Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Am Freitag lockt die fünfte "Lange Nacht der Forschung" mit einem spannenden Angebot an rund 1.380 Stationen in ganz Österreich - Tirol zieht am Samstag nach.
Wien - In acht Bundesländern und an mehr als 80 Standorten kann man kommenden Freitag (27. April) bei der mittlerweile fünften "Langen Nacht der Forschung" den Wissenschaftern wieder über die Schulter blicken. Universitäten, Fachhochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen öffnen bei freiem Eintritt ihre Tore für das breite Publikum. Tirol folgt einen Tag später mit der "Tiroler Nacht der Forschung, Bildung & Innovation".
Mit rund 1.380 und damit im Vergleich mit 2009 mehr als doppelt so vielen Stationen steht im Bereich Forschung die "weitaus größte Veranstaltung, die jemals in Österreich stattgefunden hat" bevor, erklärte Walter Schneider von dem mit der überregionalen Koordination befassten Rat für Forschung und Technologieentwicklung (RFT) im Gespräch. Entsprechend bunt gemischt ist die Auswahlmöglichkeit für die Besucher, von Biotechnologie über Philosophie bis zur Verfahrenstechnik reichen die Forschungsgebiete, die man aus nächster Nähe begutachten kann.
Auf der Webseite http://www.lnf2012.at sind sämtliche Stationen im Detail beschrieben und lassen sich nach Bundesländern, Regionen, Stationen oder Wissensgebieten unterteilen. Vielerorts gibt es kostenlose Shuttlebusse oder die Benützung der öffentlichen Verkehrsmittel, um zu den Stationen zu gelangen, ist gratis.
Tirol tanzt aus der Reihe
Beinahe hätte es geklappt, erstmals alle neun Bundesländer an einem Tag für die Lange Nacht an Bord zu holen. Doch in Tirol stand laut Uwe Steger, Pressesprecher der Universität Innsbruck, die Familienkomponente im Vordergrund. "Die Erfahrung zeigt, dass eher der Samstag ein Familienabend ist", begründete Steger, der die Tiroler Nacht der Forschung mitbetreut, auf Anfrage die Entscheidung des Bundeslandes für den 28. April. Am Samstag gibt es über 150 Stationen in Innsbruck und Umgebung, Kufstein und Lienz zu besichtigen.
Neu ist diesmal die Aufgabenverteilung: Organisiert wurde der Event jeweils von den teilnehmenden Bundesländern; die Koordination, Erstellung von Design und Website erfolgte auf Bundesebene. Die finanziellen Zuwendungen seitens des Bundes, vertreten durch Wirtschafts- und Wissenschaftsministerium, sind im Vergleich zu 2009 zurückgegangen, was "durch eigenes Engagement wettgemacht wurde. Das stark gestiegene Interesse, an der Langen Nacht mitzuwirken, kommt aus der Community selbst", so Schneider.
Zweijahresrhythmus
2013 wird die Lange Nacht der Forschung eine Pause einlegen. Der Zweijahresrhythmus macht für Schneider organisatorisch und inhaltlich mehr Sinn als eine jährliche Veranstaltung. Anders sei das nicht schaffen, "man müsste praktisch gleich nach der Langen Nacht schon wieder mit der Arbeit für die nächste Lange Nacht beginnen." Auch für die Themen der Forschungsstationen tue eine kleine Pause ganz gut, sonst könnten einige in Bedrängnis kommen und es könnte heißen: "Was sollen wir denn schon wieder herzeigen?"
Zukünftige Forschungsnächte könnten internationaler werden und sich beispielsweise auf Südtirol oder Süddeutschland ausdehnen, wenn auch vorerst nur als Vision angedacht. "Eine Forschungsnacht in einem zentraleuropäischen Kontext zu initiieren - dazu sind wir jetzt in einer Ideenfindungsphase", sagte Schneider.
