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Die Telekom-Control-Kommission (TKK) hat die Ausschreibung zur Vergabe von Frequenzen im 800-, 900- und 1.800-MHZ-Bereich wegen der geplanten Übernahme des Mobilfunkanbieters Orange durch "3" und von Yesss! durch die A1 verschoben. Sie sieht dadurch das zentrale Ziel jeder Frequenzvergabe, nämlich die Sicherstellung nachhaltigen Wettbewerbs, verletzt. Derzeit sei nicht absehbar, ob der Zusammenschluss von der Wettbewerbsbehörde genehmigt werde, teilte die TKK am Montag mit.
"Da an der geplanten Übernahme von Orange durch H3G sowie von Yesss! durch die A1 drei der vier aktiven Mobilfunkbetreiber unmittelbar beteiligt sind, könnte die Ausschreibung der Frequenzen zum jetzigen Zeitpunkt den Ausschluss zumindest eines der an der Fusion beteiligten Unternehmen vom Vergabeverfahren zur Folge haben", erläuterte die TKK.
Negative Auswirkungen und Risiken
Der Entscheidung sei eine gründliche Güterabwägung zwischen möglichen negativen Auswirkungen auf den Wettbewerb sowie Risiken im Zusammenhang mit dem Vergabeverfahren durch ein Festhalten am Zeitplan und einer verzögerten flächendeckenden Einführung von LTE durch eine Verschiebung der Ausschreibung vorausgegangen, so die TKK.
Am 19. September 2011 hatte die TKK einen vorläufigen Zeitplan zur gemeinsamen Vergabe von Frequenzen aus den Bereichen 800, 900 und 1.800 MHz beschlossen. Vorgesehen war, die Ausschreibungsunterlage im April 2012 zu veröffentlichen und die Auktion im September 2012 durchzuführen.
Vergabeverfahren kann "jederzeit starten"
Die TKK hält sich aufgrund der aktuellen Unsicherheiten bei den Zusammenschlussverfahren in der heimischen Mobilfunkbranche die Option offen, das Vergabeverfahren zur Versteigerung der Frequenzen jederzeit zu starten. Derzeit sei aber nicht absehbar, wie lange die Genehmigungsverfahren zum geplanten Verkauf von Orange tatsächlich dauern werden, so die TKK.
Eine zu lange Verfahrensdauer könnte demnach eine übermäßige Verzögerung der Vergabe und damit eine geänderte Bewertung durch die TKK zur Folge haben. Die tatsächliche Dauer der Verzögerung liege unter anderem auch in der Entscheidungssphäre der beteiligten Betreiber. "Bei fortgesetzten Verzögerungen seitens der Fusionswerber behält sich die TKK alle Optionen offen", heißt es.
Nachhaltiger Wettbewerb
Mobilfunkmärkte seien Märkte mit hohen bis unüberwindbaren Marktzutrittsschranken. "Der Markteintritt ist in der Regel nur in Zusammenhang mit der Vergabe von Frequenzen möglich", so die TKK. Auf einem solchen Markt könne die Reduktion von vier auf drei Anbieter negative Auswirkungen auf den Wettbewerb haben. Vor diesem Hintergrund würde der frühzeitige Ausschluss eines potenziellen Mobilfunkbetreibers vom Vergabeverfahren das Ziel, nachhaltigen Wettbewerb sicherzustellen, konterkarieren.
Zudem möchte die TKK die Möglichkeit einer dahingehenden Prüfung offenhalten, ob eine Genehmigung der Zusammenschlüsse eine Anpassung der Ausschreibungs- und Nutzungsbedingungen erforderlich mache. Daher habe die TKK beschlossen, vom ursprünglichen Zeitplan abzuweichen.
Verzögerungen bei Einführung von LTE
"Im Bewusstsein darüber, dass die Verschiebung der Vergabe Verzögerungen bei der Einführung von LTE insbesondere in ruralen Gebieten mit sich bringt, vertritt die TKK aber die Ansicht, dass die mit einer moderaten Verschiebung des Frequenzvergabeverfahrens verbundenen volkswirtschaftlichen Nachteile geringer zu bewerten sind als die Nachteile einer möglichen Reduktion des Wettbewerbs", so die TKK. (APA, 23.4.2012)
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Entscheidung ist gefallen, yesss zu A1 und Drei den Rest ohne wirklich Auflagen. Drei hat jetzt drei Monate das EU Team bearbeitet (wie auch immer), jetzt sind sie dafür! Und die Preise steigen spätestens im Weihnachtsgeschäft, wetten?!
Gebieten WIEDER verschleppt.
LTE war die einzige Hoffnung auf Verbesserungen in der Breitband-Versorgung in ländlichen Gebieten.
Und danke auch, liebe RTR - dass ihr damit erst zum Zeitpunkt der geplanten Veröffentlichung der Ausschreibung damit rausrückt.
