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Pastebin ist ursprünglich als Plattform zum Tausch von kurzen Text- oder Code-Schnippseln konzipiert worden, in den letzten Monaten hat der Service aber durch eine etwas anderer Form der Nutzung Berühmtheit erlangt: Hacker-Gruppen wie Anonymous oder LulzSec nutzen Pastebin zunehmend nicht nur zur Veröffentlichung von Presseaussendungen sondern platzierten auch gleich den einen oder anderen Leak auf der Seite.
Problematik
Aktivitäten, die natürlich auch das Interesse der Strafverfolgungsbehörden auf sich zogen, die mit ihren Informationsbegehren bei Pastebin-Betreiber Jeroen Vader vorstellig wurden. Wie Vader unlängst bekannt gab, hat Pastebin diesen Ansuchen auch tatsächlich in einigen Fällen nachgegeben, was Anonymous und Co. prompt dazu brachte sich nach Alternativen umzusehen.
Eigenbau
Und eine solche hat man nun gefunden bzw. gleich selbst etabliert: AnonPaste soll eine verschlüsselte und anonyme Alternative zu Pastebin bieten, wodurch jegliches behördliche Begehren ins Leere laufen würden. Möglich werde dies, da alle Daten vom Browser verschlüsselt und auch so am Server abgespeichert werden. Dadurch wüssten nicht mal die Betreiber selbst, wo eine bestimmte Nachricht am Server liegt, eine gezielte Löschung sei also gar nicht möglich, ebenso wie die Zuordnung von Daten zu einem Eintrag.
Kooperation
Als Software kommt hier die freie Pastebin-Implementation ZeroBin zum Einsatz. Die Entwicklung versteht sich als Zusammenarbeit zwischen Anonymous und der Peoples Liberation Front, für den weiteren Betrieb hofft man auf Spenden per WePay oder BitCoins. (red, derStandard.at, 23.04.12)
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und bin überhaupt der Meinung dass jegliche Art der Kommunikation nur so stattfinden sollte.
Leider fürchte ich das wir nur noch ganz knapp davor sind, dass man und das verschlüsseln prinzipiell verbieten wird.
... bleiben davon ausgenommen die Behörden und die politischen Parteien ... darum ist es auch wichtig, daß die Piratenpartei in jedes Parlament kommt .. sonst wird diese Partei sicher schnell verboten oder kriminalisiert ....
aber wenn google weiß, dass eine ip jeden 2. tag mal vorbeischaut, kann das schon sehr viel wert sein. rückschlüsse auf eine rege aktivität in der szene können gezogen werden!
dasselbe prinzip wie bei der vds: "wir wissen dass hr. müller zu dem zeitpunkt (auch) dort war!"
Ich verstehe nicht ganz warum die Lokalisierung eines Inhaltes nicht möglich sein soll nur weil er verschlüsselt ist.
Erstellt man einen Inhalt ist dieser über den Hash zugänglich. Die Funktion die mit dem Hash die Daten zieht lokalisiert sie auch.
Zudem wird der Inhalt beim Aufrufen unverschlüsselt an den Browser übermittelt -> der Server muss ihn also entschlüsselt haben bevor er geschickt wird. Und wenn der das kann ... naja - ich verstehs wohl noch nicht ganz.
Durch pastebins kann man nicht browsen.
Wenn Sie etwas auf anonpaste posten, dann kann man das nur sehen, wenn Sie einen Schlüssel weitergeben.
Sie können theoretisch auch Kinderpornos dort posten (base64). Ohne Schlüssel kann die nur niemand finden oder lesen.
Der Ort an dem Sie den Schlüssel posten kann natürlich, wie bisher auch, dazu aufgefordert werden, diesen zu löschen.
FYI: die Möglichkeit im Internet (illegalen) Content abzulegen, gibt es mit bayfiles, dropbox,... schon seit längerem. Auch dort braucht man immer den Schlüssel.
Wie in einem anderen Kommentar schon erwähnt: wenn man den Schlüssel hat, kann man auch löschen.
Was nicht geht, ist den Server nach Schlagwörtern zu durchsuchen, und alle Treffer zu löschen.
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