Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Keine schönen Kritiken hat Michael Spindelegger zu "ein Jahr ÖVP-Chef" bekommen, und die Volkspartei insgesamt steht ja nicht gut da. Man soll aber nicht sagen, dass nicht einzelne Mittelbau-Funktionäre Ideen haben, wie man der ÖVP wieder den Rang einer modernen, konzeptstarken Wirtschaftspartei verschaffen könnte.
Zuletzt war es die designierte ÖAAB-Chefin Gabriele Tamandl, die dem "Krankfeiern" den Kampf ansagen will: Wenn Unternehmen beweisen können, dass bestimmte Beschäftigte sich nachweislich mehrmals an Montagen, Freitagen oder sogenannten "Fenstertagen" zur Verlängerung der Wochenenden krankmelden, sollten Arbeitgeber von der Sozialversicherung sofortige Kontrollen der Betroffenen verlangen können.
Vor kurzem hatte Peter Haubner, Generalsekretär des Wirtschaftsbundes eine ähnliche Idee: Am jeweils ersten Krankenstandstag soll kein Lohn mehr bezahlt werden, damit die Tachnierer abgeschreckt werden. Tamandl ist da übrigens dagegen, weil das zu pauschal sei. Sie will dem konkreten Arbeitsverweigerer und Fenstertag-Nutzer auf die Spur kommen.
Der Wettstreit in der ÖVP geht also darum, ob man mehr oder weniger nachspionieren soll. Tachinierertum gibt es sicher, aber von einer modernen Partei erwartet man sich eher ein Konzept für eine Welt, in der die traditionelle Arbeit ausgeht, statt kleinkarierter Kontrollsucht. (Hans Rauscher, DER STANDARD, 24.4.2012)
Österreich gehört laut OECD zu den Ländern mit der gleichmäßigsten Einkommensverteilung
Zur Hochblüte Haiders gab es zwei Typen seiner absoluten Fans
Österreich in seinen verschiedenen Formen war fast immer ein Zuwanderungsland
U-Ausschuss sieht "Totalversagen" der Sicherheitsbehörden bei den NSU-Morden
Beim Wording muss man höllisch aufpassen, weiß der Vizekanzler
Von grünen Radwegen und gelben T-Shirts
Ein Lehrbeispiel sozialbürokratischer Lebenslüge plus Mobbing gegen einen Engagierten plus Politikerfeigheit
Karl-Heinz Grasser oder die möglicherweise längste Unschuldsvermutung der Welt
Es gibt ein linkes grünes Potenzial, aber auch ein bürgerliches
Das Projekt "Fuzo in der Mahü" macht einen unentschlossenen, undurchdachten Eindruck
Leidet Heinz-Christian Strache unter einer gewissen Fixierung?
Pestizide bedrohen die Bienen - Warum ließ Umweltminister Berlakovich gegen ein EU-Verbot stimmen?
Wahlberechtigt waren 532.496 Personen, davon hielten es 298.696 für notwendig, hinzugehen
Und aus. Keine endlose Nachtsitzung ohne Ergebnis, kein Betongießen
Die "Werte" haben es in den Einbürgerungstest geschafft
Die Poster haben eine kleine Auswahl an Nervtötern zum Artikel über den Tag des Lärms angegeben
Diejenigen, die unverantwortliche Geschäfte gemacht haben, wurden nicht zur Verantwortung gezogen
Junge Männer ohne Perspektiven. Sie sind das explosivste Element in explosiven Zeiten
Allein in Oberösterreich fielen im Jänner und Februar fünf FP-Funktionäre durch rechtsextreme Aktivitäten auf, drei wurden zum Parteiaustritt gezwungen
Nach dem Schwenk Luxemburgs ist Österreich isoliert. Einen Plan B gab es bisher nicht
Anti-Kirchen-Volksbegehren - ob die Neos da aufs richtige Pferd setzen?
Blecha verkörperte aber auch die dunkle Seite der Reformmacht
Ob Europa- oder Innenpolitik, die Regierung ist im Nadelstichbereich angelangt
Man könnte argumentieren, dass ganz Österreich in einer "schwierigen Phase" ist
Es ist immer ein Missverständnis, wenn ein FPÖ-Funktionär einen kleinen Ausflug in die Nazi-Welt nimmt
Können wir auf das "Großmutter-Sparbuch", in das keiner reinschauen kann, hoffen?
