Organisiertes Verbrechen richtet jährlich Schaden in Billionenhöhe an

23. April 2012, 22:27

Allein Menschenhändler kassieren jedes Jahr 32 Milliarden Dollar

Wien - Die Vereinten Nationen haben erstmals den weltweiten Schaden durch organisiertes Verbrechen, Drogenschmuggel und Menschenhandel berechnet: Er liegt bei 2,1 Billionen Dollar (1,6 Billionen Euro) pro Jahr und entspricht damit etwa dem Bruttoinlandsprodukt Italiens oder Großbritanniens. Die für das Jahr 2009 ermittelte Schadenssumme der grenzgrenzüberschreitenden Kriminalität entspricht zudem 3,6 Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung, wie der Leiter des UN-Büros zur Drogen- und Verbrechensbekämpfung, Juri Fedotow, am Montag in Wien sagte. Allein Menschenhändler kassieren demnach jährlich etwa 32 Milliarden Dollar.

"Es ist klar, dass das, was früher nur als Verbrechen betrachtet wurde, heute eine globale Bedrohung für die Gesundheit, Sicherheit und nachhaltige Entwicklung der Welt ist", sagte Fedotow am Rande der Eröffnung der jährlichen UN-Konferenz zum Thema Kriminalität. Durch grenzüberschreitende Kriminalität könne das Erreichen der Millenniums-Entwicklungsziele der UN bis 2015 verhindert werden. (APA, 23.4.2012)

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Jede Wette, ...

... dass die organisierte Politik einen weitaus höheren Schaden verursacht?

mM

Um mal die Argumentationslinie der Kiffer hier im Forum zu übernehmen:

Legalisiert Menschenhandel! Das würde den Kriminellen den Wind aus den Segeln nehmen und der Staat würde daran auch noch verdienen!

in dem umfang is es ja beinahe schon systemrelevant

und muss vom staat subventioniert werden wenn es mal eine krise im menschen oder drogenhandel gibt

Drogen legalisieren

Und dann hatt es sich.

WORD

hat sogar noch den Vorteil, dass mehr Steuergeld in die Kasse läuft, da ja alles verstaatlicht ablaufen könnte.

Mehr Drogenabhängige und Tote würde es wegen dem nicht geben (wie auch etliche Studien beweisen).
Tote womöglich sogar weniger, da in sehr vielen Fällen keine körperliche Abhängigkeit oder Überdosis sondern mit giftigen Substanzen gestreckte Drogen zum Tod führen.

Menschen haben seit jeher und werden auch für immer Drogen nehmen. Die Pflicht der Gesellschaft ist nicht dagegen anzukämpfen sondern den Menschen einen intelligenten Umgang damit beizubringen. Alles andere hat und wird niemals irgendwas nützen, außer Nährboden für kriminelle Organisationen zu schaffen und Menschen gesellschaftlich zu diskriminieren.

man spricht davon: dass, wenn man einmal Drogen genommen hat, die Welt total einfach ist und alles versteht. Andere:dies darf man nicht mit der Realität vergleichen und gleich zum Arzt ...... hm ..... ich nehme die Worte des 102 jährig verstorbenen Albert Hofmann >> „Je tiefer man in die lebendige Natur hineinsieht, desto wunderbarer erkennt man sie. Ich glaube, man fühlt sich dann auch geborgen. Man gehört ja zu ihr, man kann sie sehen, man kann sie erleben. Das Bewusstsein ist schon das größte Geschenk des Schöpfers an die Menschen; dass man ein Bewusstsein hat und wir uns unserer Schöpfung bewusst werden können – nicht nur einfach blind durchs Paradies gehen.“
– Albert Hofmann: im Fernsehinterview zur 3sat-Dokumentation LSD

ich glaub auch, der Schaden liegt wo anders

Da müßte man aber doch eine Kosten-Nutzenrechnung anstellen.

Wenn man bedenkt, dass die Polizei alleine in Österreich 5 Mio. Strafen/Jahr wegen Geschwindigkeitsübertretungen meist an Stellen, an denen es für die Verkehrssicherheit irrelevant ist, einbringt fragt sich, ob das nicht lukrativer ist, als (organisierte) Verbrecher zu jagen und damit den Schaden zu minimieren. Jedenfalls ist es einfacher, wenn man bedenkt, dass 5 Polizisten nur mit einer 9-schüssigen Salve eine randalierende Frau bändigen können....

Hier scheibenso viele von

Entkriminalisierung.

Hier kam noch keiner auf die Idee der Entorganisierung der Kriminalitaet.

Geht hand in hand bei Cannabis. Oder glauben Sie, die großen Drogenbosse, die sich mit Marihuana dumm und dämlich verdienen und ihre Dealer werden noch viele Kunden sehen, wenn man um den selben Preis Ware legal kaufen kann, wo auch staatlich kontrolliert wird was drin ist?

was bei dieser Argumentation

oft vergessen wird, ist dass auch Zigarettenschmuggel ein Riesengeschäft ist. Die Regelungen um Cannabis gehören sicherlich diskutiert, aber der Gedanke "freigabe, dann ist alles gut" ist sicher ein wenig blauäugig.

das ist wie wenn sie heutigen Alkoholschmuggel und Schwarzbrennerei mit Al Capone vergleichen.

Aber zwischen 100% Schwarzhandel und 10-20% Schwarzhandel und dafür 80-90% legal ist schon ein gewaltiger Unterschied.

Also Foto für organisiertes Verbrechen...

... würde ein bild vom Grasser perfekt reinpassen.

Saperlott, doch kein Bericht über die G20 ? ^^

ad "Organisiertes Verbrechen richtet Schaden an":

Gut, dass einmal die Schädlichkeit der ÖVP für Österreich thematisiert wird.

Ergänzung:

An der Schädlichkeit von Sozialismus besteht ja ohnedies kein Zweifel.

Stimmt es waren ja weltweit die Sozialisten, die die Wirtschaft an die Wand gefahren haben... ganz vorne die USA die alten Kummerln

Die Sozialisten nicht.

Die Sozialdemokraten allerdings waren weltweit mit Begeisterung und Überzeugung dabei und sind es noch.

Ein Kalauer widerlegt nicht Fakten

dies ist ja ein noch größerer Schaden...

..als wir in aus der politik kennen :-)

Legalisieren und zum BIP dazurechnen.

Ist es nicht sogar für eine waschechte Freiheltliche

zu zynisch, wenn derartig über Menschenhandel & co. befunden wird?

Was? Menschenhandel?

Der Kampf gegen Drogen wird NIE gewonnen werden

Mir fällt auf, dass in dem Zusammenhang immer von Missbrauch gesprochen wird....über den GE-brauch wird kein Wort verloren !!
Als jugendlicher hab ich am WE auch gekifft, und bin trotzdem Arbeiten gegangen

Rund 10% der Menschheit konsummiert Drogen, wobei nur ein geringer Prozentsatz "süchtig" ist.

Lohnt es sich wirklich Jahr für Jahr Milliarden zu "verpulvern", anstatt das eingesparte Geld (Bekämpfung, Knast etc) in Aufklärung und Hilfe zu stecken...aber dafür Steuern einzuheben?

Vieles war ja schon legal...von Opium bis Kokain, Morphium usw.

Hanf fiel lediglich der mächtigen Amerikanischen Holzindustrie zum Opfer, die in der besseren Faserqualität und der mehrfachernte, den Hauptkonkurrent "abschoss".

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