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Die Kunden im Ausland lassen Chinas größten Onlinehändler Alibaba.com hängen. Stagnierende Anmeldungen und höhere Kosten bremsten den Gewinn der Tochter der Alibaba Group, an der Yahoo mit 40 Prozent beteiligt ist. Der Überschuss sei im ersten Quartal um 25 Prozent auf knapp 340 Mio. Yuan (41,0 Mio. Euro) zurückgegangen, erklärte am Montag das Unternehmen, das auf seiner Internetseite chinesische Produkte und Käufer in Übersee zusammenbringt.
Keine positiven Impulse
Die Zahl der Mitglieder fiel im Vergleich zum Vorquartal um 1,5 Prozent auf knapp 754.000. Der Mutterkonzern will den Alibaba.com-Aktionären ein Angebot von insgesamt 2,5 Mrd. Dollar (1,90 Mrd. Euro) unterbreiten, um das Unternehmen von der Börse zu nehmen. Das Offert von 13,50 Hongkong-Dollar (1,325 Euro) je Aktie in bar soll demnach am Dienstag übermittelt werden. Sie entspricht dem Ausgabepreis beim Börsengang von 2007. Analysten begrüßten die Privatisierungspläne. Derzeit sei nichts in Sicht, was dem Kurs positive Impulse geben könne.
Yahoo will seinerseits seit langem bei der Alibaba Group aussteigen. Bisher konnten sich die Verhandlungspartner jedoch nie auf die Konditionen einigen. Nun deutete der neue Yahoo-Chef Scott Thompson an, dass er einen neuen Anlauf nehmen wolle. (APA, 23.4.2012)
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