Bei dem geplanten Demokratiepaket wird dem Bürger nachgeschnüffelt
Die Bundesländer wollen für die Wohnbauförderung eine Entschädigung
Aus der wunderbaren Welt der österreichischen Hochbürokratie
"Keine Verhetzung": Ja, und die Erde ist eine Scheibe
Es ist leicht, den Überblick zu verlieren, was Stronachs Personal in den Ländern betrifft
Gerhard Dörfler ist die freundliche Seite der politischen Verkommenheit
Der Parlamentsumbau wird viel kosten - aber das müssen wir uns leisten
Auch Generalstabschefs sind Beamte, die halt irgendwann in Pension gehen
Die Kräfte des "vernünftigen Kärnten" haben jetzt eine Chance
Die ÖVP will Gemeindebaumieter, die zu viel verdienen, ausfindig machen
Strukturelle Schwierigkeiten der EU sind evident, zerfallen wird sie trotzdem nicht so leicht
So ist das bei Sekten: Der Guru befiehlt, die Anhänger folgen
Gibt es Faderes als Politiker, die im TV so tun, als würden sie kochen?
Hans Rauscher analysiert die ersten Ergebnisse aus Kärnten und Niederösterreich, ihre Konsequenzen für die FPK und Anzeichen für die Nationalratswahl im Herbst
Die ÖVP hat sich vor allem dem Klientelismus verschrieben, für einen marktwirtschaftlichen Kurs bleibt wenig
Es lag nicht nur am mangelnden Interesse der Bürger - manche Ideen für "mehr direkte Demokratie" waren einfach nicht gut
Wie soll man mit den fragwürdigen Biografien historisch bedeutender Politiker im Land umgehen?
Aber zeigt nicht die EZB-Studie auch, dass innerhalb einiger EU-Staaten die Vermögen besonders ungleich verteilt sind?
Heute konzentriert sich alle politische Energie darauf, Pensionisten, vor allem aus dem geschützten Sektor, happy zu halten
Die neuen Bewegungen haben verschiedene Charakteristika: Auf der einen Seite die ressentimentgeladenen Nur-Protestler, auf der anderen die frustrierten Veränderungswilligen
Die Theorie, dass Deutschland durch sein Bestehen auf einer seriösen Verschuldungspolitik im Gegenzug für Milliardenhilfen die südlichen Staaten ruiniert habe, ist Quatsch
in jeder gut geführtem Unternehmen wird doch bei solchen Auffälligkeiten das Gespräch mit dem Mitarbeiter gesucht um die Angelegenheit gemeinsam zu lösen. Man braucht dazu normalerweise keine Krankenkassen Kontrollore!
bei Krankenstandskontrollen aus dem Bett aufzustehen und zu öffnen oder mein Handy eingeschaltet zu haben: NEIN
Bin ich überhuapt verpflichtet zu Hause zu sein ?
Nein, denn Artzgänge, Apothekengänge, Einkaufen, Wiederfitmachen durch Spazierengehen (das verordnet im Übrigen der Arzt) sind sicher erlaubt.....
Im Prinzip : ja. (Ausser für unbedingt notwendige Erledigungen wie Arzt- und Apothekenbesuch etc.)
Spazierengehen ist nur dann erlaubt, wenn dies vom Arzt in der Krankschreibung so festgehalten wird.
Ich bin nicht für mehr Kontrolle - aber Narrenfreiheit hat man im Krankenstand auch nicht.
Was dann folgt ist eine harte Abrechnung mit dem Versagen der geistigen Eliten - der Politik und der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entscheider. Sie haben das Ende der Arbeitsgesellschaft verpennt - ganz besoffen vom Vollerwerbsmodell. Es fehlt hinten und vorn an neuen Menschenbildern und Gesellschaftskonzepten. Ralf Dahrendorf listet sie auf: Wohlfahrt - kann nur über Arbeitseinkommen garantiert werden. Über Alternativen wurde nicht nachgedacht.
Gibt es irgendwelche Gründe, warum der Arbeitgeber (generell oder bei Verdacht) nicht schon für den ersten Krankenstandstag eine ärztliche Bestätigung fordern kann?
