Linus Torvalds: Das Macbook Air ist dem Markt voraus

23. April 2012, 10:58

Lob für Apple - Viel spannender aber ohnehin neue Entwicklungen wie Raspberry Pi

Linus Torvalds ist nicht nur für seine technischen Leistungen, sondern auch für seine reichlich unverblümten Meinungsäußerungen bekannt. Für Ersteres wird der Linux-"Erfinder" dieser Tage mit dem Millennium Technology Prize ausgezeichnet, was natürlich wieder eine Chance bietet, Zweiteres einzusammeln - und genau diese Möglichkeit hat man bei Techcrunch wahrgenommen.

Macbook Air

In einem aktuellen Interview mit dem Tech-Blog lässt Torvalds denn auch mit Hochachtung vor der Konkurrenz aufhorchen: Das Macbook Air sei der mit Abstand beste Laptop am Markt, es verblüffe ihn, dass es bis heute kein anderer Hersteller hinbekommen habe, eine wirklich vergleichbare Konkurrenz zu liefern, erklärt der Entwickler, den Steve Jobs einst selbst zu Apple holen wollte.

Lautstärke

Das Macbook Air erfülle einfach das, was für ihn wirklich wichtig sei, es sei gleichermaßen leicht und leise. Er könne so gar nicht nachvollziehen, wie manche ComputernutzerInnen mit den "Staubsaugern" unter ihrem Tisch leben können, solch ein Geräuschpegel würde ihn in den Wahnsinn treiben. Das mit Abstand lauteste Geräusch in seinem Arbeitsraum müsse das Schnurren seiner Katze sein, erklärt Torvalds seine Philosophie.

Weiterentwicklung

Apples Stärke sei es, sich auf wenige Modelle zu konzentrieren, dies sei im Vergleich zur "wilden, verrückten Welt" von HP und Toshiba mit ihrer schier endlosen Palette an unterschiedlichen Einzelmodellen geradezu wohltuend. An sich zeigt sich Torvalds davon überzeugt, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis alle Laptops dem Macbook Air ähnlich  werden - immerhin sei dies nur eine konsequente Weiterentwicklung früherer Ansätze.

Raspberry Pi

Wirkliche Begeisterung lösen bei ihm aber andere aktuelle Entwicklungen am Markt aus, und zwar der Trend zu immer billiger werdenden, hochintegrierten Computer-on-a-Chip-Lösungen. Etwas wie der 35-US-Dollar-Computer Raspberry Pi öffne den Weg für ganz neue Anwendungsgebiete. Es sei faszinierend darüber zu spekulieren, was in einigen Jahren mit so billigen Computersystemen möglich sein werde, zeigt sich der Linux-"Erfinder" fasziniert.

Kein Interesse am Endergebnis

Torvalds äußert sich darüber hinaus auch zu seiner Herangehensweise an die Softwareentwicklung: Ihn persönlich würden Endergebnisse recht wenig interessieren, er sei viel mehr vom Prozess der Entwicklung fasziniert und froh darüber, das auch 20 Jahre nach den Anfängen von Linux noch immer täglich machen zu können. 

Distributionen

Ein generell gespanntes Verhältnis zu Distributionen an sich verneint Torvalds, der für seine "Rants" über diverse Distros bekannt ist. Ganz im Gegenteil sei er froh, dass diese viele Arbeiten übernehmen, die er nie machen wollen würde. Es nerve ihn nur, wenn Änderungen vorgenommen würden, die er für einen Rückschritt halte, wie es zuletzt etwa bei den ersten Versionen des Desktops GNOME3 der Fall gewesen sei, mit dessen minimalistischem Design-Ansatz sich Torvalds nicht so recht anfreunden konnte. (red, derStandard.at, 23.4.2012)

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Ich find das als Referenz ganz zweckdienlich: http://en.wikipedia.org/wiki/Usag... eb_clients

" supplied to web servers by web browsers. This is an inexact science for a variety of reasons."

Und das auch noch auf Wikipedia :)

Vielleicht versuchst du es mit Dataquest ;) ? Und zwar mit Verkaufszahlen?

Ja bitte, suchen wir solange nach einer Statistik, bis Petzi

zufrieden ist ...

Wenn dich simple Verkaufstatistiken überfordern, erklärt das eniges :) .

Android ist am Ende, du willst es nur leider

nicht wahrhaben, Google hat einige fundamentale Fehler gemacht, dazu kommt die wirre Update-Politik der Mobilfunker, etc. etc.

Armer Petzi, aber nicht weinen, ok?

Und was siehst du dort? Genau was ich dir gesagt habe.

Irgendwie ironisch das aus der Linux-Fraktion zu hören.

