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Der im AUA-Aufsichtsrat bereits beschlossene Betriebsübergang auf Tyrolean könnte nun doch nicht kommen. Bei der defizitären Lufthansa-Tochter Austrian Airlines könnte es zu einer Einigung in letzter Minute kommen, das berichtet das "Ö1"-Mittagsjournal.
Damit käme wieder Plan A ins Spiel, nämlich Einschnitte in den bisherigen Kollektivvertrag. Plan B, der Übertrag des Flugbetriebs auf die günstigere Regionaltochter Tyrolean, wäre damit abgewendet. Inwiefern sich Belegschaftsvertreter und Management über die Streichung bzw. Aussetzung von automatischen Gehaltsvorrückungen oder üppigen Abfertigungsansprüchen einigen können, ist aber noch nicht bekannt. Laut ORF-Radio hat der Betriebsrat in seinen eigenen Gremien noch keine Mehrheit gefunden und konnte deshalb diesem neuen AUA-KV noch nicht endgültig zustimmen.
Bordbetriebsrat, Gewerkschaft und Management wollten dazu voerst nicht Stellung nehmen. Viel Zeit für Gespräche dürfte aber nicht mehr bleiben, denn im Mai soll bereits der Fristenlauf für den Umstieg auf die Tyrolean beginnen. (red, derStandard.at, 24.4.2012)
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Ich habe nur E/A Rechnungen aus 2008 gefunden.
Damals hat die LH bei Umsatzerlösen von knapp 25 000 Mio € einen Personalaufwand von ca. 5700 Mio ausgewiesen.
Das sind 22%
http://berichte.lufthansa.com/2008/gb/k... s/guv.html
Bei der AUA waren es in 2008 bei Betriebsaufwendungen von 2650 Mio ein Personalaufwand von 434 Mio.
Daraus errechnen sich 16,4%
http://tiny.cc/oai2cw
Also Ich kann nicht erkennen dass das AUA Personal überdurchschnittlich kostenbelastend wäre.
Der Aufsichtsrat hat sein Blatt bei weitem überreizt und befindet sich auf dem Rückzug.
Die Gewerkschaft wird dadurch aufgewertet und die im Management sind die Blamierten. Und die Tyrolean bleibt eine Regionallinie.
Saubere Leistung.
Ich hoffe die LH wird für ihre Tarifverhandlungen daraus eine Lehre ziehen.
Übrigens ist heute ist die LH Aktie um 3,2% gestiegen, die Shareholder dürften also trotz allem noch an Bord sein.
Ich glaube eher jeder Schritt war von der Lh genau geplant! So wie in jedem guten Konzern! Ich bin zwar nur Außenstehender, aber ich habe vom Gefühl her eher die Gewerkschaft auf dem Glatteis gesehen. Begehen sie nicht den Irrtum von früheren "Managern" in der aua auf die LH zu schließen!
Aber letztendlich ist es doch egal!
Wichtig ist, dass die aua in ihrer derzeitigen Größe und Rolle erhalten bleibt! Ich arbeite in einer Konzernzentrale und bin auf gute Verbindungen in den Osten angewiesen. Gäbe es diese nicht würde mittel- bis langfristig die Rolle des Standort Wien in meinem Konzern wackeln! Meine Kollegen sind alle durchgängig international, denen ist's egal ob sie in wien oder Zürich oder München sitzen, mir hingegen momentan nicht!
vom LH Management in Ehren, ich halte die für von den Aktionären vor sich her getriebene Versager.
Ich möcht nicht wissen wieviel hundert Millionen die beim Kauf und Verkauf der BMA (british Midland Airlines) in den Sand gesetzt haben
Mit der German Wings schreiben sie 200 Millionen Miese bei einem Umsatz von 600-800 Millionen.
Nur die LH DE und die Swiss bilanzieren positiv.
Diese Flaschen vom Betriebsrat machen jetzt tatsächlich noch einen Umfaller! Unglaublich, was heir auf Kosten der Mitarbeiter abgezuogen wird. Zuerst werden durch die Verteidigung von ein paar Privilegien die gesamten Verhandlungen versaut. Jetzt würde die Gewerkschaft einer allgemeinen Lohnkürzung zustimmen? Viele werden sich fragen, welcher Betriebsrat bestochen worden ist.
das Angebot gibts schon länger. Nur durch die Benennung von 2 Mediatoren der Swiss bzw. ehemaligen Swissair hat der Vorstand überhaupt darüber geredet.
Über einen neuen KV muss die Belegschaft aber erst abstimmen (75% Zustimmung) und das ist nur dann sinnvoll, wenn auch ein positiver Ausgang wahrscheinlich ist.
aber sie sind nicht teurer als ihre mutterlinie oder andere carrier. im gegentum, man kann auch bei der aua ganz gute angebote bekommen.
und privilegien wurden halt im lauf der jahre angesammelt, als es der branche noch gut ging und für den fluggast ein ticket nach london mehr gekostet hat, als heute ein flug nach übersee...
Und nicht das Personal.
Ein paar Beispiele: Langstrecken einstellen - Langstrecken wieder einführen. Economy-Essen einstellen - Economy-Essen wieder einführen. Lauda Air in den Konzern voll integrieren - schwupps gilt der AUA-Kollektivvertrag statt des günstigeren Lauda Air-KV. Lauda Air Maschinen voll übernehmen - und dann über die uneinheitliche Flotte lamentieren. Kerosinpreis-Hedging vergessen - und dann über die steigenden Kerosinpreise jammern. Beim Personal sparen - und beim Vorstand Verlust-Prämien zahlen.(letzes Jahr: 65 Mio Verlust - 3 Millionen Vorstands-Erfolgsprämien)
das ist lediglich die übliche "standard - Diskussion"
Lauda hatte nicht Schuld am Absturz der AUA, jene konnte aus vielerlei Gründen keine richtige Antwort auf sich verändernde Märkte mehr finden, über all die Jahre hinaus. Das "Übernehmen " war damals Mode, sei es france, swiss oder Linien in Übersee. Und alle gerieten auch dadurch in Schwierigkeiten. Nicht die AUA allein
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