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Am Montag sollen die genauen Zonenregelungen präsentiert werden.
vergrößern 500x635Übersicht, wo das Pickerl in Zukunft nötig sein wird.
Wien - Die Wiener Bezirke Meidling, Penzing, Rudolfsheim-Fünfhaus, Ottakring und Hernals werden mit Oktober zur Kurzpark- bzw. Parkpickerlzone. Nach wochenlangen Überlegungen steht nun so gut wie fest, in welchen konkreten Bezirksbereichen künftig Gebührenpflicht für Stellplätze herrscht.
Meidling und Rudolfsheim-Fünfhaus führen das Pickerl flächendeckend ein. In den anderen drei Bezirken werden unterschiedliche Grenzen gezogen, die jedenfalls über die Vorortelinie (S45) hinausgehen werden. Offiziell werden die Pickerlzonen und entsprechende Berechtigungs- bzw. Überlappungszonen kommenden Montag fixiert.
Meidling: Kleiner Teil bleibt frei
Der 15. Bezirk wollte von Anfang an das Pickerl flächendeckend einführen. Dabei bleibe es, wurde von der Bezirksvorstehung versichert. In Meidling hieß es zunächst, dass der westliche Teil Hetzendorfs eventuell kostenfrei bleiben werde. Angesichts der von der Stadtplanung nachgereichten Detailinformationen hinsichtlich der Auswirkungen auf die Stellplatzsituation habe man sich aber nun entschlossen, im ganzen Bezirk Parkgebühren einzuheben, sagte Bezirkschefin Gabriele Votava (SPÖ). Lediglich einige Straßenzüge an den Bezirksgrenzen würden aus rechtlichen Gründen ausgenommen - etwa ein Teil der Wundtgasse, der Längenfeldgasse und der Wienerbergstraße.
Hernals: Gürtel bis Güpferlingstraße
Hernals hat seine Pickerlgrenzen ebenfalls bereits festgelegt. Laut Bezirksvorsteherin Ilse Pfeffer (SPÖ) werden Autofahrer ab Oktober zwischen Gürtel und Güpferlingstraße fürs Parken zahlen müssen. Außerdem hat sich der Bezirk bereits auf eine sogenannte Berechtigungszone festgelegt, die im Abschnitt zwischen Güpferlingstraße und Oberwiedenstraße eingeführt wird. Das bedeutet, dass das Abstellen des Fahrzeugs hier zwar kostenlos bleibt, Anrainer allerdings trotzdem ein Parkpickerl beantragen können.
Penzing: Ausnahmen bei Bahnhof Hütteldorf
Penzing wird ebenfalls nur teilweise Gebühren einheben. Die Grenzen verlaufen laut Vorsteherin Andrea Kalchbrenner (SPÖ) einerseits vom 15. Bezirk in Richtung Westen bis zum Straßenzug Ameisgasse und Leyserstraße bzw. dann weiter in Richtung Westen im Abschnitt zwischen Westbahntrasse und Wiental bis etwa zur U4-Endstation Hütteldorf. Rund um die U-Bahn-Haltestelle allerdings soll die Parkschein- bzw. Pickerlpflicht nicht - wie üblich - von 9 bis 22 Uhr gelten, sondern nur zwischen 12 bis 18 Uhr, so die Pläne des Bezirks. Diese Maßnahme zielt auf die Eindämmung des Pendlerverkehrs ab.
Ottakring noch unschlüssig
Einzig Ottakring dürfte noch die letzten Details zwecks Grenzziehung zu klären haben. Aus der Bezirksvorstehung war zu erfahren, dass das Zonengebiet jedenfalls über die ursprünglich angedachte Grenze Maroltingergasse/Sandleitengasse hinausgehen werde. Jüngste Medienberichte, wonach bis an den Rand des Wienerwalds (Savoyengasse) fürs Parken bezahlt werden muss, wurden der APA nicht bestätigt.