Stationsbeispiele
(APA/red, derStandard.at, 23.4.2012)
Die Wissenschafterin des Jahres 2002 peilt einen neuen Weg für die Zeit nach der Forschungstätigkeit an
Forschende Firmen erhöhen Mitarbeiterzahl stärker - Forschungsquote wird vermutlich bei 2,81 Prozent stagnieren
Der deutsche Antisemitismusforscher Wolfgang Benz sprach zum zehnjährigen Bestehen des Wiener Ustinov-Instituts über die alte Juden- und die neue Islamfeindschaft
Akribischer Erforscher der NS-Zeit - Schwerpunkt war das sogenannte Euthanasieprogramm
US-Mathematiker modellieren Vorgänge im Schaum und berechnen drei verschiedene Phasen der "Schaum-Evolution"
Was Sprache in Österreich über räumliche und soziale Herkunft aussagt
Saskia Sassen von der Columbia University für ihre Beschäftigung mit der "Global City" geehrt
Gemeinsam mit Ignacio Cirac für "grundlegende theoretische Beiträge zur Quanteninformationsverarbeitung, Quantenoptik und zur Physik von Quantengasen" ausgezeichnet
Wiener Experimentalphysiker freut sich über Anerkennung durch US-amerikanische Mitglieder
Londoner Installation "Insects Au Gratin" als spielerischer Zugang zu einer Idee mit ernsthaftem Hintergrund
Niederländische Forscher entwickeln Software, die Kurz-Nachrichten sprachwissenschaftlich analysiert
Sein derzeitiges Hauptstudienobjekt ist der Wolf als "Spiegel für unsere eigene Verfasstheit"
Tagung in Wien widmet sich derzeit Feindbildern und Menschenrechten im "sehr schnell erregbaren Zeitalter"
Unter den 18 von ihm gestellten mathematischen Problemen gelten nur vier als gelöst
Konferenz-Teilnahme abgesagt - nun herrscht Unklarheit, ob aus politischen oder gesundheitlichen Gründen
Zwei Ehrungen führen Carl Djerassi im April nach Wien: Der 89-jährige Autor und Chemiker über das Sammeln von Kunst und die Psychoanalyse
Drei Nachwuchsforscher erhalten insgesamt acht Millionen Euro für ihre Forschungsprojekte an der Akademie der Wissenschaften
Das Kinder-Bildungsangebot im Sommer wächst stetig: Die Wiener Kinderuni hat schon 4.000 kleine Besucher
Internationalisierung und Kooperation mit Institut für Angewandte Systemanalyse
Der Philosoph und Wissenschafter des Jahres 2006 versteht sich nicht als Bewohner des Elfenbeinturms
Der Belgier hatte sich für Sterbehilfe entschieden
Wissenschaftssoziologe sieht nur geringen Effekt zugunsten männlicher Antragsteller
Jean-Luc Martinez ist der neue Direktor - bislang leitete er die Abteilung für griechische, etruskische und römische Antiquitäten
Ist online, wenn auch nicht so einfach zu finden:
http://www.lnf2012.at/index.php... &Itemid=60
Die Organisation dieser Veranstaltung ist aber ohnehin eher chaotisch und mühsam für die Mitwirkenden. Da wundert es nicht, dass auch die Informationsseiten für die Öffentlichkeit schlecht aufgebaut sind.
das mag ja durchaus sein, aber ohne javascript sieht das ganze so
> http://www.bilder-upload.eu/upload/a6... 480113.jpg
aus. damit man im netz net von irgendwelchen popups oder so genervt wird, muss man zwangsweise NoScript aktiv haben. das funktioniert auf den meisten seiten problemlos, nur hier is ein komisches graues fenster drüber, das keinen klick auf irgendwas ermöglicht. und der kreis dreht sich auf ewig im kreis. is doch schwachsinn, sowas zu machen.
CU TOM
In Wien sind sicherlich bei diesem Wetter am Samstag viele Familien den ganzen Tag im Umland unterwegs und geniessen die Natur, statt WIssenschaft.
Für die präsentierenden Wissesncahftler ist es fast schon egal ob sie ihre Freizeit Freitag Nacht oder Samstag Nacht opfern und sich den Mund fusselig reden.
Aber ein netter und seltener Zug auch mal an unsere Bedürfnisse zu denken. Dankeschön
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.