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Teheran - Iranische Experten haben angeblich Daten aus den Steuerungscomputern der im Dezember 2011 erbeuteten amerikanischen Überwachungsdrohne entschlüsselt. Das berichtete Luftwaffengeneral Amir Ali Hajisazdeh, wie die Agentur Fars am Sonntag berichtete.
Als Beleg seiner Behauptung erklärte der General, dass aus den Daten ersichtlich sei, dass die Drohne im Herbst 2010 von Kalifornien nach Kandahar in Afghanistan gebracht worden sei. Von dort sei die Tarnkappendrohne wegen technischer Probleme wieder in die USA gebracht worden, um nach der Reparatur im Vorjahr am Ausspähen des Verstecks des Al-Kaida-Gründers Osama bin Laden in Pakistan eingesetzt zu werden. Bin Laden war Anfang Mai bei einem Einsatz von US-Elitesoldaten in Abbottabad erschossen worden.
Die Drohne war im vergangenen Dezember nach einem Aufklärungsflug in Afghanistan in iranischen Luftraum geraten und schließlich im Osten des Landes abgestürzt. Iranische Militärs behaupteten damals, die Drohne sei von der Luftabwehr abgeschossen worden, US-Quellen führten den Absturz auf technische Probleme zurück. Der Iran hat bisher alle Forderungen der USA auf Rückgabe der unbemannten Maschine abgelehnt und erkundet die Technologie der Drohne des Typ RQ-170. (APA, 22.4.2012)
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Teheran konnte bereits im Dezember 2012 eine US-Drohne einfangen
aber vermutlich wir in der Aussage des Iran viel zu viel hineininterpretiert...
"entschlüsselt" muß ja nicht unbedingt was mit Kryptographie oder Verschlüsselte Daten zu tun haben - es kann auch bedeutet, dass man die FilesystemStruktur der Datenträger der Drohne "entschlüsselt" hat oder das Fileformat, oder das Character-Encoding ...
Kann auch sein, dass den Datenträger an ein Datenrettungs-Service geschickt hat ...
wahrscheinlich sind die gps-daten eigens verschlüsselt oder überhaupt nicht verschlüsselt, aus den weg - usa - kandahar und gleich wieder retour, werden sie auf technische probleme geschlossen haben. ebenso haben sie bei bin-laden geschlußfolgert.
mit der info haben sie deswegen so lange gewartet, weil sie gehofft haben, auf die tatsächlich verschlüsselten daten zu kommen. nun haben sie halt die präsentiert
warum die usa nicht den gesamten funkverkehr verschlüsseln, auch die für die für die ortsbestimmung, ist mir weiterhin ein rätsel
die verhüllte drohne deutet auf eine schwer zerstörte drohne hin, also ein absturz wie die usa behaupten. so will der iran nur die show der gehackten drohne aufrecht erhalten -psyop, kann auch der iran. ;-)
Außerdem geht es hier nicht um den Kommunikationskanal - sondern um lokal abgespeicherte Daten bzw. Logfiles und Statistiken - und die Konstrukteure werden nicht damit gerechnet haben, dass die Drohne vom Feind abgefangen wird - wozu sollte man dann die lokalen Daten überhaupt verschlüsseln?
"verhüllte drohne" - was erwarten sie? soll die Drohne auf einem Podest frei schwebend mit Ketten fixiert sein? So wie die abgefangenen UFO's in irgendwelchen US-UFO-Filmen?
Der Iran weiß offensichtlich wann und wo die Drohne repariert wurde. Das deutet sehr stark darauf hin, dass sie das der Drohne beigelegte Service-Heft decodiert haben.
Das entschlüsseln hat allerdings ein paar Monate gedauert - das Serviceheft war nämlich auf Englisch. =)
- Die sind ja so blöd
Dieser Standpunkt hat den Nachteil, dass die Bedrohungsszenarien irgendwie unglaubwürdig werden. Und immerhin errichten die Guten ja einen Raketenschirm wegen der urgefährlichen iranischen Raketen.
