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Wut über die Luftangriffe der sudanesischen Streitkräfte auf den Südsudan.

Ein Soldat der sudanesischen Armee in Rubkona.
Bentiu - Ungeachtet des Rückzugs des Südsudans von dem umstrittenen Ölfeld Heglig dauern die Kämpfe in der Grenzregion zum Sudan an. Sudanesische Flugzeuge bombardierten am Montag in Bentiu eine Brücke und einen Markt, wie eine Journalistin der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Sudans Präsident Omar al-Bashir lehnte bei einem Truppenbesuch in Heglig Verhandlungen ab, während die Armee von 1200 getöteten südsudanesischen Soldaten sprach. Außenminister Michael SPindelegger sprach von einer "gewissen Dringlichkeit" der EU, diplomatisch einzugreifen.
Die Kämpfe um Heglig waren die schwersten militärischen Auseinandersetzungen seit der Unabhängigkeit des Südsudans vom Sudan im Juli vergangenen Jahres. Der sudanesische Armeekommandant Kamal Maruf sagte am Montag bei einem Besuch der Truppen in Heglig, bei den Kämpfen um das Ölfeld seien 1200 südsudanesische Soldaten getötet worden. Angaben zu den Opfern auf Seiten der sudanesischen Armee gab es nicht.
Eine unabhängige Bestätigung der Opferzahlen war zunächst nicht möglich. Ein AFP-Reporter berichtete aber, dass die Leichen zahlreicher südsudanesischer Soldaten in der Kampfzone lagen. Zudem wurde die wichtigste Ölförderanlage von Heglig durch die Kämpfe schwer beschädigt. Große Mengen Erdöls liefen aus, ein Ölreservoir sowie acht Generatoren wurden durch Brände zerstört. Ein Ingenieur sagte, auch ein Stromkraftwerk sei zerstört worden.
Zwist um Ölfeld
Das Ölfeld liegt an der nicht vollständig festgelegten Grenze zwischen dem Sudan und dem Südsudan. Mehrere Teile des Ölfelds, das für die Hälfte der Ölproduktion des Sudans aufkommt, werden von beiden Staaten beansprucht. Der Sudan hatte mit der Unabhängigkeit des Südens drei Viertel seiner Ölreserven verloren. Der Südsudan besetzte am 10. April das Ölfeld, entschloss sich aber am Freitag zum Rückzug.
Khartum erklärte dagegen, seine Truppen hätten das Ölfeld zurückerobert. Am Montag sagte Sudans Präsident al-Bashir bei einem Besuch in Heglig, es werde keine Verhandlungen mit dem Süden geben. Vielmehr sprächen in dem Konflikt zwischen beiden Ländern nun die Waffen, versicherte er. Am Freitag hatte er die Regierung im Südsudan mit schädlichen Insekten verglichen, die es auszumerzen gelte.
Trotz des Rückzugs aus Heglig griffen am Montag sudanesische Flugzeuge Bentiu, die Hauptstadt der Grenzprovinz Unity, an. Der Angriff galt offenbar einer Brücke, doch trafen die Bomben auch einen nahegelegenen Markt. Mehrere Stände gerieten in Brand. Eine AFP-Reporterin sah auch die verbrannte Leiche eines Kinds. Rettungskräfte sprachen von mindestens zehn Verletzten und mehreren Toten. Wütende Anwohner protestierten gegen den Angriff.
Spindelegger bietet Hilfe an
Vizekanzler Außenminister Michael Spindelegger forderte ein diplomatisches Eingreifen der EU in den Konflikt. "Ich sehe da eine gewisse Dringlichkeit. Wenn da nicht unmittelbar etwas passiert, dann werden diese Kampfhandlungen mit Sicherheit fortgesetzt", sagte Spindelegger nach Beratungen der EU-Außenminister am Montag in Luxemburg. Er habe selbst angeboten, dass sich Österreich wegen seiner Kontakte nach Khartum und Juba einbringe, sagte er.
Der deutsche Außenminister Guido Westerwelle forderte die "umgehende Einstellung aller Feindseligkeiten in den Grenzgebieten". "Alle offenen Grenzfragen einschließlich des Streits um Heglig müssen strikt durch Dialog gelöst werden", erklärte der Minister in Berlin. Westerwelle entsandte den Beauftragten der deutschen Bundesregierung für Afrika, Walter Lindner, zur Vermittlung nach Khartum.
Auch die US-Regierung forderte vom Sudan ein umgehendes Ende der Gewalt. Insbesondere die Luftangriffe müssten unverzüglich eingestellt werden, erklärte Außenamtssprecherin Victoria Nuland in Washington. Der Südsudan habe das Recht, sich zu verteidigen, müsse sich aber ebenfalls zurückhalten. Beide Länder sollten eine Waffenruhe vereinbaren und unter Vermittlung der Afrikanischen Union miteinander verhandeln, forderte Nuland. (APA, 23.04.2012)
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Die Raubzüge gehen weiter .
Frankreich&co. haben sich das libysche Öl geholt,
und da will Deutschland ,und dann auch noch Österreich nicht nachstehen
und holt sich das sudanesische Öl .
Deutschland hat mit Geld ,Polizei und Militär
an der Spaltung des Sudan gearbeitet .
Die Ölquellen des Sudan sind nun weitgehend ,durch ein Vasallenregim nur oberflächlich kaschiert ,in deutscher Hand
http://en.wikipedia.org/wiki/Suda... med_Forces
die sudanesische armee ist modern ausgeruestet und hat 40 jahre erfahrung in der durchfuehrung von massakern.
das moegliche kampfgebiet liegt ziemlich weit vom meer weg.
in den sudanesischen buergerkriegen hat es seit 1983 2 millionen tote gegeben, es kaempft eigentlich jeder gegen jeden.
niemand ist bloed, dass er da reingeht.
Wenn man Neutralität so eng auslegt, kann man das Außenministerium gleich einsparen.
Dass es im Sudan keinerlei Menschenrechte gibt und das Hackebeilchen sowie allgemeine Barbarei herrschen, wissen wir, kommentieren wir aber nicht weiter.
es geht hier um einen ganz einfachen überfall des südsudan auf den sudan.
die sache ist rechtlich klar, und militärisch nun auch.
wer wie wo regiert ist egal, das dürfen sich die leute selber ausmachen. aber sie können gern runter gehen und für den frieden kämpfen.
ihre permanente kriegshetze ist ja abenteuerlich.
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