Offiziell festgezurrt wird die Parkpickerlausweitung am kommenden Montag im Zuge einer behördlichen Verhandlung, sagte der zuständige Koordinator Leopold Bubak. Bis dahin müssen noch die Überlappungszonen zwischen den einzelnen Bezirken fixiert werden. Deren Ergebnisse ziehen dann entsprechende Verordnungserlasse nach sich - gewissermaßen die rechtliche Basis für die Pickerleinführung.
FPÖ schimpft über rot-grüne "Trottelei"
Die konkretisierten Ausweitungspläne in Sachen Parkpickerl hat am Dienstag bei der Wiener Rathaus-Opposition erneut für verbale Zornausbrüche gesorgt. FPÖ-Verkehrssprecher Anton Mahdalik schimpfte gar über die "Trottelei" hinsichtlich der so gut wie fixen Zonengrenzen und sprach von einem Tohuwabohu: "Willkürlich gezogene Parkpickerlgrenzen und dubiose Mischzonen machen die Inkassoaktion zu einem teuren Kasperltheater", bekundete der blaue Mandatar via Aussendung sein Mitleid mit den Autofahrern.
Etwas zurückhaltender in der Wortwahl zeigte sich die ÖVP. Parteichef Manfred Juraczka ortete eine "Prolongierung des bestehenden Chaos in der Wiener Parkraumbewirtschaftung". Statt die Bürger zu befragen und ein Gesamtkonzept zu erstellen, werde ein Modell geschaffen, das die Bevölkerung "abkassiert, verwirrt und kuriose Blüten treibt", ärgerte er sich. (APA, 24.4.2012)
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Die blauschwarze Verblödungskampagne mit dem "Abzocke"geschrei bestätigt die Schädlichkeit von Benzindämpfen für die Hirnleistung. Jahresparkpickerl 120 Euro. 2-Jahrespickerl 240 Euro plus 50 Euro Jahresgebühr, Summe 290 Euro. Kurzparkzone Montag bis Freitag 9 bis 22 Uhr werktags. Macht ca 250 Pickerpflichttage jährlich, 500 in 2 Jahren. Ergibt 60 Cent am Tag, soviel wie ein Drittelliter Sprit. Wirklich schlecht ist die Strafgebühr von bloss 36 Euro für Schwarzparker - das sind nur 36% der Strafgebühr von 100 Euro fürs Schwarzfahren in öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Autobegünstigung feiert also fröhliche Urständ. Das Blaublödgeschrei über 60 Cent "Abzocke" täglich aber ist eher Beleg für ebenhohen IQ der Plärrer.
und auch die paar uneinsichtigen bezirke, die das parkpickerl derzeit noch nicht einführen, werden das in den nächsten jahren tun. es gibt keine alternative zur parkraumbewirtschaftung in einer großstadt. außer citymaut oder komplette fahrverbote.
die autofahrer sind halt von der falschen verkehrspoltitik der letzten jahrzehnte verwöhnt. und österreicher wollen keine änderungen. deswegen wird es jetzt eine zeit lang lautes geschrei geben, angestachelt von den beiden dumpfbacken-parteien fpö und övp.
aber nach einer eingewöhnungsphase wird das parkpickerl akzeptiert sein. auch die autofahrer sind lernfähig. sie rauzen halt ein bisschen, wie es sich für richtige wiener gehört. ;-)
Der Staat hat aber auch einiges dazu beigetragen, dass die Bürger viel Geld in neue Autos steckt (Wrackprämie). Nun darf man es einen Autobesitzer in der Stadt nicht verübeln, wenn er sein teures Gefährt natürlich auch bewegen und parken möchte. Weil zum stehen ist es einfach zu teuer.
Der Staat sollte sich halt mal entscheiden was er möchte. Autos und Steuereinnahmen oder eben keine Autos und keine Steuereinnahmen!