Wo es doch zig verschiedene Distributionen gibt. Gerade das macht Freiheit doch aus. Man ist von niemandem abhängig und kann sich individuell für eine Version entscheiden. Nicht jeder sieht seine Anforderungen in einer Produktreihe von 2 Modellen befriedigt.

die sache mit der freiheit ist ein hund. es ist gut, sie zu haben, aber wir menschen sind nicht dafuer gemacht, aus einer vielzahl an optionen auszuwaehlen.
je mehr optionen zum auswaehlen, um so hoeher die bereitschaft lieber gar nicht zu waehlen...

daher ist mehr nicht automatisch immer besser (ebenso wie zu wenig auswahl nicht besonders gut ist).

macht die sache auch nicht einfacher.

Aha, deshalb verschwinden Apples Geräte auch immer von Märkten, wenn es Plattformen mit Auswahl gibt :) . Siehe Windows in den 1990ern und Android in den 2010ern.

wooooos?

sofort alle Auszeichnungen aberkennen und entmündigen diesen Mann! das ist ja gemeingefährlich, was der da so vor sich gibt!

klar, aus der Linux perspektive, wo einen entsprechenden Treiber für manche Geräte zu finden, durchaus schwierig ist, findet er gut das Hersteller nur auf ein handvoll Geräte zurückgreifen... ich allerdings will es aussuchen ob ich eine billige oder teuere Grafikkarte verwende, oder ob ich eine billige oder teuere Festplatte verwende, außerdem brauch ich unbedingt eine 2. Backupfestplatte in meinem Notebook ... aber deppen brauchen/machen eh kein Backup

eine normale Grafikkarte tuts bei mir allemal, allerdings was Festplatte betrifft, da kauf ich Qualität

Raspberry Pi find ich allerdings toll ...

die Produktpalette von hp und auch dell und co ist einfach intransparent.
zB business und consumer. was soll die blödsinnige unterscheidung.
Auch apple bietet verschiedene Prozessoren und co. sicher, manche möchten noch mehr Optionen, keine frage. aber so unübersichtlich wie die "großen" pc Hersteller - eigentlich eine Frechheit. da suchst und sucht auf der webseite und wirst nicht schlauer werden. und dann vergleichst auf Geizhals und findest nochmal andere Produkte, weil es eben auch Produkte gibt, die nicht über die homepage der Hersteller zu finden sind.
Das ist keine Vielfalt, das ist Pseudo-Vielfalt.

sicha, aber wenn die Alternative Apple ist und die dazugehörige Marketingideologie ... dann fällt mir schwer über die negativen Seiten des Vielfalts negative Worte zu verlieren ...

Für die "Marketingideologie" muss man halt anfällig sein. Ich glaube nicht, dass Herr Torvalds beim Produktlaunch eines neuen Apple-Produktes vor einem Laden campiert, genausowenig wie das die allermeisten anderen User von Apple's Hard- oder Software tun. Dass sich ein paar Freaks einen Apfel auf den Hinterkopf rasieren oder sich für den Kauf eines neuen Produktes feiern lassen, heißt gar nix, und schon gar nicht lässt das auf die schlechte Qualität der Geräte schließen.

nein, man soll von den Mächtigen Moral einfordern!

also von meinem "staubsauger" höre ich nichts.. der is leise.

macbook air is cool, aber zu teuer und viel zu klein. für unterwegs wärs perfekt, wenns nicht so teuer wäre

naja

1000 euro ist ja soo teuer auch wieder nicht.

Wunderbar

Die Leute scheinen alle das "ab" vor den 1000€ zu übersehen, sprich, mehr Leistung und du bist weit vom "soo teuer auch wieder nicht " entfernt ;)

vor allem für Leute die Teilzeit arbeiten 20h und 500€ verdienen monatlich

ah eh nur mehr 1000, jo das geht schon besser

was noch cool wäre, wenn die ipad apps dort auch funktionieren würden.

Dasselbe von Asus mit ein paar features mehr und weit weniger Schadensfällen als die PCs von Apple kostet 200 Euro weniger :) .

Der Linus ist der allerletzte der noch nicht mitbekommen hat, welche Unternehmen inzwischen Ultrabooks rausbringen.

Wenn dem so ist - warum hast du dir dann vor kurzem erst ein MBA gekauft???

