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Visualisierung von Gemeinderatsprotokollen.
Das Bundeskanzleramt ermöglicht mit einer Internet-Plattform den freien Zugang zu Daten der öffentlichen Verwaltung. Das "Open Government Data Portal" ist unter data.gv.at abrufbar. Gemeinsam mit Ländern, Städten und Gemeinden soll das Portal laufend erweitert werden. Zudem ist das Rechtsinformationssystem des Bundes (RIS) ab sofort als App für iPhone und iPad erhältlich. Österreich beweise mit der Initiative seine "Vorreiterrolle" in Europa, sagte Manfred Matzka, Sektionschef im Bundeskanzleramt.
Haltestellen, Universitätsstandorte, Ärztelisten
Das Spektrum der gesammelten Daten auf der Plattform ist vielfältig und umfasst unter anderem Rechnungsabschlüsse von Körperschaften, Haltestellen, Universitätsstandorte und Listen von Ärzten. Wirklich neu sei die Idee der vernetzten, offenen Daten nicht, gab Matzka zu. Die Städte Wien und Linz hätten im Bereich "Open Government Data" bereits einige Erfahrung, nun habe sich der Bund mit den Kommunen vernetzt und wolle dieses Netzwerk ausbauen.
Umsetzung durch Bundesrechenzentrum
Mit der technischen Umsetzung wurde die Bundesrechenzentrum GmbH beauftragt. Deren Leiter des Bereichs E-Government, Günther Lauer, kündigte an, im Sommer von der Beta-Phase in die Version eins übergehen zu können. In weiterer Folge werde es auch eine Anbindung an das Open-Data-Netzwerk der EU geben, das bereits angekündigt sei. Die österreichische Lösung stütze sich zudem zu hundert Prozent auf Open Source.
"Bin ein Fan der Kooperation"
Verantwortliche der Kommunen verwiesen wiederum auf ihre eigenen Lösungen, die bereits erfolgreich genutzt würden. "Ich bin ein Fan der Kooperation", sagte Johann Mittheisz, Chief Information Officer der Stadt Wien. Eine "Erfolgsstory" der Bundeshauptstadt sei etwa die "Toilet Map Vienna". Gerald Kempinger, Geschäftsführer der IKT Linz GmbH, meinte wiederum, auch die Wirtschaft beginne mittlerweile, sich an den digitalen Plattformen zu beteiligen.
Auch Martin Kaltenböck, Geschäftsführer der Semantic Web Company, meinte, Open Data sei ein wichtiger Bestandteil der gerade entstehenden Datenwirtschaft. (APA, 20.4.2012)
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"Das Spektrum der gesammelten Daten auf der Plattform ist vielfältig und umfasst unter anderem Rechnungsabschlüsse von Körperschaften, Haltestellen, Universitätsstandorte und Listen von Ärzten. "
Das kommt den gewerblichen Websites, die z.B. Ärztelisten o.ä. veröffentlichen, um über die (nervige) Werbung auf ihren Plattformen zu verdienen, aber stark in's Gehege. *g*
Da findet sich wirklich viel, gratuliere. Und sogar eine JSON API findet sich in dem System. Ich hoffe das ist erst der Anfang!
Etwas bemängeln würde ich die Formatvielfalt. Das macht es Anwendungsentwicklern nicht gerade einfach. Ein formatiertes und ein maschinenlesbares Format für jeden Datenkatalog wäre wünschenswert.
Der Bund ist meiner Meinung nach in Österreich wirklich gut. Nicht sehr gut, aber gut.
Nur Länder und Gemeinden sind grosso modo weiterhin im 20. Jhdt. Einzelne positive Ausreisser gibt es, keine Frage.
So gesehen wird sich durch diese Initiative des Bundeskanzleramtes meiner Meinung nach nicht viel ändern. Das Grundübel scheint mir der vollkommen entglittene Föderalismus zu sein. Das hat mit IT nur wenig zu tun.
selbst die Schweden behaupten von sich, neidisch zu sein. Und trotzdem klappt's. Und was gibt es für ein besseres Gegenmittel um zu mutmaßen was der Nachbar besitzt: ganz einfach, es zu wissen. Dann kann auch nicht soviel Blödsinn erzählt werden.
Außerdem wäre es eine tolle Möglichkeit für fairere Gehälter: Jemand der sich am Anfang des Jobs etwas zu schlecht verkauft, hängt dies - solange er bei dieser Firma bleibt - nach. Eine Firma die weiß, dass alle Angestellten wissen können was ihr Kollege verdient, muss leistungsgerechter und ausgewogener bezahlen.
in den usa ist derlei seit eh und je standard. die österreichische verwaltung kann sicher noch um vieles transparenter werden und sollte zur information der öffentlichkeit v.a. rohdaten zur verfügung stellen, nicht irgendwelche hochglanz-broschüren
http://www.youtube.com/watch?v=s0mGDMLkP4Q
Freue mich schon auf all die oeffentlichen Steurerklaerungen, ihre inkl. Ach , sie sind besachwalteter Fruehrentner, haben schon 3 Fuererscheinabnahmen hinter sich und einen Polizisten taetlich angegriffen!!! Was nicht alles so passiert, wenn sie die Medizin nicht einnehmen. Sieht man an der Krankenkassenabrechnung. Zum Glueck kenne ich jetzt ihre Adresse und die Telnr, da laesst sich mit Telemetrie ein grosser Bogen um sie machen, meine Freunde sind alle informiert, auf meiner webseite oeffentlich zugaenglich.
http://www.youtube.com/watch?v=s0mGDMLkP4Q
Aber Fahndungsfoto von FBI mosted wanted ist dafuer keines aufzutreiben
http://www.youtube.com/watch?v=NgZc-lRapqs
Freuen sie sich auf TB von Daten, sie wissen sicher alle genau, was sie damit machen, am liebsten waehrend der arbeitszeit, den Job sollen andere erledigen, sie sind zu wichtig um Leistungstraeger zu sein.
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