Jungfernfahrt des "Ferrari auf Schienen"

Ansichtssache
20. April 2012, 16:29
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foto: ap/gregorio borgia

Italiens erster privater Hochgeschwindigkeitszug "Italo", der ab dem 28. April mit einer Geschwindigkeit von über 300 Stundenkilometer auf der Achse zwischen Mailand und Neapel flitzen wird, hat am Freitag seine Jungfernreise gefeiert.

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schaut a bissl besser aus als die westbahn ^^

das könnte m.u. daran liegen, dass in österreich der öffentliche verkehr systematisch zu tode disktuiert, zu tode gfördert (!) aber auch gespart wird...

hauptsache i kumm mit meim auto übaoll hin....

Haben aber nur 4 funktionierende Züge (von 25)

bitte bitte

schnellstens irgendwie wien/salzburg - rom anbieten (wien- rom via ungarn etwa)!!!!

grazie

Warum wollen Sie Wien-Rom über Ungarn?

wenigstens fesch

schaut zumindest schon mal besser aus als Haselsteiners Westbahn.
Punkto Design sind die italienischen Privatbahner den Österreichern weit voraus.

Dafür fährt die Krax'n nicht.

Letztes Jahr wurden bereits alle 25 Züge geliefert, allerdings war im Dezember noch keiner flott, was zu einer Startverschiebung führte.

jetzt haben wir am 28. April das Debut und es gibt täglich lächerliche zwei Verbindungen Mailand - Neapel v.v., einen Fahrplan, den man mit zwei Garnituren und ein oder zwei Reservegarnituren fährt...

Um ehrlich zu sein, ich mach' mir eh schon seit Jahren Sorgen um Alstom, weil sie beim TGV nichts wirklich weiterentwickelt haben (auf alle Wagen verteilte Antreibe, Wirbelstrombremse, druckdichte Wagenübergänge...), aber jetzt ergraut schön langsam mein Haar.

Nichts wäre schlimmer als ein (Siemens)Monopol bei Fahrzeugen im Hochgeschwindigkeitsbereich.

Das ist ein AGV

Das ist ein Zug von Alstrom Frankreich, nicht Alstrom Italien.

Das ist ein Zug von...

...Alstom

Kleine Frage für Eisenbahnexperten:

Ist das die Schienenvariante der Concorde:
Sauschnell, sauteuer - aber im Grunde braucht das eh keiner?

Grundsätzlich ist jeder Zug, der schneller als 250 fährt komplett unsinnig.

Weil der Zeitgewinn kaum eine Rolle mehr spielt, die Kosten aber exponentiel explodieren.

Kleines Rechenbeispiel aus Frankreich :

Paris - Le mans sind etwa 250km und werden mit 320 Spitze in 1h gefahren.

würde man nur 250km/h Spitze fahren, wäre die Fahrzeit etwa 1h 10min oder 1h 15min.

Die Zeitersparnis durch die höhere Geschwindigkeit ist also gerade einmal 20%, die Mehrkosten sind jedoch bei Streckenherstellung, Erhaltung, Fahrzeugen, Energieverbrauch etc... in etwa der Doppelte.

Paris - Bordeaux schaut die Rechnung aber schon wieder anders aus,

oder Paris - Marseille/Nice.

nein, es geht

um die Tagesreisenden die sonst den Flieger nehmen.

Nein, kostet sogar weniger als die gleiche Strecke bei der italienischen Staatsbahn.

Die ist aber auf den Hochgeschwindigkeitsstrecken sauteuer

Noch dazu für Italien.

Geiler Flitzer!

Jungfernfahrt des "Ferrari auf Schienen"

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Wieviel kassiert der STANDARD eigentlich für diese immer wieder in unregelmäßigen Abständen auftauchenden, als Artikel getarnten Werbeeinschaltungen für den "Italo"?

.... Weil sich der durchschnittliche Standard-Leser natürlich sofort so einen Zug zulegen wird.... :D
/facepalm

Weil sich der durchschnittliche Standard-Leser natürlich sofort so einen Zug zulegen wird....

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Auch wenn die Lufthansa gelegentlich Werbung macht, heisst das nicht, dass sie ihre Flugzeuge verscherbeln will.

ad Bild 8:

Hat der Vatikan investiert oder ist das nur ein society Katholiban?

oder ist das nur ein society Katholiban?

'
Das ist die Katholi-Bahn, wenn schon!

macht aber nicht in Cattolica halt!

Milliarden Projekt!?

Laut Text verlangen sie 45€/Ticket und rechen mit 1,6Mio Fahrgäste/Jahr. Bis Ende 2014 wollen sie Gewinn machen. Als in 2,5 Jahren.
1600000x2,5x45=180000000 sprich 180 Millionen sprich 0,18 Milliarden ... hm
Um ein Milliarden (plural - min 2 Milliarden) Projekt zu werden sollten sie erst nach ca 11 Jahren Gewinn machen.
Aber ich denke das die Zahlen aus Italien kommen und vll haben sie sich bei der Kommastelle vertan ... soll ja schon mal vorgekommen sein.

Also allzuviel bwl hab ich nicht gemacht

aber das krieg selbst ich besser hin....

Unabhängig woher das Kapital kommt macht ein Unternehmen Gewinn wenn nach Abzug aller Kosten im Geschäftsjahr von den Einnahmen noch was über bleibt.

An Kosten wären da grob mal die Refinanzierung (Zinsen), das Personal, Mieten, Gebühren für Infrastrukturnutzung, Bürokram, outgesourcte Dienstleistungen, Werbung, Abschreibungen, Steuern, etc.

Dann sind da Einnahmen wie Ticket, Förderungen, Catering, sonst. Verkäufe., etc.

Unterm Strich kommt dann ein + oder - raus und das ist der Gewinn oder Verlust.

Und wenn sie dem eingesetzten Kapital den (hoffentlich) Gewinn gegenüberstellen kommen sie zur Kapitalrendite.

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