Der Linux mag ja sicher großartiges geleistet haben und das MBA ist ja auch ein tolles Ultrabook. Aber zu meinen, dass das MBa sich technisch grundlegend von anderen aktuellen Ultrabooks unterscheidet ist einfach komplett ahnungslos. Wenn er festgestellt hätte, das alle Ultrabooks ein grosser technologischer Fortschritt sind, dann wäre das kompetent gewesen. So aber ist die Konkurrenz im Bereich der Ultrabooks Apple meist sogar einen Deut voraus (haben teilweise mehr features als das BMA bei idententen Gewichts- und Längendaten). Aber das sind dann echt nur Details.Der Nachteil aller Ultrabooks ist aber auch die kleine Grösse, da die wenig Platz für Passivkühler haben und schneller laut werden.

Hat wohl Apple dem Linux was springen lassen.

LOL - jetzt unterstellen sie doch glatt dem Herrn Torvalds Ahnungslosigkeit, weil er nicht ihrer Meinung ist und einen Pro-Apple-Kommentar von sich gegeben hat! Sie leben wirklich ihn i(h)r(r)er ganz, ganz, ganz, gaaaaanz eigenen Welt ...

Dem möchte ich aber noch hinzufügen, dass OSX ein tolles Windows ist.

/ironie off

P.S.: Ultrabook ist ein Trademark-Programm von Intel, dass auf das MBA reagiert.

Dass die Kategorie "Ultrabook" Jahre nach Einführung des MBA gekommen ist, und als Antwort auf MBA, lässt Sie natürlich nicht vor Scham rot werden, oder?

Ich habe noch nie so rotzfreche und falsche Postings gelesen wie von Ihnen. Wie können Sie sich eigentlich noch täglich in den Spiegel schauen?

Rat mal, warum er immer wieder auf die Spiegeldisplays schimpft. Da sieht er sich dann immer selbst, und das vermiest ihm den ganzen Tag.

Geh, schreib's ihm doch: torvalds@osdl.org

Der Linux (sic!) freut sich sicher über die kompetente und konstruktive Kritik!

Danke für die Rotstriche, Applefreaks :) . Besser könntet ihr die Richtigkeit meines postings nicht bestätigen.

denke die Stricherl kommen

von Linux/Unix Leuten, welche einfach nur Ihre Kommentare satt haben.

PS: Soweit ich weiss hat Linus auch das Jobangebot von Steve Jobs abgelehnt ;-) Aber vermutlich wird er doch von Apple bezahlt. Ist er auch Schlange gestanden?

lolz PW1 RDF to it's best!

Vielleicht schmerzen auch einfach die Augen vor lauter Fehler in deinem Post.

Nur so ein Gedanke.

Das Air ist ein Air und kein Ultrabook oder wie auch immer diese bescheuerte Wortschöpfung damit weismachen will.

Aha. Und wieso will dann Apple die Bezeichnung dann schützen lassen?

Oha, Design, nicht Bezeichnung, sorry.

ui,ui, ..sie sollten langsam beginnen wieder die bude mit apl vollzustopfen... die aktien schaun gar nicht gut aus...lol..und das geht noch tiefer, wenn die leut drauf kommen, dass man ausser surfen mit dem ipad kaum was anfängt... und das können die anderen auch längst...

Darum verkaufen sich die anderen auch ähnlich gut.

Das Air ist ein lupenreines Ultrabook. Was glaubst du verbaut Apple?

Finde Air wesentlich bescheuerter. Das lässt vermuten, dass das Gerät so leicht wie Luft sei, was im Prinzip unmöglich ist.

Ne,s

suggeriert dass man es nicht mit 1000 Kabeln niederdrahteln kann.

Peter W1

..entweder ein Standard Provokateur oder ein Langzeitahnungsloser....

Im Unterschied zu dir verwende ich die erwähnte Hardware auch und betreue sie beruflich. Also einfach Klappe!

Gott hilf denjenigen, die auf ihre Hilfe angewiesen sind ...

Freundlich as usual…

Ein Troll.

Du lern mal was ein Ultrabook ist, Null.

Besser eine Null als ein Arxch.

oida!

Linus Torvald Ahnungs- und Kompetenzlosigkeit vorwerfen … das kann ja nur von der allwissenden Muellhalde kommen!

Linus Torvald Ahnungs- und Kompetenzlosigkeit vorwerfen...

Na ja...

Aber Torwalds hat schon des öfteren mit seinen "reichlich unverblümten Meinungsäußerungen" weit über das Ziel hinaus geschossen.

Das schmälert seine Verdienste bei der Entwicklung eines freien Betriebssystems namens Linux keinesfalls.

Jedoch wäre er nicht der erste, der durch seine herausragende Stellung irgendwann zu viel, zu heftig, oder falsch gesagt hat.

Ist ja auch nur ein Mensch.

Ich persönlich finde dass die Macbook Air gute Geräte sind: aber ich würde sie gleich aus mehreren Gründen nicht kaufen: genau so wenig, wie z.B. eine Apple-Tastatur...

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