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Graz - Physikbegeisterte Schüler treffen sich ab Donnerstag an der Montanuniversität Leoben zur österreichischen Physikmeisterschaft. Gefragt sind nicht nur Fachwissen, sondern auch Teamfähigkeit und perfekte Präsentation der Ergebnisse. Das beste der antretenden 17 heimischen Teams wird Österreich Ende Juli bei der diesjährigen Physik-WM (IYPT) im deutschen Bad Saulgau vertreten. Seit 2009 haben österreichische Schüler bereits dreimal den Vizeweltmeister-Titel errungen.
Internationale Gäste
Die Montanuniversität ist bereits zum achten Mal Austragungsort des Wettbewerbs. Insgesamt treten 140 Schüler zum "Austrian Young Physicist Tournament" (AYPT) an. Neben nationalen Teams wurden auch Gruppen aus Russland, der Slowakei, dem Iran die Türkei und Weißrussland zum Ausscheidungswettbewerb eingeladen, um ihr Können unter Beweis zu stellen. "Für uns bietet diese Veranstaltung eine ausgezeichnete Möglichkeit, jungen naturwissenschaftlich interessierten Talenten aus Österreich und Europa die Montanuniversität zu präsentieren und den Teilnehmern ein Studium an unserer Universität schmackhaft zu machen", so Wilfried Eichelseder, Rektor der Montanuni Leoben.
Schlagfertigkeit ist gefragt
Die Anforderungen an die Teilnehmer der Ausscheidung sind hoch: Physikalisches Wissen ist Grundvoraussetzung. Dazu kommt die Fähigkeit, im Team zu arbeiten, Experimente vorzuführen und die Ergebnisse perfekt in Englisch zu präsentieren. "Hier sind Jugendliche aktiv, die über Netzwerkkompetenz verfügen, ein ausgeprägtes Argumentationsvermögen und Schlagfertigkeit zeigen", so der für die Veranstaltung zuständige Physiker und Lehrer Gerhard Haas vom "Neuen Gymnasium" in Leoben. Die Teams aus jeweils fünf Schülern bereiten sich monatelang auf die Teilnahme vor - auch auf den Universitäten.
Zwei Mal Vizeweltmeister
Und die Erwartungen sind groß: "Die österreichischen Siegerteams errangen 2009 bei der Teamweltmeisterschaft in China, 2010 in Wien und 2011 in Teheran jeweils den Titel des Vizeweltmeisters - zweimal hinter Korea, einmal hinter Singapur. Dies ist das bisher beste Ergebnis, welches Österreich seit Beginn der Physik-Teamweltmeisterschaften erreicht hat", erläuterte Georg Hofferek vom Forschungsforum junger Physiker. (APA, 24.4.2012)
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