- Die sind technisch irrsinnig weit
Hat den Nachteil, dass man ihnen doch Intelligenz zuschreiben müsste, was natürlich propagandamäßig ebenfalls kontraproduktiv ist.
Momentan tendiert das Forum doch zur ersten Variante...
1) ich habe nichts gegen iraner: nein, der westen will schon wieder krieg stiften. ich glaube das ganze zeug einfach nicht mehr.
2) ich hasse iraner: sie sind eine bedrohung für die menschheit, man sollte sofort einmarschieren.
Das ding schaut aus wie die Bastelei von jemandem der sich so eine Drohne vorstellt. Wozu braucht z.B. eine unbemannte Drohne ein Fenster für den Piloten? oder was soll das sein? Und wo ist der Propeller? Jet--Antrieb? Frißt doch zu viel Treibstoff.
Aber vielleicht ergibt die Entschlüsselung Grüsse von den Simpsons.
Gut, das glaube ich ihnen. Dass die - nicht für eine Übertragung bestimmten - Steuerungsdaten der Drohne verschlüsselt waren, halte ich nicht für sehr wahrscheinlich, wenn schon in der Vergangenheit sogar die übertragenen Videodaten unverschlüsselt waren.
Wenn ein Land die gesamte Anreicherungstechnologie und die Raketentechnologie beherrscht, dann entspringen doch die negativen und verächtlichen Kommentare nur einem unsachlichen und uninformiertem Wunschdenken.
Geheimste amerikanische Militärtechnologie binnen eines halben Jahres entschlüsseln, für dessen Verschlüsselung vermutlich Millionen, wenn nicht Milliarden an Dollar, investiert wurde?
Jeder, der irgendwann mal was über Kryptographie gehört hat, amüsiert sich kurz köstlich, und klickt dann doch wieder auf ein Thema, das mehr Realitätsgehalt haben könnte :-P
Daher war auch die Kodierung vermutlich ziemlich einfach. Ausserdem weiß man welche Daten unbedingt gesendet werden müssen:
GPS-XYZ-Koordinaten im Sekundentakt oder schneller
Fluglage, Flugrichtung, Luftdruck, Temperatur, Geschwindigkeit, Steig-/Sinkrate, Treibstoffvorrat, Turbinendaten.,.
Videobilder im Sekundentakt oder schneller
Zusätzlich sehen die Iraner auch welche Sensoren eingebaut sind und mit welchen Chips die Sensordaten verarbeitet werden.
Darüber hinaus können die Sensordaten im Labor gezielt eingestellt werden (Temperatur, Luftdruck) und die dadurch bewirkten Änderungen in den Funkdaten beobachtet werden.
Das größte Problem war womöglich nur die Umrechnung von US- auf SI-Einheiten.
Nun, sie dürften jedenfalls nicht so viel darüber gehört haben. Schwierig ist es nur den nackten Datentransfer zu decodieren, wenn man aber Zugriff auf die Encodierungseinheit hat, ist dies relativ einfach. Mich wundert nur dass sich das Ding nicht selbst zerstört wenn es über Feindgebiet abstürtzt.
Und Sie glauben, dass das Ding eine eingebaute Festplatte mit verschlüsselten Daten hat.?
Wohl kaum. Solch sensible Daten werden nur gesendet, nicht gespeichert (Fire-and-Forget - Prinzip). Und die Amerikaner werden wohl den Teufel tun und diesen (verschlüsselten) Kommunikationsweg weiter offen halten, wenn sie schon wissen, dass ihre Drohne abgestürzt ist...
Das einzige was die Iraner jetzt wissen können:
* Den technischen Aufbau der Drohne
* Die "Bodenstation" wo die Drohne die Daten hinsendet.
Bravo, und wo sind jetzt die hochsensiblen Daten, die sie ja haben wollen? Auf irgendeinem amerikanischen, mit 100 Firewalls gesicherten, Server.
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