Wie schon Einige hier gepostet haben , Rot - Grün sind derzeit die besten Wahlhelfer für Strache . Diese Parkraumbewirtschaftung ist eine reine Abzocke der Bürger und soll die maroden Bezirkskassen auffüllen . Besucher und Familie die Angehörige betreuen , müssen dafür dann auch bezahlen , nicht jeder kann sich das leisten . Finde es auch sehr traurig , dieses Wiener gegen nicht Wiener , und nicht jeder Pendler kann mit Öffis anreisen ... Autofahrer gegen Radler und umgekehrt , traurig und bedenklich . Umweltschutz und Verkehrsberuhigung ist O.K. , doch grüne Diktatur muss auch nicht sein . Leute regts Euch ab , egal was Ihr hier schreibt , keinen unserer Politiker interessierts . Wien ist Anders.....
Die blauschwarze Verblödungskampagne mit dem "Abzocke"geschrei bestätigt die Schälichkeit von Benzindämpfen für die Hirnleistung. Jahrsparkpickerl 120 Euro. 2-Jahrespickerl 240 Euro plus 50 Euro Jahresgebühr, Summe 290 Euro. Kurzparkzone Montag bis Freitag 9 bis 22 Uhr werktags. Macht ca 250 Pickerpflichttage jährlich, 500 in 2 Jahren. Ergibt 60 Cent am Tag, soviel wie ein Drittelliter Sprit. Wirklich schlecht ist die Strafgebühr von 36 Euro für Schwarzparker - das sind nur 36% der Strafgebühr von 100 Euro fürs Schwarzfahren in öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Autobegünstigung feuert also fröhliche Urständ. Das Blaublödgeschrei über 60 Cent "Abzocke" täglich aber ist eher Beleg für ebenhohen IQ der Plärrer.
weiss jemand, ob man, wenn man das pickerl beantragt, ein wiener kennzeichen haben muss? ich frage das, weil in meiner gegend jedes 5. auto ein osteuropäisches kennzeichen hat und ich schon vermutet habe, dass die besitzer hier wohnen und das auto in ihrer heimat angemeldet haben, weils billiger ist
Wenn Sie ein osteuropäisches Kennzeichen haben, aber hier wohnen, so können Sie die täglichen Strafzettel ruhig in den Mist schmeissen. Die Parkraumbewirtschafter stecken zwar täglich einen Strafzettel hinter den Scheibenwischer, den können Sie aber mit ruhigem Gewissen ignorieren. Es hat absolut keine Folgen. Ich beobachte so einen Fall seit gut und gerne 2 Jahren. Hinweise darauf bei den zuständigen Stellen sind verlorene Zeit.
Und das ist absolut KEIN G'schichtl von einem Freund, der einen kennt, dessen Freund ...
Das ist beweisbar.
ist ja auch ganz einfach:
die Behörden des Ost-Landes können nicht auf öst. Strafzettel-Daten zugreifen und ausserdem ist es ihnen wurscht, weil es ihnen keine Kohle bringt.
Die öst. Behörden widerum haben keinen Zugriff auf die Daten aus dem Ost-Land.
Fazit: Strafzettel für den Müll geschrieben.
Na Sie sind ja ein Auskenner :-)) Aber Hauptsache gleich mal den Strache machen.
Bei diesen meist hochpreisigen Autos (SUV, Sportwagen etc) handelt es sich eher um solche von Wienern mit Zweitwohnsitz in Ungarn etc., die ihre Autos "steuersparend" im Ausland anmelden.
Schau mal, ingesamt sehr interessante Diskussion die in dem Forum abläuft. Klingt irgendwie garnicht als ob da "Ausländer" fachsimpeln.
"Natürlich erzählt er am Stammtisch wie blöd die Finanz ist und wie günstig ihm sein neuer Q7 gekommen ist. Schulterklopfen und was ist er doch für ein toller Kerl. Ein Bier von der Weitn und keine Wort mehr mit solchen Schmarotzern. Das wirkt."
"soko finanz mit allen vollmachten. bei uns in mödling warens schon vor ein paar jahren unterweges. da hats geraschelt im stroh."
http://derstandard.at/132650316... forumstart
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