Falsch, LTE best offert ist der Sargnagel für den tatsächlichen Netzausbau.
Österreich hat den Infrastrukturausbau in Glasfaser bereits vor einigen Jahren verhackelt, nun folgt per LTE das Downgrading von Österreich wir werden zum IKT 3Welt Land.
das darum gemacht wird ob jetzt A1 Yess kaufen darf oder nicht.
Jeder Yess-Kunde kriegt (sofern er überhaupt einen Vertrag mit Bindung hat) die Möglichkeit zu kündigen.
Meinetwegen sollen auch die verbleibenden Telkos den Yess-Kunden ein "unwiderstehliches Übernahme-Angebot" legen und gut ist!
Und damits datenschutzkonform ist kann die RTR Orange beauftragen, diese Angebote gesammelt an ihre Yess-Kunden zu senden. Als Farewell-Geschenk sozusagen.
ich glaub da lassen sie sich jetzt aber gehörig an der nase herum führen.
fassen wir mal zusammen:
- der größte mobilfunker will unbedingt yess!! - und wir wissen welchen einfluss der auf die regulatoren hatte in den letzten jahren
- der staat braucht den knödl von den lizenzen - der wird also auch druck machen damit die vergabe schnellst möglich geschieht
- wenn drei orange nicht kaufen darf, sperrt orange zu (da können sie einen drauf lassen, die franzosen sind da beinhart) - das netz ist am ende, die infrastruktur auch, da müssten milliarden fliesen, um orange in österreich am leben zu erhalten - das zusperren kann sich kein politiker leisten (wahlen)
no, wie wird's ausgehen?
Die Infrastruktur ist am Ende, na so ein Brancheninsider. Wie war noch der Name des Providers vor der UEbernahme durch Orange? All die Investments danach fuertenwohl zum Ende der Infrastruktur.
Wenn nicht verkauft wird, dann sperren die Franzosen zu: die lassen sich sicher die 1,4Milliaren plus die Abbaukosten der Infrastur entgehen.
Der Marktfuehrer will unbedingt yesss. Die prepaidKunden sind ein kleiner Zusatzverdienst, besonders wilkommen sind die aber bei den Providern nicht, besonders nicht die billigMarken. Ein notwendiges Uebel, vielleicht langfristig ein Besserverdiener, der Vertragskunde wird.
Gratulation, sind sie PR berater und heissen MArtin Bredl? Berieten sie Infrstrukturmiinister Gorbach
ich kann ja wenigstens behaupten, in dieser branche (telco) seit langem tätig zu sein, aber woher haben sie ihre infos? morgendlicher stuhlgang? kaffesud?
und ja: die infrastruktur bei orange ist am ende, und unter one war sie es auch schon fast - ohne milliarden für den netzausbau brauchen die für lte gar nicht mitbieten. falls sie allerdings meinen, der pc von der empfangstante von orange ist keine 2 monate alt, da kann ich nicht mitreden, ich beschäftige mich eher mit der substanz des unternehmens.
das der größte mobilfunkbetreiber unbedingt yesss zu
einen überhöhten preis kaufen will darf bezweifelt
werden.
trionow : "wir brauchen das geld (von a1)". ohne die millionen von a1 kann sich drei (österreich) den kauf von orange nicht leisten und ohne die umsatzstarken
orangekunden wird drei in österreich weiterhin verluste schreiben. wer da wohl zuerst zusperrt ? mfg
ich weiß nicht wie weit sie in der österr. mobilfunkszene drinnen sind, aber wenn sie glauben, dass sich die chinesen schleichen, dann müssen sie gaaanz weit weg sein. wirklich ganz weit weg. wenn orange nicht verkauft wird (und es bietet sich nur 3 an), dann wird die hütte abgedreht. und die kunden gehen eher nicht zu a1.....
"Da an der geplanten Übernahme von Orange durch H3G sowie von YESSS! durch die A1 drei der vier aktiven Mobilfunkbetreiber unmittelbar beteiligt sind, könnte die Ausschreibung der Frequenzen zum jetzigen Zeitpunkt den Ausschluss zumindest eines der an der Fusion beteiligten Unternehmen vom Vergabeverfahren zur Folge haben"
==>> Warum bzw. womit begründet sich der Ausschluß?
sonst koennte man es nachlesen. Kreiert kann eine Argumentation wohl werden. Klar ist, die Frequenzen gehen vermutlich um den Ausrufpreis her. Alle 3 Anbieter brauchen welche, keiner will mehr zahlen, wenn genug Frequenzen am Markt sind, bietet jeder, bekommt jeder, der Ausrufpreis wird entsprechend angesetzt. Ist nicht wie bei ebay um 1 Euro Startpreis. Eine Marktentwicklung abzuwarten ist sinnvoll, da die Orange Frequenzen frei werden und deren Verbleib noch nicht fixiert ist.
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