Oder würde man dann merken, dass es die Ärzte hier gar nicht so genau nehmen (Ärztekammer - ÖVP), immerhin soll man sich ja nochmal gesundschreiben lassen. - Und wenn man mit den "Leistungen" des Arztes zufrieden ist, kommt man öfter...
und starben einen gewalttod unter schüssel, der die meuchelmörderhelfershelfer in ihm umgebende, sichere positionen hievte, welche wiederum selbst nach hinten besetzten.
da ist nichts mehr.
da kommt nichts mehr.
wenn wundert die völlig abstruse unter spannung stehende reaktion der VP, bei der sich unglaubliche unwirksamkeiten und destruktivitäten gemeinsam in den schlaf singen?
zeitgleich die ökomarxist-feministen bei den grünen, die pop-opportunisten bei der SP und das schmiss-gsindel in blau.
würde jetzt die vernunft in form frischer leute einkehren, müssten wir gute 15 jahre warten, bis das verblödungs-meter wieder in die andere richtung zeigt.
der politcrash wird immer wahrscheinlicher.
Bitte nicht vergessen, dass der gelobte Busek nach nur einer Wahlniederlage weg war, während Schüssel fast 12 Jahre Vorsitzender war.
Und in dem Land glaubt ein Drittel der Bevölkerung, dass uns die Blauen vorwärts bringen.
Ich verzweifel nicht an der Politik, sondern an der Bevölkerung.
Entlassen können Sie einen MItarbeiter erst, wenn Sie ihm nachgewiesen haben, dass er krank feiert, obgleich er gesund ist. Sie können einen MItarbeiter, der regelmäßig Freitags oder MOntags Eintageserkrankungen hat, aber jederzeit kündigen - dafür brauchen Sie keinen Grund.
die rau einfällt, dann geht es der övp ja noch schlechter als ich gedacht haben
das ist ja wohl das null-thema in der momentanen lage, und auch noch vollkommen vertrottelt kommuniziert von der övp,
und der mittelbau der övp, siehe todesstrafe oder streichung des 1. krankenstandtages,
ist eher auf der suche nach sachwaltern, als nach wählern
Wann war die ÖVP eine "moderne, konzeptstarke Wirtschaftspartei"? Das passt weder aus liberaler Sicht (wegen der Bünde/Beamt_innen/Bäuer_innen), noch aus konservativer (wegen Neoliberalismus), noch aus sozialdemokratischer (wegen Klassenkampf von oben) noch aus linker (wegen bürgerlicher Ökonomie).
Punktgenau!
Leider versucht in Österreich nicht nur die ÖVP Probleme mit einem schon sehr verrosteten Werkzeugkasten zu beheben.
Woher sollen aber die neuen Ideen/Werkzeuge kommen, wenn man sich konsequent auf das Bewahren konzentriert?
Sehr wohlwollend könnte man meinen die Wirtschaft will Fortschritt und wenn die ÖVP eine Wirtschafts-Partei ist, dann ist sie wohl auch fortschrittlich...
hmmm....
Wohl eher ist es so, dass die ÖVP tatsächlich nur bewahren will: nämlich das Geld, das einige wenige in der Wirtschaft stecken haben und meinen damit mehr zu sagen zu haben
Das hat nichts mit Fortschritt zu tun.
Das hat nichts mit Fortentwicklung eines Landes, einer Gesellschaft zu tun.
Das hat NICHTS mit unserer Zukunft zu tun
;)
die övp funktioniert schon lange nur mehr auf der landesfürsten- und dorfkaiserebene (da funktioniert dieses kontroll-denken auch noch); bundespolitisch haben die offenbar einfach keine leute. spindelegger z.b. ist ja der fleischgewordene gegenbegriff zu charisma.
nicht, dass ich ein fan von charismatikern wäre - im gegenteil -, aber man sollte an der spitze doch wenigstens leute haben, die kommunizieren können & von denen man nicht das gefühl hat, sie seien bloß als kleinster gemeinsamer nenner hochgespühlt worden. das sollte der övp mehr zu denken geben, als alberne interne machtspielchen. denn wo nicht, ist irgendwann strache dran, & das wäre nun wirklich schlimm.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.