal so viele Menschen wohnen wie in der Wachau. Ich sollte auch einmal so einen sinnvollen Artikel schreiben...
ein oder anderen Achterl in der Wachau kommt mit einem W -Kennzeichen - und fährt zurück mit einem W-Kennzeichen und einigen Kartons ab Hof. Wenns als Wachauer ins Wein und Co gehst und sich da die Preise anschaun - hauts einem ja sowieso aus den Latschen - wennst die Ab Hof Preise kennst ...
LOL. mal nachdenken würde nicht schaden: wo sind die riede in wien, und wieviel produzieren die wohl? nussdorf, kahlenberg.. nicht viel.
gemäss dem buschenschankgesetz dürfte in wiener schenken (steuerbegünstigt) nur wein aus eigenen rieden verkauft werden. und wieviel gibt der nussberg wohl her? es kommen ja jetzt schon nächtens die tanklaster aus italien, um nachzufüllen.
also, wo soll der wiener wein wohl herkommen? von den paar quadratkilometern anbaufläche?
LOL... Mal recherchieren wurde nicht schaden.
Die Anbaufläche in Wien ist mit über 700 Hektar mehr als halb so groß wie die in der gesamten Wachau, mit einem Output von rund 2 Millionen Litern.
Wien ist auch die einzige Hauptstadt weltweit mit nennenswertem Weinbau.
wenn man keine ahnung hat: einfach mal die fresse halten (c by dieter nuhr).
http://www.wienerwein.at/index.php... len_fakten
die legende hat einen elends langen bart, ungefähr so wie die italiener mit nachtsichtgeräten, die den kärntnern die eierschwammerln stehen. tatsache ist, dass "heurigenrestaurants" ausschenken dürfen, was sie wollen, und das auch tun. aus italien ist davon aber kaum etwas, wieso auch. streng ist das gesetz bei buschenschanken, die dürfen nur den wein des eigenen betriebs ausschenken.
Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden.
Ich bevorzuge österreichweit beispielsweise weiße Rebensäfte aus der grünen Mark, sowie rote aus dem Burgenland.
Jedem das Seine -> für alle Genießer sollte aber eines gelten:
Das Leben ist viel zu kurz, um schlechten Wein zu trinken!
;-)
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